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Die Bibel — das Buch der HoffnungDer Wachtturm 1969 | 15. September
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der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“ Welch wunderbare Aussicht! Es werden auch keine Ärzte und keine Krankenschwestern sowie keine Bestattungsinstitute mehr nötig sein. Diese Leute werden einer anderen Beschäftigung nachgehen müssen! — Offb. 21:4.
Ist dir durch den Tod einer deiner lieben Angehörigen entrissen worden? Wenn ja, dann schöpfe Hoffnung aus der göttlichen Verheißung, „daß es eine Auferstehung sowohl der Gerechten als auch der Ungerechten geben wird“. Jesus selbst gab die Verheißung: „Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen werden.“ Die Menschen werden dann nicht mehr alt werden und sterben, im Gegenteil, die Verstorbenen werden gesund und in der Vollkraft der Jugend aus den Gräbern zurückkehren. — Apg. 24:15; Joh. 5:28, 29.
Was mag das für dich bedeuten? Nun, es bedeutet, daß du, sofern du das Ende des gegenwärtigen Systems der Dinge, von dem Jesus gesprochen hat, überlebst, nie sterben mußt. — Jes. 25:8.
Was aber, wenn du sterben solltest, bevor Gottes Königreich dieses neue System der Dinge herbeiführt? Dann werden sich an dir folgende tröstlichen Worte erfüllen, die Jesus zu Martha sprach, als ihr Bruder gestorben war: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer Glauben an mich ausübt, wird zum Leben kommen.“ — Joh. 11:25, 26.
STÄRKE DEINE HOFFNUNG
Jehova Gott hat dir also sein inspiriertes Wort, das ein unerschöpflicher Quell der Hoffnung ist, gegeben; ausschöpfen mußt du diesen Quell aber selbst, wenn du deine Hoffnung stärken möchtest. Wie kannst du dies tun? Indem du regelmäßig vom Inhalt des Buches der Hoffnung, der Heiligen Schrift, zehrst. Lies täglich darin. Um aus dem Gelesenen den größtmöglichen Nutzen zu ziehen, solltest du aber auch von den Hilfsmitteln Gebrauch machen, für die Gott gesorgt hat, um dir zu helfen, die Bibel zu verstehen. Diese Hilfsmittel werden von der Wachtturm-Gesellschaft veröffentlicht und dir von Jehovas christlichen Zeugen überbracht. Die vorliegende Zeitschrift gehört ebenfalls dazu.
Um deine Hoffnung zu stärken, solltest du dich auch mit anderen, die diese feste, unerschütterliche Hoffnung ebenfalls haben, versammeln, denn dadurch befolgst du das apostolische Gebot, daß „wir unser Zusammenkommen nicht aufgeben“ sollten. In den Königreichssälen und an anderen Versammlungsstätten der Zeugen Jehovas hast du dazu die beste Gelegenheit. Wichtig ist ferner, daß du dein Leben nach den gerechten Grundsätzen der Bibel ausrichtest, denn nur dann kannst du eine unerschütterliche Hoffnung haben. Das setzt voraus, daß du dem prophetischen Gebot nachkommst: „Suchet Jehova, alle ihr Sanftmütigen des Landes, ... suchet Gerechtigkeit, suchet Demut; vielleicht werdet ihr geborgen am Tage des Zornes Jehovas.“ — Hebr. 10:25; Zeph. 2:3.
Gottes Wort, die Bibel, ist in der Tat das Buch der Hoffnung. Die Tatsachen lassen uns darüber nicht im Zweifel. Gott kann nicht lügen. Seine Vorhersagen haben sich in der Vergangenheit stets genau erfüllt. Wir können deshalb fest davon überzeugt sein, daß er das, was er über die Zukunft der Erde und des Menschen verheißen hat, genauso erfüllen wird. Er hat nicht nur den Wunsch, sondern auch die Fähigkeit und die Mittel, dies zu tun. Das sollte uns bestimmt Zuversicht und Hoffnung geben!
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Ein Thema, über das nicht gesprochen wirdDer Wachtturm 1969 | 15. September
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Ein Thema, über das nicht gesprochen wird
● Vor einiger Zeit begann eine Frau, mit Jehovas Zeugen die Bibel zu studieren. Kurz danach trat sie an ihren Pfarrer heran und fragte ihn: „Haben Jehovas Zeugen den richtigen Glauben?“ Er antwortete: „Ja, aber über dieses Thema wird hier nicht gesprochen.“
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