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  • Weiteres Predigen auf den Inseln
    Der Wachtturm 1951 | 1. August
    • der Gartenstrasse statt, und es waren 120 Personen anwesend, die sich dieser kleinen Versammlung auf der kleinen Insel erfreuten.

      Die Stadt Charlotte Amalie — die Insel zählt wohl etwa 10 000 Einwohner — hat bestimmt ein Zeugnis erhalten, denn alle Verkündiger von Puerto Rico, viele von ihnen Missionare, gaben mit den ortsansässigen Brüdern zusammen Zeugnis. Sie benutzten Flugzettel, Plakate, Zeitschriften, und es wurde auch etwas Arbeit von Tür zu Tür getan. Jedermann in der Stadt hatte in den Zeitungen gelesen, dass Jehovas Zeugen eine grosse Versammlung abhalten würden, und der Felddienst liess keine Frage mehr darüber aufkommen. Es war interessant, mit den Verkündigern auf dem Marktplatz zu arbeiten, wo am Samstagmorgen Leute aus allen Teilen der Insel mit ihren Waren erscheinen, um sie zu verkaufen. Die Einheimischen der Insel sind mit der Wahrheit gut vertraut, denn die Missionare, welche vier Jahre lang dort gewesen sind, haben bestimmt ihre Anwesenheit bekanntgemacht durch ihre ernsten Bemühungen, das Evangelium vom Königreich zu predigen; und die Leute nahmen all die Zeitschriften, welche die Verkündiger anzubieten hatten, entgegen.

      Am Samstag zog der Kongress vom Königreichssaal nach der höheren Lehranstalt von Charlotte Amalie um. Das Gebäude der höheren Lehranstalt war vor vielen Jahren auf einer kleinen Halbinsel erbaut worden, die in den Hafen hinausragt. Sie ist günstig gelegen. Die Insel von St. Thomas besitzt einen der lieblichsten Häfen, die man finden kann. Wenn es auch bei weitem nicht der grösste ist, bildet das Land darum doch einen fast vollendeten Kreis, und er hat nur eine verhältnismässig kleine Mündung und ist sehr tief. Die Insel ist sehr bergig, so dass sich das Land vom Rande des Wassers direkt in die Wolken zu erheben scheint. Hotels und Privathäuser sind wie Tupfen über die Berge hin verstreut, welche im Monat Dezember sehr grün aussehen. An einigen Hügeln konnten wir die glatten Oberflächen von Wasserauffangvorrichtungen sehen, denn die Virginischen Inseln sind in bezug auf Trinkwasser vom Regen abhängig. Tatsächlich, St. Thomas ist ein kleines grünes Juwel, gefasst in einem Rahmen kristallklaren Wassers — für Touristen ein Spielplatz von schönster Art!

      Zufolge der prächtigen Lage der höheren Lehranstalt erhöhte jederzeit eine frische Brise den Genuss der an den Versammlungen Anwesenden. Der öffentliche Vortrag wurde am Sylvesterabend, 31. Dezember, abgehalten, und 320 Personen waren anwesend, eine ganz stattliche Zahl für jenen Tag des Jahres. Sie bekundeten ausgezeichnetes Interesse, und zweifellos wird das Zeugniswerk weiterhin auf dieser Insel und auf andern der Virginischen Inseln Fortschritte machen. Bestimmt war es ein Vergnügen, mit all diesen Missionaren, den Gruppenverkündigern und den lokalen Pionieren verbunden zu sein und ihren Eifer zu sehen. Während einiger Zeit war es auf den Virginischen Inseln schwierig gewesen, die Brüder davon zu überzeugen, dass Jehovas Zeugen dort seien, um dort zu bleiben, und sie hatten ein Verlangen gehabt, sich zurückzuhalten und in den Kirchensystemen zu bleiben. Doch jetzt haben sie sich von den Kirchen freigemacht, und die Brüder und Schwestern werden getauft und ziehen aus ins Feld und verkündigen dort die Botschaft wie alle andern Zeugen Jehovas in der ganzen Welt. Dies hat natürlich in den Kirchen etwas Staub aufgewirbelt, weil dadurch viele gute Kirchgänger die Kirche verlassen haben.

