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  • Mit feuerbeständigem Material auf den rechten Grund bauen
    Der Wachtturm 1967 | 1. Februar
    • 26. (a) Wie ermunterte der Herr den Apostel Paulus in Korinth, und was tat dieser daraufhin? (b) Wieso bestand die Korinther Versammlung etliche Jahre später immer noch?

      26 Kein Wunder, daß der Herr den Apostel Paulus in Korinth ermuntern mußte. Wir lesen: „Der Herr [sprach] in der Nacht durch eine Vision zu Paulus: ‚Fürchte dich nicht, sondern fahre fort zu reden und schweige nicht, denn ich bin mit dir, und keiner wird dich angreifen, um dir Schaden zuzufügen; denn ich habe viel Volk in dieser Stadt.‘ Da hielt er sich dort ein Jahr und sechs Monate auf und lehrte das Wort Gottes unter ihnen.“ (Apg. 18:9-11) Gottes Wort wurde durch die heidnische Philosophie der Weltweisen nicht zurückgeschlagen. Die Versammlung, die Paulus in Korinth gegründet hatte, bestand etliche Jahre später, als er seinen ersten und dann seinen zweiten Brief an die Korinther Christen schrieb, immer noch und gedieh weiter. Sie war auf den rechten Grund gebaut. Sie stand fest.

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    Der Wachtturm 1967 | 1. Februar
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      1. Wann wurde die Christenversammlung gegründet, auf welchen Grund wurde sie aufgebaut, und wie lenkte Petrus in seiner bedeutsamen Pfingstrede die Aufmerksamkeit auf diese Tatsache?

      DIE einzige zulässige Grundlage für „Gottes Bau“ ist Gottes Sohn Jesus Christus. Auf diesen Grund wurde nicht die Christenheit, sondern die wahre Christenversammlung aufgebaut, die vor 1900 Jahren, zu Pfingsten (am 6. Siwan) des Jahres 33 u. Z., in Jerusalem gegründet wurde. Als „Gottes Mitarbeiter“ gab Petrus Gottes Gründung dieses göttlichen Baus mutig bekannt. Er beschloß seine bedeutsame Rede, die er den dort versammelten Juden hielt, mit den Worten: „Daher erkenne das ganze Haus Israel mit Gewißheit, daß Gott ihn sowohl zum Herrn als auch zum Christus gemacht hat, diesen Jesus, den ihr an den Pfahl brachtet.“

      2. Auf welche Grundlage wies Petrus die in ihrem Innersten getroffenen Juden durch seinen Rat hin, und wo stehen die zu Gottes Bau Gehörenden heute, im Raumfahrtzeitalter immer noch?

      2 Als die in ihrem Innersten getroffenen Juden Petrus dann fragten, was sie gemäß Gottes Vorkehrung tun sollten, bekannte er sich wiederum zu dem einen Grund, den Gott gelegt hatte, indem er ihnen den Rat gab: „Bereut, und ein jeder von euch lasse sich in dem Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden taufen, und ihr werdet als freie Gabe den heiligen Geist empfangen.“ (Apg. 2:1-38) Der Grund, der dort gelegt wurde, hat allen Stürmen der vergangenen Jahrhunderte standgehalten. Heute, in diesem materialistischen, modernistischen und die Wissenschaft vergötternden Atom- und Raumfahrtzeitalter, stehen die zu Gottes Bau Gehörenden immer noch unerschütterlich auf demselben unvergänglichen Grund.

      3, 4. (a) Welches Opfer müssen wir als zur Grundlage unserer Rettung gehörend annehmen, und warum? (b) Genügt es auf Jesus Christus als das Loskaufsopfer zu bauen, und was geht aus der Pfingstrede des Apostels Petrus hervor?

      3 Auf Jesus Christus als Grundlage zu bauen bedeutet nicht nur, auf ihn als das Loskaufsopfer für unsere Sünden zu bauen. Sein menschliches Opfer gehört zwar zur Grundlage unserer Rettung zu ewigem Leben. Wir müssen folgende Worte Jesu gemäß ihrer eigentlichen Bedeutung annehmen: „Der Sohn des Menschen [ist] nicht gekommen ..., um bedient zu werden, sondern um zu dienen und seine Seele als ein Lösegeld im Austausch gegen viele zu geben.“ (Matth. 20:28) Auch die nachstehenden Worte des Apostels Paulus müssen wir in ihrem genauen Sinne annehmen: „[Unser Retter,] dessen Wille es ist, daß alle Arten von Menschen gerettet werden und zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn es ist e i n Gott und e i n Mittler zwischen Gott und den Menschen, ein Mensch, Christus Jesus, der sich selbst als ein entsprechendes Lösegeld für alle hingegeben hat.“ (1. Tim. 2:3-6) Wir müssen ihn aber als noch etwas anderes als nur unseren Erlöser annehmen.

