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  • Ein Geistlicher sieht die Hölle anders
  • Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1981
Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1981
w81 1. 6. S. 32

Ein Geistlicher sieht die Hölle anders

VOR kurzem konnte man in der Zeitschrift U.S. Catholic lesen, welche Zweifel Robert Short, ein Geistlicher der Methodistenkirche, über das Bestehen einer Feuerhölle hegt. Er schrieb: „Es gibt in der Tat so viele schwerwiegende biblische, dogmatische und logische Argumente gegen das Bestehen einer buchstäblichen Hölle, daß unwillkürlich die Frage entsteht: Warum lehren die Kirchen die Hölle, und warum glauben so viele Leute daran?“ Der Geistliche meinte, daß dies deshalb so sei, weil „die Kirchen darauf angewiesen seien, den Menschen das Evangelium unter Drohungen aufzuzwingen“. Er sagte außerdem: „Die Kirchen neigen zu der Annahme, daß Furcht, nicht Liebe, die alles besiegende Macht sei.“

Er erklärte weiter: „Das schwerwiegendste Argument gegen das Bestehen einer buchstäblichen Hölle ist, ... daß man etwas an seinen Früchten erkennen kann (Matth. 7:16, 20).“ Diesen Grundsatz gebrauchte er als Prüfstein und kam zu folgendem Schluß: „Es ist traurig, aber wahr: Die Lehre vom Höllenfeuer ist die ,christliche‘ Lehre, die die meisten schlechten Früchte hervorgebracht hat. Es ist erwiesen, daß diese Lehre in der Geschichte der westlichen Welt grausame und selbstgerechte ,Christen‘ hervorgebracht hat, Christen fühlten sich auch berechtigt, zu hassen und sogar zu töten, denn — so kann man folgern — jede Handlungsweise ist berechtigt, wenn dadurch mehr Leute aus dem Höllenfeuer gerettet werden. Eine neuzeitliche, sogar noch todbringendere Frucht der Höllenlehre ist der Atheismus.“

Abschließend sagte Short: „Nur wenn die Höllenlehre wahr wäre, hätten die Kirchen das Recht, sie beizubehalten. Immer mehr Theologen — katholische und protestantische — sagen aber, sie sei nicht wahr. Wenn das der Fall ist, dann haben die Kirchen keine Zeit zu verlieren, dies der Welt laut und deutlich zu verkündigen.“

Jehovas Zeugen tun dies schon seit hundert Jahren (U.S. Catholic, April 1980, S. 37—40).

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