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Die heutige Bevölkerungszahl — ein Problem?Erwachet! 1980 | 22. Januar
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Familienplanung aufgeklärt und nicht davon überrascht werden. Er berichtete, daß in einem Drittel der thailändischen Dörfer die Schwangerschaftsrate um 40 % abgenommen hat, weil die Diskussion um die Familienplanung „versachlicht“ und mehr publik gemacht wurde. Zahia Marzouk aus Ägypten berichtete: „Wir konnten die wirtschaftliche Lage der Frauen verbessern, indem wir ihnen einträgliche Fertigkeiten beibrachten, was zur Folge hatte, daß das Interesse an einer Begrenzung der Familiengröße zunahm.“
Es gibt ein Bevölkerungsproblem
Nach dem zu urteilen, was auf der Konferenz erörtert wurde, war klar, daß ein Bevölkerungsproblem besteht. Die Erde ist zwar heute noch lange nicht gefüllt, aber wenn die Bevölkerung weiterhin zunimmt, wird sie eines Tages überfüllt sein. Es stimmt, daß bei einer weltweiten gleichmäßigen Verteilung der Güter für jeden mehr als genug da wäre, aber diese ideale Situation existiert nicht. Statt dessen leben Millionen in übervölkerten Gebieten. Nicht die Bevölkerung der reichen, sondern die der ärmeren Länder nimmt rapide zu. Folglich werden die Probleme dieser Länder noch größer.
In Manila stimmten alle Konferenzteilnehmer darin überein, daß das Bevölkerungsproblem sehr groß ist. Man forderte die Länder auf, nationale Erwägungen zugunsten der internationalen Wohlfahrt aufzugeben. Reichen Ländern wurde nahegelegt, den übermäßigen Konsum einzuschränken, und ärmere Länder wurden ermuntert, die Geburtenrate zu begrenzen. Zusammenarbeit wurde als das Mittel dargestellt, das dem Wachstum Einhalt gebieten kann. Wird es aber soweit kommen?
Wenn zur Lösung des Bevölkerungsproblems internationale Zusammenarbeit erforderlich ist, dann wird es — betrachtet man die bisherige Geschichte — wahrscheinlich eines jener Probleme bleiben, die in der gegenwärtigen Weltordnung nicht gelöst werden können.
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Argumente gegen das Übersetzen der BibelErwachet! 1980 | 22. Januar
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Argumente gegen das Übersetzen der Bibel
Friar Buckingham führte gegen das Übersetzen der Bibel unsinnige Argumente ins Feld, die weder ihm noch seinen Gesinnungsgenossen zur Ehre gereichten. Er führte in einer Predigt aus: „Da die Schrift sagt: ,Wer seine Hand an den Pflug leget, und siehet zurück, der ist nicht geschickt zum Reich GOttes‘, wird dann der Pflügende nicht, wenn er diese Worte liest, fortan von seinem Pflug ablassen, und wo wird dann Aussaat und Ernte sein? Ebenso wenn der Bäcker liest, daß ,ein wenig Sauerteig den ganzen Teig versäuert‘, wird er dann nicht fortan mit dem Sauerteig kargen, und das unserer Gesundheit zum Schaden? Auch wenn der einfache Mann die Worte liest: ,So dich dein Auge ärgert, reiß es aus, und wirfs von dir‘, wird er sofort seine Augen ausreißen, und das ganze Reich wird voller blinder Männer sein, was der Nation zum Untergang und dem König zur Schande gereichen wird. Und so wird durch das Lesen der Heiligen Schrift das ganze Reich in Verwirrung geraten“ (How We Got Our Bible, J. Paterson Smyth).
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