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  • Wo wird ‚dieser Glaube‘ gefunden?
    Der Wachtturm 1954 | 15. Juni
    • Dieser Gedanke des Vatikan-Organs mag, vom eigentlichen legalen Standpunkt aus gesehen, wahr sein, aber kann man nicht mit gutem Grund fragen: Wenn die Bischöfe wirklich „diesen Glauben“ gehabt hätten, hätten sie dann unter dem Druck von Gewalt und Erpressung nachgegeben? Wären sie dann der kommunistischen Heuchelei, Tücke, Falschheit und den Schmeicheleien erlegen, und hätten sie diesen Kompromißeid unterzeichnet?

      Im Hinblick auf diesen erwähnten Vorfall, von dem man sagen kann, daß er ziemlich typisch ist, muß man nun die Antwort auf Jesu Frage, ob er bei seiner Ankunft „diesen Glauben“ auf Erden finden werde, verneinen? Auf keinen Fall! Nein? Wo können wir dann „diesen Glauben“ finden? Das Jahrbuch der Zeugen Jehovas des Jahres 1954 (engl.), gibt uns einen beredten Bericht davon, wie man in Ländern hinter dem Eisernen Vorhang und anderen totalitären Ländern, wie in der Dominikanischen Republik, seine Lauterkeit bewahrt.

      In Ostdeutschland zum Beispiel haben die Kommunisten höhnisch geäußert: „Wir werden sehen, wer den längeren Atem behält.“ Sie haben bis zu zweitausend Zeugen Jehovas eingesperrt und halten bis heute noch immer mehr als tausend Zeugen Jehovas im Kerker gefangen mit einem Durchschnittsurteil von sechsunddreiviertel Jahren pro Häftling. Hat das dazu geführt, daß sie in irgendeiner Weise auch nur den kleinsten Kompromiß gemacht haben? Nein!

      Ein anderes sehr bezeichnendes Beispiel, daß Christen „diesen Glauben“ haben, zeigt der Bericht aus Polen: „In diesem Kampf für den Frieden sollte sich niemand als zu jung oder als zu alt fühlen. Sogar ein sechsjähriges Kind oder ein Mann von hundert Jahren kann erfolgreich an dieser Schlacht teilnehmen, wenn es gewünscht wird. Sie machen sich keine Sorgen über den Verlust ihrer Gesundheit oder sogar ihres Lebens. Sie überwinden die Furcht vor den Polizeiprügeln und Gefängnissen. Des Feindes Ziel ist, ihr Wirken aufzuhalten. Deshalb sperren sie die Führer dieser wunderbaren Bewegung für die Freiheit ein. Aber trotzdem versuchen wir ständig, vorwärts zu gehen und die Organisation zu verbessern. Wir setzen uns neue Quoten, die wir nicht nur erreichen, sondern überschreiten … Es ist nicht notwendig, daß ihr euch unsertwegen Sorgen macht, denn unsere älteren Brüder haben uns sorgfältig erzogen. Wir sind jetzt fähig, unsere Lebensprobleme selbst zu lösen, trotz der Tatsache, daß wir noch jung sind.“

      Es könnten noch mehr Berichte aus dem Jahrbuch angeführt werden. Wie uns aber der eben erwähnte Bericht genügend beweist, gibt es in der heutigen Zeit noch Christen auf Erden, die den starken Glauben haben, Gott werde dafür sorgen, daß ihnen Gerechtigkeit zuteil wird. ‚Sie brauchen sich nicht um die Gesundheit und um ihr Leben Sorge zu machen, denn sie haben die Furcht vor den Polizeiprügeln und Gefängnissen überwunden.‘ Die kommunistische Taktik der Gewalttat und Erpressung, Untreue und Heuchelei, Falschheit und Schmeichelei, die sich gegen die polnischen Bischöfe als so wirksam erwiesen hat, erwies sich jedoch bei den christlichen Zeugen Jehovas als wertlos.

  • Entschuldigung angenommen
    Der Wachtturm 1954 | 15. Juni
    • Entschuldigung angenommen

      ● In der Ausgabe des Wachtturms vom 15. März 1954 wurde ein Artikel veröffentlicht, der den Titel trug: „Hast du Achtung vor Plagiatoren?“ Dieser Artikel enthüllte wiederholten Diebstahl von Artikeln aus unseren Veröffentlichungen durch einen Prediger der Kirchen Christi und einen Verleger der Kirchen Christi. Diese abgeschriebenen Artikel waren als ihre eigenen Artikel im Gospel Broadcast, einem Blatt der Kirchen Christi, das in Dallas, Texas, herausgegeben wird, erschienen. Nachdem Der Wachtturm von diesem geistigen Diebstahl berichtet hatte, erhielten wir von jenem Prediger und dem Verleger eine schriftliche Entschuldigung, die wir angenommen haben. Die Ausgabe des Gospel Broadcast vom 11. Februar 1954 veröffentlichte den Austausch der Briefe.

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