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Die einzigartige Entdeckung des PenizillinsErwachet! 1980 | 22. Oktober
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innere Medizin an der University of Texas Southwestern Medical School und Leiter der Abteilung für Infektionskrankheiten am Dallas Veterans Administration Hospital. Experten sagen warnend, daß, vom Standpunkt der gesamten Bevölkerung aus gesehen, der weitverbreitete und unnötige Gebrauch von Penizillin höchst unerwünscht ist, weil es die Entstehung und Verbreitung von Bakterien fördert, die früher zerstört werden konnten, aber jetzt gegen Penizillin resistent sind. „Wenn man Antibiotika weiterhin mißbraucht, müssen wir mit ernsten Folgen rechnen“, sagt Dr. Stanley Falkow, Professor für Mikrobiologie und Medizin an der Universität von Washington. „Wir können nicht sicher sein, daß wir immer ein geeignetes Medikament zur Verfügung haben werden, auf das wir ausweichen können“, sagte er, als er über gewisse „Supererreger“ sprach, die jetzt gegen Antibiotika resistent sind. Manche Ärzte verschreiben Penizillin nur dann, wenn es unbedingt notwendig ist — also nicht sehr oft. In einigen Ländern gilt es jetzt als ein Medikament der letzten Zuflucht. Man sollte es niemals ohne ärztliche Verordnung nehmen.
Die ungewöhnliche Stärke des Penizillins im Zerstören der Bakterien, die für zahlreiche lebensgefährliche Infektionen verantwortlich sind, verbunden mit seiner Eigenschaft, nicht mit dem Abwehrmechanismus des Körpers in Konflikt zu geraten, macht es zu einem unserer heutigen Wundermittel. Allein seine zufällige Entdeckung — niemand kann sie genau nachvollziehen — ist bereits einzigartig.
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Kirchen: rückläufige TendenzErwachet! 1980 | 22. Oktober
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Kirchen: rückläufige Tendenz
Dean R. Hoge, Mitglied der Soziologischen Abteilung der katholischen Universität von Amerika, schreibt in einem Artikel, der in der Zeitschrift Theology Today erschien, über die rückläufige Tendenz bei den Kirchen. „Der Rückgang an Mitgliedern in vielen Denominationen ist in der amerikanischen Geschichte beispiellos und deutet an, daß sich in den Kirchen und in der amerikanischen Gesellschaft etwas grundlegend verändert.“ „Ganz gleich, was bei den großen protestantischen Denominationen den Rückgang an Mitgliedern bewirkt, jedenfalls ist es etwas Neues, etwas, was in den 1940er und 1950er Jahren in der amerikanischen Gesellschaft noch nicht vorhanden war.“
Ferner schreibt er: „Die kirchlichen Statistiken und auch die Ergebnisse von Umfragen im ganzen Land lassen erkennen, daß für diesen Rückgang vorwiegend Jugendliche und junge Erwachsene verantwortlich sind. Kurz gesagt: Den Kirchen treten nicht so viele junge Erwachsene bei wie in den 1950er Jahren. ... Das Problem ist tiefgründig, und es wird fortbestehen.“
Kann es sein, daß die Kirchen den jungen Menschen die so notwendige geistige Nahrung aus der Bibel, dem Worte Gottes, vorenthalten oder daß sie ihnen keine biblischen Ratschläge geben, die sie in den heutigen kritischen Zeiten so dringend benötigen?
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