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Eine bessere Grundlage für den GlaubenDer Wachtturm 1953 | 1. Januar
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Glaube folgt auf den Bericht.“ (Röm. 10:13, 14, 17, NW) Man muß den Bericht über diese Dinge aus Gottes Wort hören, bevor man echten Glauben aufbauen kann, nicht einen vertrauensseligen, abergläubischen oder toten Glauben, sondern einen Glauben, der lebendig ist und durch Werke zeigt, daß er lebt. (Jak. 2:14-26) Dieser Glaube ist keine blinde Leichtgläubigkeit, sondern stützt sich auf Erkenntnis, wie dies aus dem Gebet Jesu hervorgeht: „Ich bitte nicht allein ihretwegen, sondern auch hinsichtlich jener, die durch ihr Wort an mich glauben.“ (Joh. 17:20, NW) Durch das gepredigte Wort kommen neue Jünger dazu, Glauben an Jesus auszuüben. Erfüllte Prophezeiungen, von denen wir jetzt etwas hören, bestätigen den Glauben und stützen die Grundlage des Glaubens.
20. Wie können wir zusammen mit Gottes Wort bestehenbleiben?
20 „Das von Jehova gesprochene Wort bleibt ewiglich“, zitiert der Apostel Petrus. (Jes. 40:8; 1. Pet. 1:25, NW) Jehova Gott versichert uns, daß sein Wort erfüllt werde, daß es nicht leer zu ihm zurückkehre, sondern den Zweck erfülle, wozu es ausgesandt ist. (Jes. 46:10, 11; 55:11) Jawohl, Gottes Wort wird bestehenbleiben. Doch werden wir mit ihm bestehenbleiben? Werden wir durch unser Studium des Wortes und durch Werke im Einklang mit demselben unseren Glauben stark genug machen, um all die Prüfungen zu bestehen und all den Angriffen standzuhalten, die in diesen letzten Tagen dagegen unternommen werden? Dies sind wir imstande, wenn wir studieren, denn wiewohl Weltmenschen uns besudeln möchten und sagen, daß nur Unwissende der Bibel Glauben schenken, beweist doch die fortschreitende Erkenntnis, daß das Gegenteil der Fall ist! Die willentlich Unwissenden sind es, die ihre Augen verschließen vor der Tatsache, daß wissenschaftliche Erkenntnisse und archäologische Ausgrabungen und vor allem die sich mehrende Zahl erfüllter Prophezeiungen, die unsere Zeit beleuchten, zu ihrer Rechtfertigung gereichen. So studiere Gottes Wort, handle im Einklang damit, baue auf Felsengrund, und dein Glaube wird jetzt den Angriffen der Menschen und später dem Sturm von Harmagedon standhalten. So können wir mit Gottes Wort bestehenbleiben und uns des Lebens in der vorausgesagten neuen Welt der Gerechtigkeit erfreuen.
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Der vollständige KreisDer Wachtturm 1953 | 1. Januar
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Der vollständige Kreis
● Die Geschichte des Weihnachtsbaumes hat sich nun wie ein Kreis vollständig geschlossen. Die Heiden gebrauchten ihn zuerst bei Wintersonnenwendfestlichkeiten. Jene, die sich „Christen“ n a n n t e n, nahmen sich keine Zeit, um die Heiden wirklich zu bekehren, die sie an sich zogen, sie gaben lediglich ihren verderbten Zeremonien einen christlichen Namen. Die Heiden waren zufriedengestellt und ebenso die „Christen“, auch wenn das Wintersonnenwendfest zu einer Jahreszeit gefeiert wurde, zu welcher Christus gar nicht geboren sein konnte. Heute glauben Kommunisten wie die zur Zeit der Urkirche lebenden sogenannten Christen, daß es nicht notwendig sei, sich den Volksbräuchen entgegenzustellen, seien sie richtig oder falsch. So vollzogen sie nur einen Namenswechsel. Gemäß Romanian News vom 3. Februar 1952 lautet der neue Name die „Winterbaumfeier“ oder „Winterferien der Kinder“ oder das „Winterfest“. Bukarest hatte einen Weihnachtsbaum (Verzeihung, einen Winterbaum) von ungefähr 20 m Höhe, geschmückt mit „Tausenden von Lichtern, Lametta, Goldkugeln und Metallglöckchen“. Eine „Märchenstadt“ wurde aufgebaut, wobei „Vater Frost, auf einem riesigen Schild mit Gaben kommend“, gemalt war. Mit dem mit Lichtern und Flitter geschmückten Nadelbaum und „Vater Frost“, der die Gaben gibt, ist der christliche Name beseitigt worden und ein nichtchristliches Fest zu seinem heidnischen Ursprung zurückgekehrt.
Welche Teilhaberschaft haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder was für Gemeinschaft hat Licht mit Finsternis? Ferner, was für Einklang besteht zwischen Christus und Belial? Oder welches Teil hat ein Gläubiger an einem Ungläubigen? Und welche Übereinstimmung hat Gottes Tempel mit Götzen? — 2. Kor. 6:14-16, NW.
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