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  • Wie stark ist die Religion in der UdSSR heute?
    Erwachet! 1973 | 8. September
    • bezeichnete sie als „einen blassen Schatten dessen, was sie vor der bolschewistischen Revolution war“. Und Anatoly Y. Levitin, ein Theologe und Historiker der orthodoxen Kirche, sagte:

      „Die russische Kirche ist krank, schwer krank. Ihr schlimmstes Leiden ist das uralte Leiden des Cäsaropapismus, die Unterwerfung der Kirche unter die weltliche Macht.

      In der Kirche gibt es Bischöfe, die Zweige eines toten, sterilen und nutzlosen Feigenbaumes sind. Es gibt von Brand befallene Kirchenmitglieder, die diesen Baum ... mit ihren fauligen Ausdünstungen infizieren und die Gift in seine geheimsten Tiefen injizieren.“

      Wie Levitin andeutet, hat der „Brand“ auch die höchsten Stellen befallen. Das konnte man wieder im Jahre 1971 sehen, als ein neuer Patriarch, Pimen, eingesetzt wurde, um Alexi zu ersetzen, der im Jahr davor gestorben war. Über Pimen sagt das Jahrbuch der Britannica für 1972: „Er hatte gezeigt, daß er mit der offiziellen Regierungspolitik völlig einigging.“

      Das war so offensichtlich der Fall, daß die Zeitschrift Time vom 3. April 1972 berichtete, daß ein prominenter russischer Schriftsteller „Patriarch Pimen, den Führer der russisch-orthodoxen Kirche, beschuldigte, sich der antireligiösen Politik des Kremls völlig zu unterwerfen“. Wie die Zeitschrift Time erklärte, „beschuldigte [der Schriftsteller] die Kirchenhierarchie, Maßnahmen wie das Schließen von Kirchen, die Unterdrückung andersdenkender Priester und das Verbot religiöser Unterweisung für Kinder gutzuheißen“.

      Tatsächlich, die russisch-orthodoxe Geistlichkeit hilft weiterhin bei der Beerdigung ihrer eigenen Religion! Aber wie steht es mit den anderen Religionen? Ergeht es ihnen besser als der orthodoxen Kirche?

  • Wie steht es mit den anderen Religionen?
    Erwachet! 1973 | 8. September
    • Wie steht es mit den anderen Religionen?

      NACH einer Aufstellung von Kirchenvertretern, die eine Konferenz in Zagorsk, in der Nähe von Moskau, besuchten, sind mindestens dreiundzwanzig weitere Denominationen bei der Sowjetregierung eingetragen. Diesen ist es erlaubt, in ihren Versammlungsstätten Gottesdienste abzuhalten.

      Zu diesen gehören die Moslems, Lutheraner, Katholiken, Baptisten, die Mitglieder der georgischen und der armenischen Kirche, die Juden, Buddhisten und die Angehörigen von ein paar kleineren Religionsgemeinschaften. Natürlich sind dies nur Minderheiten, verglichen mit der russisch-orthodoxen Kirche. Diesen Religionsgemeinschaften gehören in der gesamten Sowjetunion nur ein paar Millionen Menschen an.

      Aber die Tatsache, daß diese Religionsgemeinschaften von der Regierung „anerkannt“ sind, zeigt etwas. Sie zeigt, daß auch sie mit den kommunistischen Führern Kompromisse geschlossen haben. Ein Zeichen dafür ist die Tatsache, daß es anderen Religionsgemeinschaften nicht erlaubt ist, sich eintragen zu lassen oder Zusammenkünfte abzuhalten. Unter diesen ragen Jehovas christliche Zeugen hervor, die wiederholt versucht haben, sich eintragen zu lassen, die aber keine Erlaubnis erhalten haben.

      „Anerkannte“ Religionen liegen im Sterben

      Jedoch liegen fast alle „anerkannten“ Religionsgemeinschaften im Sterben. Zum Beispiel

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