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    Der Wachtturm 1966 | 1. Dezember
    • Die Hochzeit des Lammes begann im Jahre 1918 u. Z. Damals kam Jesus Christus mit Jehova Gott zu dessen geistigem Tempel. (Mal. 3:1) Die gesalbten Nachfolger Christi, die zu der Zeit im Tode schliefen, wurden zu himmlischem Leben auferweckt. (1. Thess. 4:15, 16) Die Hochzeit des Lammes ist jedoch immer noch im Gange, denn es leben immer noch voraussichtliche Glieder der Braut Christi auf der Erde. Sie müssen sich noch bis in den Tod als treu erweisen, damit sie die Krone des Lebens empfangen und mit Jesus Christus im Himmel vereint werden. Bleiben sie bis in den Tod treu, so werden sie unverzüglich als Geistgeschöpfe auferweckt. — Offb. 2:10; 14:13; 1. Kor. 15:51-53.

      Die Reihenfolge der in Offenbarung, Kapitel 18 und 19, vorhergesagten Ereignisse deutet darauf hin, daß Babylon die Große, das Weltreich der falschen Religion, vernichtet wird, bevor die Hochzeit des Lammes im Himmel zu ihrem Höhepunkt kommt. In Offenbarung 19:1-5 wird Jehova wegen der Vollstreckung des Urteils an dieser „großen Hure“ gepriesen. Dann wurde der Apostel Johannes inspiriert, folgende Worte zu schreiben: „Und ich hörte etwas, was wie die Stimme einer großen Volksmenge war und wie das Rauschen vieler Wasser und wie das Geräusch schwerer Donner. Sie sprachen: ‚Lobpreiset Jah, denn Jehova, unser Gott, der Allmächtige, hat als König zu herrschen begonnen. Wir wollen uns freuen und jubeln und wollen ihn verherrlichen, denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und sein Weib hat sich bereitgemacht. Ja, es ist ihr gewährt worden, in hellglänzende, reine, feine Leinwand gehüllt zu werden, denn die feine Leinwand stellt die gerechten Taten der Heiligen dar.‘ Und er sagt zu mir: ‚Schreibe: Glücklich sind jene, die zum Abendessen der Hochzeit des Lammes eingeladen sind.‘“ — Offb. 19:6-9.

      Jehova hat zwar schon im Jahre 1914 u. Z., als das messianische Königreich im Himmel aufgerichtet wurde, die Macht ergriffen und zu herrschen begonnen. Mit der Vernichtung Groß-Babylons bricht jedoch eine neue Epoche der Gottesherrschaft an. Die Worte, Jehova habe als König zu herrschen begonnen (Offb. 19:6), scheinen mit der Vernichtung des Weltreiches der falschen Religion, die noch in unserer Generation erfolgen wird, in Verbindung zu stehen. Erst nach diesem bedeutenden Ereignis wird die Hochzeit des Lammes zu ihrem Höhepunkt kommen. (Siehe „Babylon die Große ist gefallen!“ Gottes Königreich herrscht!, herausgegeben von der Watch Tower Bible & Tract Society, S. 619—625.) Doch nicht unmittelbar danach erreicht die Hochzeit des Lammes ihren Höhepunkt. Der Vernichtung des größeren Babylon folgt der Krieg von Harmagedon, in dem Christus gegenüber den Bösen als Gottes Haupturteilsvollstrecker amten wird. (Offb. 16:14, 16; 19:11-21) Nach Harmagedon werden Satan und seine bösen Engel in den Abgrund geworfen. (Offb. 20:1-3) Einige Zeit danach wird das Hochzeitsfest der vollendeten Braut stattfinden.

      Die Bibel scheint darauf hinzuweisen, daß ein Überrest der Brautklasse nach der Vernichtung des gegenwärtigen Systems der Dinge und der Gefangensetzung Satans und der anderen Dämonen im Abgrund noch eine Zeitlang auf der Erde leben wird. Noahs Frau, die den gesalbten Überrest darstellte, überlebte zum Beispiel die Flut. Und genauso, wie Elisa das Vernichtungswerk des Jehu der alten Zeit überlebte, so werden auch einige Glieder der gesalbten Elisa-Klasse unserer Zeit offenbar das Vernichtungswerk des größeren Jehu, Jesu Christi, überleben. Diese biblischen Vorbilder lassen erkennen, daß einige Glieder der Braut Christi zu Beginn der Tausendjahrherrschaft Christi noch eine Zeitlang auf der Erde leben werden.

      Folglich wird das Festmahl oder Abendessen der Hochzeit des Lammes so lange im Gange sein, bis das letzte Glied der Brautklasse in Treue gestorben und mit Jesus Christus im Himmel vereint sein wird. Wie lange das Hochzeitsmahl im Himmel fortgesetzt wird, nachdem Satan und seine bösen Engel gebunden und in den Abgrund geworfen sein werden, ist dem Überrest der Brautklasse heute noch nicht bekannt.

  • Bekanntmachungen
    Der Wachtturm 1966 | 1. Dezember
    • Bekanntmachungen

      PREDIGTDIENST

      Gottes Wort, die Bibel, ist in der Christenheit am weitesten verbreitet. Wird es aber von ihr als „das Wort der Wahrheit“ anerkannt, das heißt, glaubt sie ihm? Durch ihre Werke, die lauter sprechen als Worte, verrät sie, daß sie nicht an die Bibel glaubt, sondern daß sie sie zugunsten der weltlichen Wissenschaft, der Philosophie und der Politik verworfen hat. Jehovas Zeugen dagegen schätzen und lieben das Wort Gottes, des Schöpfers, und es ist ihnen daran gelegen, daß in allen Fällen, in denen zwischen Gott und Menschen eine Streitfrage oder ein Meinungsunterschied besteht, Gott „als wahrhaftig erfunden“ werde. Sie anerkennen Gottes geschriebenes Wort, die Heilige Schrift, in allen solchen Fällen als Prüfstein oder Maßstab für die Wahrheit, und da sie ihre Mitmenschen lieben wie sich selbst, helfen sie auch ihnen, das zu tun. Im Dezember bieten sie deshalb bei ihrer Predigttätigkeit das Buch „Dinge, in denen es unmöglich ist, daß Gott lügt“ und die Neue-Welt-Übersetzung der Christlichen Griechischen Schriften zusammen mit zwei Broschüren gegen einen Beitrag von 5 DM (Österreich öS 26; Schweiz 5 sfr; Luxemburg 50 lfrs) an.

      „WACHTTURM“-STUDIEN FÜR DIE WOCHE VOM

      25. Dezember: Jesus, der „Gegenstand der Feindseligkeit“, tritt für Jehova als den wahren Gott ein. Seite 712. Lieder: Nr. 15, 14.

      1. Januar: Jehovas Zeugen beweisen durch ihr Ausharren, daß Jehova der höchste Gott ist. Seite 717. Lieder: Nr. 36, 22.

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