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Wir beobachten die WeltErwachet! 1970 | 8. Oktober
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werden noch bestenfalls 3 Prozent der jungen Bundesrepublikaner kirchliche Bindungen haben. Zehn Jahre später werden es nur noch fünf bis acht Prozent sein.‘“
Diese Feststellungen werden durch weitere alarmierende Nachrichten, die in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung zu finden waren, bestätigt: „An den Gymnasien West-Berlins haben sich 40 v. H. der evangelischen und mehr als 15 v. H. der katholischen Schüler vom Religionsunterricht abgemeldet. ... In Schleswig-Holstein ist mancherorts die Zahl der verbleibenden Schüler so gering, daß die Durchführung dieses Unterrichts in Frage gestellt ist.“
Angriff auf Kirchenglocken
◆ Der von der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland autorisierte „Beratungsausschuß für das deutsche Glockenwesen“ sah sich gezwungen, das Geläute der Kirchenglocken zu verteidigen. In einer Stellungnahme dieses Ausschusses heißt es, daß das Zeugnis der Glocken auch heute noch sehr wohl verstanden werde. Zweifellos werde es gerade deswegen nicht von jedem gern gehört. Es könne nicht übersehen werden, daß hinter der Ablehnung des Glockenklangs häufig weltanschauliche Emotionen stünden. Wenn von den Kirchen alles getan werde, falschen Gebrauch auszuschalten, dann brauchten sie nicht vor denen zurückzuweichen, „die die Glocken angreifen, aber die Kirche meinen“ meinte der Beratungsausschuß.
Pfarrer heiratete heimlich Nonne
◆ Zu ernsten Schwierigkeiten kam es in der französischen Erzdiözese Lyon, da der Pfarrer des Ortes Valux en Velin, Joseph Berthet, sich ohne Wissen seiner kirchlichen Vorgesetzten heimlich mit der Nonne Marie Guillaume standesamtlich trauen ließ. Dieser 55jährige Pfarrer hatte sich im Standesamt als „Angestellter“ und seine Braut, die früher in einem Spital beschäftigt war, als „Säuglingspflegerin“ eintragen lassen. Der Standesbeamte hatte die Trauungszeremonie ohne Einwände vollzogen. Jedoch war der Erzbischof von Lyon, Kardinal Renard, mit diesem Schritt nicht einverstanden, denn Berthet wurde von ihm aufgefordert, das Pfarrhaus in das er nach seiner Eheschließung zurückkehrte, sofort zu verlassen. Joseph Berthet weigerte sich aber entschieden, sein Amt aufzugeben, und will unter keinen Umständen auf die Ausübung seines Berufes verzichten. Nachdem ihn die beiden Kapläne der Gemeinde verlassen haben, wohnt Joseph Berthet, dessen Gattin ein Kind erwartet, allein im Pfarrhaus. Er hat ohne Unterbrechung sein Amt ausgeübt.
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Die Offenbarung — für immer ein versiegeltes Buch?Erwachet! 1970 | 8. Oktober
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Die Offenbarung — für immer ein versiegeltes Buch?
In den ersten Versen dieses Bibelbuches heißt es: „Eine Offenbarung von Jesus Christus, die Gott ihm gab, um seinen Sklaven die Dinge zu zeigen, die in kurzem geschehen sollen. ... Glücklich, wer laut liest, und jene, die die Worte dieser Prophezeiung hören und die in ihr geschriebenen Dinge halten; denn die bestimmte Zeit ist nahe.“ — Offb. 1:1, 3.
In „dieser bestimmten Zeit“ leben wir heute; die Prophezeiungen erfüllen sich, und wir können sie verstehen.
Von welchem Wert ist die Offenbarung für den Menschen dieses zwanzigsten Jahrhunderts?
Lies das Buch „Dann ist das Geheimnis Gottes vollendet“
Dieses 448seitige gebundene Buch enthält eine Vers-für-Vers-Erklärung der ersten dreizehn Kapitel der Offenbarung. Es ist erhältlich für nur 2,50 DM (Österreich öS 15; Luxemburg 25 lfrs). Bestelle es noch heute.
Senden Sie mir bitte das Buch „Dann ist das Geheimnis Gottes vollendet“. Ich habe heute 2,50 DM auf Ihr Postscheckkonto Frankfurt (Main) Nr. 1457 61 überwiesen.
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