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  • Maleachi warnt vor dem kommenden Gericht
    Der Wachtturm 1967 | 1. April
    • — aller Menschen — zu Jehova und Christus zu lenken. Da wenige diese Botschaft beachten, wird Gott die Erde mit der Vernichtung von Harmagedon schlagen.

      Maleachis Prophezeiung erhöht den Namen Jehovas der Heerscharen, indem vor dem kommenden Gericht gewarnt wird. Möge sich jeder Diener Gottes im Licht dieser Prophezeiung prüfen und sich dessen vergewissern, daß er seinen Gottesdienst selbstlos und in der Furcht Jehovas durchführt. Wenn er dies tut, kann er sicher sein, daß er die von Maleachi vorausgesagten Segnungen ererben wird. Die, die in Heuchelei und Selbstsucht verharren, werden von Jehova verflucht werden. Die Zeit seines Gerichts ist jetzt da!

  • Den Dienst Gottes zu unserer größten Freude machen
    Der Wachtturm 1967 | 1. April
    • Den Dienst Gottes zu unserer größten Freude machen

      ES GIBT viele Betätigungen, die eine gewisse Freude bereiten, besonders die, die wohltätigen Zwecken dienen. Aber keine dieser Betätigungen läßt sich mit dem Dienst oder der Anbetung Gottes vergleichen, denn keine macht so glücklich und keine bereitet eine solch unvergängliche Freude. Es ist tatsächlich so, wie es vorhergesagt wurde: „Meine Diener werden jubeln.“ — Jes. 65:14, NW.a

      Die Freude eines Christen besteht in dem angenehmen, befriedigenden Gefühl, das der Gewißheit entspringt, das Richtige zu tun und Gott zu gefallen. Wir freuen uns, weil wir wissen, daß wir zum Nutzen anderer etwas Gutes tun, Gottes Interessen fördern und seinen Namen verherrlichen. Das alles tun zu können bringt eine immerwährende Freude und ein Gefühl der Befriedigung und der inneren Ruhe mit sich. — Phil. 4:4.

      Damit wir die Anbetung oder den Dienst Gottes zu unserer größten Freude machen können, müssen wir uns mit Dingen befassen, die uns Freude bereiten. Wir können nicht erwarten, diese Freude zu erleben, wenn wir ständig über unangenehme Dinge oder schlechte Erfahrungen nachdenken. Nein, wir müssen unseren Predigtdienst von einer positiven Seite betrachten, müssen das sehen, was er zur Verwirklichung des Vorhabens Gottes, zur Scheidung der Menschen, zum Zeugnis für Jehovas Namen und sein Königreich und zur Bewahrung unserer Lauterkeit beiträgt.

      Wie beweisen wir, daß wir den Dienst Gottes zu unserer größten Freude machen? Indem wir darüber nachdenken, bei jeder Gelegenheit davon reden und zuerst das Königreich Gottes suchen. (Matth. 6:33) Wir beweisen es auch, indem wir die Zeit auf Kosten weltlicher Beschäftigungen und Vergnügungen auskaufen, um die Zusammenkünfte zu besuchen, uns dem Studium zu widmen und uns am Predigtdienst zu beteiligen. (Eph. 5:15, 16) Wir beweisen es ferner, indem wir in richtiger Weise für unsere Gesundheit sorgen, das heißt nicht zuviel essen und trinken, nicht zu spät zu Bett gehen und uns nicht unnötig aufregen, denn das alles raubt uns Kräfte, die wir im Dienste Gottes und zur Auferbauung unserer Brüder sowie zu unserer eigenen Stärkung verwenden könnten. — 1. Kor. 9:25.

      Wir beweisen, daß wir den Dienst Gottes zu unserer größten Freude machen, selbstverständlich auch dadurch, daß wir von unseren Geldmitteln gemäß dem, was wir haben, fröhlich geben, da wir wissen, daß unsere Freude größer wird, je mehr wir unseren Verhältnissen entsprechend geben. — Luk. 21:1-4; Apg. 20:35; 2. Kor. 8:12; 9:7.

      Schließlich sollten wir nie vergessen, daß ein guter Herzenszustand unbedingt erforderlich ist, wenn wir den Dienst Gottes zu unserer größten Freude machen möchten. — Jes. 65:14, NW; Spr. 4:23.

      [Fußnote]

      a Einzelheiten siehe Der Wachtturm, 15. August 1966.

  • Fragen von Lesern
    Der Wachtturm 1967 | 1. April
    • Fragen von Lesern

      ● Welche Eigenschaften muß jemand haben, damit er in einer Versammlung der Zeugen Jehovas als Buchstudienleiter dienen kann? — A. S., USA.

      Die Bibel legt den Maßstab fest. Wenn das Versammlungsdienstkomitee einen Bruder als Diener empfiehlt, sollte es stets die Bibel zu Rate ziehen und den Betreffenden in ihrem Licht betrachten. In 1. Timotheus 3:1-7 wird der Aufseher beschrieben; vom achten Vers an ist dann die Rede von den „Dienstamtgehilfen“ zu denen auch die Versammlungsbuchstudienleiter gehören.

      Dieser Vers lautet: „Dienstamtgehilfen müssen ebenfalls ernsthaft sein, nicht doppelzüngig, nicht vielem Wein ergeben, nicht auf unehrlichen Gewinn erpicht, die das heilige Geheimnis des Glaubens mit reinem Gewissen bewahren.“ Wenn also der Betreffende, wie der Apostel sagt, „ernsthaft“ ist und „das heilige Geheimnis des Glaubens mit reinem Gewissen“ bewahrt, dann wird er ein gewissenhafter Diener mit einer vorbildlichen geistigen Einstellung sein. Das ist wichtig, weil der Buchstudienleiter verpflichtet ist, jedem einzelnen in der Gruppe, der er zugeteilt ist, zu helfen, geistig stark zu werden.