      Am Montagmorgen, 1. Januar, waren die Kongressbesucher, die von Puerto Rico herübergekommen waren, alle am Flughafen versammelt und warteten auf ihr Charterflugzeug, eine DC-4-Maschine, und 54 Personen hatten einen sehr angenehmen Flug nach San Juan zurück. Das der Stadt gehörende Teatro Tapia im unteren Stadtteil von San Juan — tatsächlich ein prächtiges Opernhaus — war für einen öffentlichen Vortrag für jenen Nachmittag gemietet worden. Zuerst sprach Bruder Henschel zu den Verkündigern, die sich am Neujahrstag in San Juan versammelt hatten. Es waren 281 Brüder dort. Bruder Knorr hielt seine öffentliche Ansprache, und der Zweigdiener diente als Dolmetscher. Es gab eine kurze Pause von fünfzehn Minuten, und dann sprach Bruder Knorr wieder zu den Brüdern, und zwar über das Gleichnis vom reichen Mann und Lazarus. Es war bestimmt eine Freude, die Gelegenheit zu haben, nochmals die Brüder von Puerto Rico zu besuchen. Puerto Rico scheint einer der Knotenpunkte zu sein für Reisen nach Südamerika und die Inseln der westlichen Hemisphäre. So ist es denn Bruder Knorrs Freude gewesen, mit diesen Brüdern etwas öfter zusammen zu sein als mit denen von andern Zweigstellen.

      Es wurden Vorkehrungen getroffen, von Puerto Rico nach den Vereinigten Staaten zurückzufliegen, und dieser Flug fand am Mittwoch, 3. Januar, statt. Er bedeutete einen rapiden Wechsel von tropischen zu winterlichen Verhältnissen.

      Somit sehen wir, dass die Inseln durch ihre Bewohner ihren Schöpfer, Jehova Gott, lobpreisen, während die theokratische Ausdehnung immer mehr auch kleine Flecken Landes erreicht, die auf der Karte unbedeutend erscheinen. Es ist etwas Wunderbares, zu sehen, wie der Geist Jehovas über die ganze Erde gegangen ist und in Gottes Zeugen wirkt, um jene, die Gerechtigkeit lieben und seiner Verheissung der neuen Welt glauben, zu Ihm und zur theokratischen Organisation hinzuziehen. Wir freuen uns, zu sehen, dass Menschen von allen Arten, allen Nationalitäten, Anwärter werden auf die Segnungen des Lebens, und dass sie die gute Botschaft zu predigen beginnen. Und während wir sehen, wie die gute Botschaft in diesen Tagen grosser politischer Mächte der Welt selbst unbedeutende Inseln erreicht, haben wir jede Ursache zu frohlocken, denn wir wissen, dass bestimmt das vollendete Ende kommt, wenn die gute Botschaft in der ganzen Welt zu einem Zeugnis gepredigt sein wird.

  • Bekanntmachungen
    Der Wachtturm 1951 | 1. August
    • Bekanntmachungen

      „LEBENGEBENDE ERKENNTNIS“-ZEUGNISZEIT

      Der größte Dienst, den ein Mann oder eine Frau den Menschen heute leisten kann, besteht darin, ihnen eine Erkenntnis Gottes zu verleihen und sie zu ermutigen, Gottes Buch durch ein persönliches Studium zu erforschen. Erkenntnis von dieser Art in sich aufzunehmen und ihr entsprechend zu handeln, gereicht ihrem Besitzer zum Leben. Jetzt, da so viel fälschlich sogenanntes „Wissen“ vorhanden ist, haben Jehovas Diener auf Erden den Monat August passenderweise als „Lebengebende Erkenntnis“-Zeugniszeit festgelegt. Das Buch „Gott bleibt wahrhaftig“ und die neueste Broschüre wird allen Arten von Menschen weltweit angeboten werden gegen einen Beitrag von DM 2.—, um ihnen eine Gelegenheit zu bieten, sich die in der ganzen Welt wichtigste Erkenntnis anzueignen. Machet mit in diesem lebengebenden Werk, gebet einen Bericht ab über das, was ihr in dem Monat tatet und gehöret so zu der großen Volksmenge, welche die Erkenntnis ausbreitet, wodurch jene Leben erlangen, die nach Leben Verlangen tragen und willens sind, dafür zu arbeiten.

      „WACHTTURM“-STUDIEN

      Woche vom 2. September: Von welch praktischem Nutzen ist die Bibel?

      Woche vom 9. September: Warum die Bibel besonders praktisch ist für unsere Tage.

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