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  • Wieviel Energie ist noch im Boden?
    Erwachet! 1980 | 8. April
    • gemildert werden können, sprechen Politiker von Sparmaßnahmen und von anderen Energiequellen. Doch ihre Vorschläge, auf Autobahnen langsamer zu fahren, die Heizungsthermostate zurückzudrehen und den Preis von Brennstoffen stark anzuheben, stoßen auf Gleichgültigkeit oder gar Entrüstung.

      Aber wir können nicht die Augen vor den Tatsachen verschließen. Ganz gleich, welche Schritte zur Einsparung der Energie und zur Streckung der Vorräte unternommen werden, die Weltvorräte können bereits nicht mehr mit dem Bedarf Schritt halten. Es ist entmutigend, zu erfahren, daß sich in den Gesteinsporen der erschöpften Ölfelder immer noch die zwei bis dreifache Menge des bereits geförderten Öls befindet, aber nur durch kostspielige Verfahren und nur zu einem geringen Teil gewonnen werden kann. Selbst durch die Entdeckung neuer großer Vorkommen wie der in Alaska und Mexiko wird die völlige Erschöpfung der Mineralölreserven lediglich um ein paar Jahre verschoben. Dieser Zustand wird unausweichlich in den kommenden Jahrzehnten eintreten. Was dann?

  • Zurück zur Kohle?
    Erwachet! 1980 | 8. April
    • Zurück zur Kohle?

      BIS zum Jahre 1940 war die Kohle der Hauptenergieträger. Die geförderten Mengen sind seither kaum zurückgegangen, aber der Verbrauch an Mineralöl und Naturgas hat so schnell zugenommen, daß die Kohle nur noch 30 Prozent des Weltenergiebedarfs deckt. Es ist nicht deshalb so weit gekommen, weil etwa die Kohle schwer zu beschaffen gewesen wäre, sondern hauptsächlich deshalb, weil das Mineralöl billiger war. Gibt es, wenn das Öl zu teuer wird und einmal erschöpft ist, kein Zurück zur Kohle?

      Bestimmt ist genügend Kohle vorhanden. Die bekannten Vorkommen liefern ausreichend Energie für mindestens 150 Jahre. Man müßte zwar viele neue Lagerstätten erschließen und die Kapazität des Eisenbahn- und Schiffstransports erweitern, aber Kohle gibt es genug.

      In der Stromerzeugung und in der Industrie ist die Kohle ein praktischer „Ölersatz“. Doch bei der Beheizung von Wohnungen bringt sie offenkundige Nachteile mit sich.

      Die Beheizung unserer Wohnung

      Viele der älteren Leser werden sich an Winter erinnern, in denen sie jeden Tag aus einem schwarzen, staubigen Behälter Kohle in den Ofen schaufeln und später die noch staubigere Asche zur Mülltonne tragen mußten. Man brauchte schon etwas Geschicklichkeit und Geduld, um das Feuer, wenn es einmal ausgegangen war, wieder anzuzünden. Vergleicht man diese mühseligen täglichen Verrichtungen damit, daß man heutzutage nur einen Thermostat einzustellen braucht, der die Zündung und Dosierung des Gas- oder Ölstroms automatisch regelt, dann sehnt sich wohl kaum jemand nach einer Wiederkehr des „Kohlezeitalters“.

      Bestimmt erinnerst du dich auch daran, daß in Städten, in denen alle mit Kohle heizten, jede Lage frisch gefallenen Schnees sofort von dem Ruß aus den Hunderten von Kaminen verdunkelt wurde. Die Generation, die sich an die Annehmlichkeiten des Heizöls gewöhnt hat, würde es nur zögernd gegen einen staubigen Kohlenkasten eintauschen.

      Und das Auto?

      Wenn es darum geht, für unsere Autos ein „Ersatzbenzin“ zu finden, dann steht die Kohle nicht zur Debatte. Der Verbrennungsmotor braucht einen flüssigen oder gasförmigen Treibstoff.

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