      Gemäß Vers 10 sagte der Apostel weiter: „Auch sollen diese zuerst auf ihre Eignung geprüft werden, darauf laßt sie als Diener amten, wenn sie frei von Anklage sind.“ Es ist nicht gut, jemand schnell zu empfehlen, wenn seinetwegen irgendwelche Zweifel bestehen. Er werde „zuerst auf ... [seine] Eignung geprüft“. Er sollte, bevor er ernannt wird, beweisen, daß er sich bei seinen Entscheidungen stets streng an die Bibel hält. Bestehen irgendwelche Zweifel darüber, ob er durch seine weltliche Arbeit anderen ein gutes Beispiel gibt, oder sind seine Verhältnisse irgendwie fraglich, dann erübrigt es sich, an die Wachtturm-Gesellschaft zu schreiben und anzufragen, ob der Betreffende empfohlen werden dürfe. Man beachte einfach den biblischen Rat, daß ein solcher „frei von Anklage“ sein muß. Ist er es nicht, dann sollte der Gesellschaft nicht empfohlen werden, ihn zum Hüten der Herde Gottes zu ernennen.

      Der nächste Vers lautet: „Frauen müssen ebenfalls ernsthaft sein, nicht verleumderisch, mäßig in den Gewohnheiten, treu in allen Dingen.“ Das heißt jedoch nicht, daß Frauen zu Dienstamtgehilfen ernannt würden, denn gemäß Vers 12 spricht Paulus davon, daß Dienstamtgehilfen, wenn verheiratet, Ehemänner seien. Der Vers 11 weist also lediglich darauf hin, daß sich die Schwestern in der Versammlung ebenfalls bemühen sollten, diesem vortrefflichen Maßstab der Bibel zu entsprechen. Schwestern werden nicht zu Dienstamtgehilfen ernannt, können aber gebeten werden, als Ersatz zu dienen, bis fähige Männer in der Versammlung zur Verfügung stehen.

      In den Versen 12 und 13 lesen wir „Dienstamtgehilfen seien Männer einer Frau, die ihren Kindern und dem eigenen Haushalt in vortrefflicher Weise vorstehen. Denn jene, die in vortrefflicher Weise dienen, erwerben sich eine vortreffliche Stufe und großen Freimut der Rede in dem Glauben, der in Verbindung ist mit Christus Jesus.“

      Das zeigt also, daß diese Dienstamtgehilfen einem hohen Maßstab entsprechen müssen. Wenn ein Bruder empfohlen wird, muß das Komitee also mehr tun als nur seine Verkündiger-Dienstkarte prüfen und sich beiläufig einmal über den Betreffenden unterhalten. Gottes Wort muß stets wegweisend sein. Es ist gut, wenn Buchstudiengruppen nicht zu groß sind, dennoch sollte nicht in erster Linie die Besucherzahl ausschlaggebend sein für die Bildung einer neuen Gruppe. Viel wichtiger ist, daß für die Betreuung der neuen Gruppe ein Bruder zur Verfügung steht, der den biblischen Anforderungen entspricht. Die Gruppe mag eine Zeitlang etwas größer sein als erwünscht, aber in dieser Zeit können Brüder, die gute Voraussetzungen haben, als Gehilfen geschult werden, bis sie dem biblischen Maßstab entsprechen. Obwohl beim Organisieren der Versammlungsbuchstudien verschiedene Faktoren zu berücksichtigen sind, sollte in erster Linie doch stets das, was die Bibel über die Eigenschaften eines Dieners sagt, berücksichtigt werden.

  • Bekanntmachungen
    Der Wachtturm 1967 | 1. April
    • Bekanntmachungen

      PREDIGTDIENST

      Die Lehrtätigkeit Jesu Christi war umwälzend und sollte einem ganz bestimmten Bedürfnis entsprechen. Jesus suchte keine Anhänger oder bloße Zuhörer. Er suchte Jünger, Menschen, die bereit waren, das, was er als „gute Botschaft“ bezeichnete, kennenzulernen, und die, wenn sie die Wahrheit erkennen würden, für sie Stellung beziehen und dann, wenn sie gesehen hätten, wie Jünger gemacht werden, sich schließlich selbst diesem Werk widmen würden. Jehovas Zeugen folgen heute seinem Beispiel. Auch sie bemühen sich, durch ihre Lehrtätigkeit Jünger zu machen, Jünger Jesu Christi. Sie gehen darum von Haus zu Haus, machen Rückbesuche und führen Heimbibelstudien durch. Im April bieten sie bei ihrer Tätigkeit überall ein Jahresabonnement der Zeitschrift Der Wachtturm zusammen mit drei bibelerläuternden Broschüren gegen einen Beitrag von 5 DM (Österreich öS 30; Schweiz 5 sfr; Luxemburg 50 lfrs) an.

      „WACHTTURM“-STUDIEN FÜR DIE WOCHE VOM

      23. April: Sie „folgten ihm“, ¶ 1—25. Seite 197. Lieder Nr. 3, 88.

      30. April: Sie „folgten ihm“, ¶ 26—29, ferner: Heute nicht auf Gottes Botschaft zu hören führt ins Verderben, ¶ 1—22. Seite 203. Lieder Nr. 81, 11.

      7. Mai: Heute nicht auf Gottes Botschaft zu hören führt ins Verderben, ¶ 23—34, ferner: Der Bericht derer, die in die Ernte ausgesandt wurden. Seite 210. Lieder Nr. 70, 12.

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