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  • Kongresse zur Förderung eines siegreichen Glaubens
    Der Wachtturm 1979 | 15. Februar
    • zwei internationalen Treffen, die in New Orleans abgehalten werden, in diese Stadt strömen.“

      Der unter Jehovas Zeugen herrschende Geist der Brüderlichkeit und Einheit wurde auch in einem Leitartikel hervorgehoben, der in der Zeitschrift Washington Afro-American vom 24. Juni 1978 erschien. Es hieß:

      „Wenngleich im Verhältnis der Rassen untereinander große Fortschritte erzielt worden sind, haben einige Forscher kürzlich Beobachtungen gemacht, die zur Entmutigung Anlaß geben. Sie stellten fest: Wenige Schwarze und Weiße sitzen auf ein und derselben Kirchenbank.

      Eine derartige Trennung gibt es beim internationalen Kongreß ,Siegreicher Glaube‘ der Zeugen Jehovas offensichtlich nicht. Die bei der gegenwärtigen Versammlung im RFK-Stadion anwesenden 48 000 essen, beten und pflegen Gemeinschaft, ohne Rassenunterschiede zu machen.“

      Da Jehovas Zeugen erkannt haben, daß Gott „aus e i n e m Menschen jede Nation der Menschen gemacht“ hat, sind sie weltweit geeint (Apg. 17:26). Wie der christliche Apostel Petrus wissen sie, „daß Gott nicht parteiisch ist, sondern daß ihm in jeder Nation der Mensch, der ihn fürchtet und Gerechtigkeit wirkt, annehmbar ist“ (Apg. 10:34, 35). Während also die Menschheit durch rassische, nationale und andere Unterschiede gespalten ist, haben die internationalen Kongresse „Siegreicher Glaube“ vor der ganzen Welt Zeugnis davon abgelegt, daß es e i n geeintes Volk gibt, das einen unbesiegbaren Glauben offenbart.

      „ERKLÄRUNG UNSERES GLAUBENS“

      Auf diesen internationalen Kongressen wurde wirklich der siegreiche Glaube betont. Durch den öffentlichen Vortrag wurde zum Beispiel zu vermehrtem Glauben an Jehova und seinen messianischen König angeregt. In diesem Vortrag mit dem Thema „Jesus Christus — der siegreiche König, mit dem die Nationen rechnen müssen“ wurde der Sohn Gottes auf anschauliche Weise als ein königlicher Krieger beschrieben, der ‘in der Sache der Wahrheit, Demut und Gerechtigkeit einherfahren’ und kämpfen muß, um auf der ganzen Erde eine neue Ordnung einzuführen (Ps. 45:3-5; Jes. 26:9).

      Die Zeit, in der auf der ganzen Erde internationale Kongresse durchgeführt wurden, eignete sich vorzüglich dafür, daß Jehovas Zeugen eine Erklärung ihres Glaubens abgaben. Das geschah auf jedem Kongreß. Diese Christen mit einem siegreichen Glauben verliehen ihrer Freude darüber Ausdruck, daß sie der einzigen wirklich internationalen Bruderschaft auf der Erde angehören. Sie drückten ihre feste Entschlossenheit aus, im Dienst Jehovas, des Höchsten, voranzudrängen und die Königreichsbotschaft bis zum Ende dieses Systems der Dinge öffentlich zu verkündigen. Außerdem sind sie entschlossen, sich niemals von dem Einen abzuwenden, der so viel für sie getan und ihrem Leben Sinn und Zweck verliehen hat.

      SIEGREICHER GLAUBE ERFORDERT TÄTIGKEIT

      Zu behaupten, Glauben zu haben, ist jedoch etwas anderes, als ihn in die Tat umzusetzen (Jak. 2:18-20). Am Vormittag des dritten Kongreßtages (in den meisten Fällen am Freitag) war Predigtdienst vorgesehen. Mit farbigen Plastiktaschen ausgerüstet, in denen sich Schriften befanden, gaben die Kongreßbesucher von Haus zu Haus, in Geschäften, auf der Straße und anderswo Zeugnis. Die Plastiktaschen trugen eine Aufschrift, die auf den internationalen Kongreß „Siegreicher Glaube“ aufmerksam machte. In Philadelphia (Pennsylvanien, USA) beteiligten sich fast 20 000 Zeugen an dieser Tätigkeit. In New Orleans (Louisiana, USA) waren es mehr als 30 000.