      4 Wir müssen an ihn als den auferweckten, zu himmlischer Herrlichkeit erhöhten Jesus Christus glauben und unsere Hoffnung auf ihn setzen. Als das predigte ihn Petrus den Juden an jenem Pfingsttag. Er machte ihn als den auferstandenen Jesus bekannt, den Gott zu seiner Rechten erhöht und zu dem König-Priester gemacht hatte der durch Melchisedek, den einstigen König von Salem und Priester Gottes, des Höchsten, vorgeschattet worden war.

      5. Auf wen muß sich Psalm 110:4, gestützt auf Petri Anwendung von Psalm 110:1, beziehen, und als was müssen wir Jesus daher anerkennen?

      5 Jesus war also in den Himmel aufgestiegen, wodurch sich die in Psalm 110:1 niedergeschriebenen Worte des Königs David erfüllten. Deshalb nahm Petrus, nachdem er von Jesu Erhöhung zur Rechten Gottes gesprochen hatte, auf Psalm 110:1 Bezug und sagte: „Tatsächlich ist David nicht in die Himmel aufgestiegen, sondern er sagt selbst: ‚Jehova sprach zu meinem Herrn: „Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde als Schemel deiner Füße hinlege.“‘“ An den erhöhten Herrn Jesus Christus sind daher die Worte nach Psalm 110:4 gerichtet: „Geschworen hat Jehova, und es wird ihn nicht gereuen: ‚Du bist Priester in Ewigkeit nach der Weise Melchisedeks!‘“ Diese Tatsache wird später in den an die christianisierten Hebräer gerichteten inspirierten Schriften wiederholt bestätigt. (Apg. 2:32-35; Hebr. 1:1-4, 13; 5:5-10; 6:19 bis 7:22; 10:12, 13) Als Christen müssen wir Jesus in dieser offiziellen Stellung anerkennen.

      6. (a) Wie haben sich die Verhältnisse im Hinblick auf Gott und seinen Christus, verglichen mit denen, die Petrus in seiner Rede beschrieb, geändert? (b) Wie haben die Nationen Christus gegenüber gehandelt? Als was müssen wir ihn jetzt aber anerkennen?

      6 Seitdem der Apostel Petrus jedoch seine Pfingstrede hielt, haben sich die Verhältnisse im Hinblick auf Gott und seinen Christus gründlich geändert. Zehn Tage bevor Petrus seine Rede hielt, war Jesus in den Himmel aufgestiegen, um sich zur Rechten Gottes niederzusetzen. Damals waren erst 638 Jahre der Heidenzeiten, die 2520 Jahre dauern sollten, vergangen. Inzwischen gingen aber diese Heidenzeiten oder Zeiten der Nationen zu Ende. Im Herbst des Jahres 1914 liefen sie ab. Die Zeit, während der Jesus zur Rechten Gottes warten mußte, war vorbei. Gott brachte ihn damals als seinen inthronisierten, gekrönten König hervor, der voll berechtigt war, seine Herrschaft inmitten seiner Feinde anzutreten. Dann sandte Gott den Stab seines eingesetzten Königs, Jesu Christi, aus dem himmlischen Zion und befahl diesem, inmitten seiner Feinde zur Unterwerfung zu schreiten. Seither hat Jesus Christus regiert. Er ist zwar von den Menschen — den Nationen, die ihren Völkerbund und dessen Nachfolger, die Organisation der Vereinten Nationen, bevorzugten — verworfen worden. Wir aber müssen ihn jetzt als Gottes regierenden König anerkennen! Wenn wir an ihn als den im himmlischen Zion gelegten „kostbaren Eckstein einer sicheren Grundlage“ glauben, werden wir wegen der Weltverhältnisse nie in Panik geraten oder enttäuscht werden. — Jes. 28:16, NW; 1. Petr. 2:6-8.

      7. Wie hat die Christenheit Christus der Form nach als Loskaufsopfer anerkannt? Wie verhält sie sich ihm gegenüber jedoch im Hinblick auf seine heutige Stellung?

      7 Die Christenheit mit ihren Hunderten von Millionen Katholiken, Orthodoxen und Protestanten erweckt den Anschein, als ob sie sich sehr bemühte, den geopferten Christus zu ehren. Überall in ihren Gebieten sind Kruzifixe (Darstellungen des am Kreuz hängenden Christus) zu sehen. Ihre Kirchtürme sind mit Kreuzen versehen, die das Werkzeug darstellen sollen, mit dem Christus zu Tode gebracht wurde. Man liest täglich Messen, begeht jedes Jahr den Karfreitag und feiert jede Woche

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