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  • Ehepflichten und Ehescheidung
    Der Wachtturm 1956 | 1. Dezember
    • Gründe, geschieden worden ist, Hurerei, und es sollte ihm die Gemeinschaft entzogen werden. — Röm. 7:2-4; 1. Kor. 7:39.

      41. (a) Was bewirkt eine Unrechte Wiederverheiratung für den unschuldigen Partner, der ehelos geblieben ist? (b) Welche Schritte müssen gegenüber dem Partner unternommen werden, der unrechterweise wieder heiratet, und wovon wäre ein solcher Partner danach für immer ausgeschlossen?

      41 Eine Unrechte Wiedervermählung wird eine Scheidung wirksam machen und wird dem unschuldigen Teil die Freiheit geben, in der Versammlung zu bleiben und wieder zu heiraten, wenn er das tun möchte. Indes muß jenem, der sich unrechterweise wieder verheiratet, als einem Ehebrecher die Gemeinschaft entzogen werden, und so kommt er in eine gefährliche Lage, in der sein ewiges Dasein bedroht ist. „Wer … Ehebruch begeht, ist von Sinnen; nur wer sich selbst zugrunde richten will, tut so etwas.“ (Spr. 6:32, Me) Nur eine Wiederaufnahme in die Versammlung kann ihn retten. Wer aber, gestützt auf unbiblische Gründe, sich wieder verheiratet, darf nicht bloß auf Grund von Reue wieder vollends in die Versammlung aufgenommen werden. Es muß ihm, nachdem er neuerdings aufgenommen worden ist, eine genügend lange Bewährungsfrist auferlegt werden, mindestens ein Jahr, damit er die Früchte einer aufrichtigen Reue und auch den richtigen Respekt vor der Ehe an den Tag legen kann. Seine legale Wiedervermählung bleibt vor dem Gesetz des Landes bestehen, und es müssen triftige gesetzliche Gründe vorhanden sein, um sie gerichtlich aufzulösen. Selbst wenn seine frühere Frau, die zufolge unbiblischer Gründe von ihm geschieden worden ist, sterben oder nach seiner Verheiratung wieder heiraten sollte, wird er dadurch nicht automatisch in die Versammlung zurückgenommen. Er muß gleichwohl bereuen, sein Vergehen bekennen, sich um die Wiederaufnahme bemühen und sich einer Bewährungsfrist unterziehen. Auch wenn die Reue die erforderlichen Früchte, das heißt die richtige Erfüllung seiner Pflichten in der neuen gesetzlichen Ehe, zeitigt und er von der Versammlung wieder völlig aufgenommen wird, bleibt er danach doch stets ungeeignet, irgendein offizielles, vorbildliches, verantwortliches Amt oder einen bevorrechteten Dienst in der Versammlung innezuhaben. Sein vergangenes privates Leben, seitdem er in der Wahrheit ist, ist kein gutes Beispiel.

      42. Warum sind jene glücklich, die den von Gott auferlegten Ehepflichten nachkommen?

      42 Eine treue, reine Ehe ist ein von Jehova Gott geschenktes Vorrecht. Er selbst hat dafür Anstalten getroffen, und „kein Unrecht ist in ihm“. (Ps. 92:15) Glücklich jene Christen, die den ihnen durch ihre Eheschließung von Gott auferlegten Pflichten treu nachkommen! Sie unterstützen die wahre Würde und Ehrenhaftigkeit dieser göttlichen Einrichtung und nehmen das christliche Gebot zu Herzen: „Die Ehe sei bei allen ehrbar, und das Ehebett sei unbefleckt; denn Gott wird Hurer und Ehebrecher richten.“ (Heb. 13:4, NW) Sie genießen nicht in erster Linie die Freuden der fleischlichen Verbindung, sondern hauptsächlich die geistigen Gelegenheiten, die ihnen die enge Verbindung der beiden Geschlechter gewährt. Dadurch erfüllt sich das Ideal der Ehe, und Gottes Billigung und Segen sind die Folge. Es läßt den Ehestand zu einer Hilfe werden, um Rettung zu erlangen und Gott, dem Höchsten, zu dienen. Es rechtfertigt Jehova Gott, der diese Vorkehrung in Liebe und zur Freude des Menschen sowie zur Verwirklichung seines Vorhabens eingesetzt hat.

  • Berufsmäßige Ohrenschmeichler
    Der Wachtturm 1956 | 1. Dezember
    • Berufsmäßige Ohrenschmeichler

      ● In den Vereinigten Staaten gibt es eine Organisation, die die Nationale Lachstiftung genannt wird. Vor kurzem kamen die Preise des Jahres 1956 zur Austeilung. Die Gewinner waren ein Politiker und ein Geistlicher. Die Preise gehen an Adlai Stevenson und Bishop Fulton Sheen für das, was die Stiftung ihre Beiträge zum Humor der Nation nennt. Man kann nicht anders als bei den Lachstiftungs-Preisen denkende Christen an die biblische Prophezeiung zu erinnern, die sich auf die letzten Zeiten bezieht und worin wir lesen, daß dann ‚eine Zeit sein wird, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Lüsten werden sie sich selbst Lehrer aufhäufen, indem es ihnen in den Ohren kitzelt‘. — 2. Tim. 4:3.

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