      In mehreren Fällen haben Fernsehreporter und Reporter anderer Medien die Zeugen an jenem Vormittag im Predigtdienst begleitet. Cheryl Ernst vom Redaktionsstab des Everett Herald schrieb in diesem im Staate Washington erscheinenden Blatt: „Sie zogen vom Kingdome [in Seattle] aus hinaus, 40 000 Mann stark, wie das Heer Josuas ... Der Glaube war ihre Rüstung, die Bibel ihre Waffe, und Worte waren ihre Munition.“

      Welchen Eindruck hinterließ diese besondere Tätigkeit? In St. Louis (Missouri, USA) wandte sich ein Mann mit folgenden Worten an einen Zeugen, der Straßendienst verrichtete: „Eines muß ich von den Zeugen Jehovas sagen: Ihre Frauen kleiden sich wie Damen.“ Donna Balkan vom Redaktionsstab der in Ottawa (Ontario, Kanada) erscheinenden Zeitung Citizen schrieb: „Die freundliche und höfliche Art der Kongreßbesucher beeindruckte selbst die hartnäckigsten Ungläubigen. Versuchen, ihnen zu widersprechen, wurde mit freundlichen Worten begegnet — jedenfalls ist es nicht einfach, mit Leuten zu streiten, die ständig von Liebe und Frieden sowie von den ,idealen Lebensbedingungen‘ reden, die Gottes Königreich für die Menschen schaffen wird.“

      SIE BAUEN STÄNDIG AN EINEM SIEGREICHEN GLAUBEN

      Jehovas Zeugen warten zuversichtlich auf die „idealen Lebensbedingungen“ und die anderen Segnungen, die Gottes Königreich für die Menschheit mit sich bringen wird. Doch durch die Anbetung Jehovas und durch den ergebenen Dienst, den sie ihm darbringen, wurde ihnen bereits ein sinnvolles Lebensziel verliehen. Da diese Christen biblische Grundsätze anwenden, führen sie jetzt schon ein glückliches Familienleben. Sie sind zufrieden, weil sie in Übereinstimmung mit dem Willen Gottes ihre Persönlichkeit geändert haben. Und sie freuen sich, in unserer geteilten Welt in wahrer Brüderlichkeit und Einheit miteinander verbunden zu sein.

      Ja, Jehovas christliche Zeugen liefern den Beweis dafür, daß sich der Glaube in der heutigen Welt noch durchsetzen kann. Sie wissen allerdings, daß der Glaube laufend gestärkt werden muß, und ihre kürzlich veranstalteten Kongresse dienten diesem Zweck. Eine Familie, die einen Kongreß besuchte, hatte recht, als sie schrieb: „Liebe Brüder, jeder verließ diesen Kongreß besser ausgerüstet, um mit den vielen Problemen fertig zu werden, die im täglichen Leben an uns alle herantreten. Wir danken Euch für all die Arbeit, die zu diesem Zweck geleistet worden ist. Möge alles zum Lobpreis Jehovas gereichen!“ Ja, diese internationalen Kongresse haben einen siegreichen Glauben gefördert.

  • Ein weiser Spruch
    Der Wachtturm 1979 | 15. Februar
    • Ein weiser Spruch

      „Das Schlachtopfer der Bösen ist für Jehova etwas Verabscheuungswürdiges, aber das Gebet der Rechtschaffenen ist ihm wohlgefällig“ (Spr. 15:8).

      Diese Worte wurden zu einer Zeit aufgezeichnet, als sich die Anbetung Jehovas auf seinen Tempel in Jerusalem konzentrierte, wo Tieropfer dargebracht wurden. Ein Israelit mochte ziemlich viel Geld ausgeben, um einen Stier oder ein Lamm für Opferzwecke zu erstehen. Aus diesem Spruch geht jedoch hervor, daß Gott ein aufrichtiges Gebet, das nichts kostet, von einem rechtschaffenen Menschen mehr schätzt als ein Tieropfer von einem bösen. Gott urteilt somit nicht nach dem, was jemand für die Religion aufwendet, sondern nach seinem Herzenszustand und seiner allgemeinen Verhaltensweise. Im nächsten Vers heißt es: „Der Weg des Bösen ist Jehova etwas Verabscheuungswürdiges, wer aber der Gerechtigkeit nachjagt, den liebt er“ (Spr. 15:9).

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