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  • Vergnügungen statt Gott — Warum?
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Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1983
w83 1. 10. S. 3-4

Vergnügungen statt Gott — Warum?

„DU BIST nicht allein“ ist in fettgedruckten, großen Lettern in einer Anzeige zu lesen. „An diesem Sonntag entschließen sich 61 Millionen weitere erwachsene Amerikaner, nicht in die Kirche zu gehen.“ Die Anzeige ist an sich ein Versuch, einige dieser Millionen — 41 Prozent aller Amerikaner ab 18 Jahren — zum Kirchenbesuch zu bewegen.

Andernorts, besonders in Westeuropa, bietet sich ein ähnliches Bild. Der Prozentsatz liegt nur noch wesentlich höher. In Großbritannien zum Beispiel ist 98 Prozent der 28 Millionen Mitglieder der Kirche von England nichts am sonntäglichen Kirchenbesuch gelegen. Obgleich die Zahlen hier und da etwas steigen, macht sich doch weltweit eine rückläufige Tendenz bemerkbar.

Warum man sich abwendet

Was veranlaßt so viele Menschen, sich von den Kirchen abzuwenden? Das ist offensichtlich eine sehr komplizierte Frage. Der Atheismus, der Materialismus, das Versagen der Kirchen, Menschen zufriedenzustellen, und viele weitere Faktoren haben dazu beigetragen. Haben sich aber alle diese Menschen deswegen abgewandt, weil sie ihren Glauben an Gott verloren haben und mit Religion nichts mehr zu tun haben wollen? Offensichtlich nicht.

Die Autoren George Gallup jr. und David Poling stellen in ihrem Buch The Search for America’s Faith (Was man in Amerika glaubt) erstaunt fest: „Die Leute, die keiner Kirche angehören, sind überwiegend gläubige Menschen; und in den meisten Fällen ist es nicht der Verlust des Glaubens, der sie veranlaßt hat, sich von der Kirche abzuwenden.“ Was hält sie dann ab?

Gallup und Poling nennen vier wesentliche Faktoren, die solchen Personen zu schaffen machen:

„1. Sport, Entspannung und Hobbys

2. Gesellschaftliche Aktivitäten mit Freunden

3. Ein Arbeitsprogramm, das den Kirchenbesuch erschwert

4. Der Wunsch, ,mehr Zeit für sich und/oder für die Familie‘ zu haben“

Ist es nicht so, daß sich die meisten Leute heute auf den Sonntag als einen Tag freuen, an dem sie sich entspannen und erholen können? Für viele, die es sich leisten können, ist eine Fahrt aufs Land, ein Picknick oder ein Ausflug viel erholsamer als ein Gottesdienst in der Kirche. Jogging, Skilaufen, Golf, Fischen oder irgendeine andere der zahllosen Sportarten ist viel belebender als die langweilige Predigt. Und gewöhnlich werden solche Tätigkeiten mit einer Hingabe und mit einem Eifer ausgeführt, die den durchschnittlichen Kirchgänger beschämen könnten.

Was ist die Folge? Offensichtlich hat zufolge dieser Liebe zu Vergnügungen die Unterstützung der Kirchen empfindlich nachgelassen. Aber noch schwerwiegender für die Betreffenden ist der Umstand, daß die Liebe zu Vergnügungen die Liebe zu Gott ersetzt hat. Die Ausübung der Religion oder das, was davon übriggeblieben ist, hat man auf ein paar besondere Anlässe im Leben wie Hochzeiten und Begräbnisse beschränkt, bei denen man Frömmigkeit immer noch für unerläßlich hält. Die von der Welt gebotene Zerstreuung ist an die Stelle des Glaubenseifers getreten.

Die zunehmende Verweltlichung, die bei Leuten zu beobachten ist, die sich für gottgläubig ausgeben, entspricht genau dem, was der Apostel Paulus im Sinn hatte, als er von Menschen sprach, „die mehr Vergnügungen lieben als Gott“. Und er führte diese Personen als eine Warnung und ein Kennzeichen dafür an, daß die „letzten Tage“ angebrochen sind, in denen „kritische Zeiten dasein werden, mit denen man schwer fertig wird“ (2. Timotheus 3:1, 2, 4). Die Tatsache, daß heute viele, wie Paulus vorhersagte, „die Vergnügungen an die Stelle Gottes setzen“, ist einer der vielen Beweise dafür, daß wir in den letzten Tagen leben (The New English Bible).

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