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    Der Wachtturm 1954 | 1. Mai
    • wurde dem David verheißen, sein Königtum werde sich über die Erde hinaus ins Universum ausdehnen. Der Sinn, der in Jesaja 9:7 liegt, ist der, daß sein Reich nicht enden wird, bevor es die ganze Erde umfaßt. Es wird für dessen Ausmaß auf Erden kein Ende geben, das heißt, es wird keine Grenzen auf Erden geben, die sein irdisches Herrschaftsgebiet begrenzen. Es wird den ganzen Erdball umspannen, ungeachtet, wohin man auf dem Erdenrund reisen mag. Keine Grenzen werden das Ende seines irdischen Gebiets kennzeichnen. Jesaja sagte dies voraus und zeigte damit an, daß es sich ausbreiten und zunehmen werde, bis es endlos um die ganze Erdkugel reicht. Auf dieser paradiesischen Erde wird es auch kein Ende des Friedens mehr geben.

      Ob es andere Planeten gleich der Erde gebe in anderen Teilen des Universums oder nicht, und wenn ja, ob irgendwelche davon von irgendwelcher Art Leben bewohnt seien oder nicht, oder ob irgendwelche davon in Zukunft je so bewohnt werden oder nicht, können wir nicht sagen, weil die Bibel es nicht sagt. Uns mit solchen Fragen zu befassen, ist müßige Spekulation, und wir könnten niemals zu einer bestimmten Antwort kommen. Wir können indes sagen, daß es keine schriftgemäßen Gründe gibt für die Behauptung, daß in der Zukunft andere Planeten dadurch bevölkert werden, daß Ehepaare von der Erde dorthin versetzt werden. Die Erde und die Menschen darauf sind nicht so wichtig. Wenn Jehova Geschöpfe von Fleisch und Blut auf anderen Planeten zu haben wünschte, könnte er sie mit Leichtigkeit aus dem Staube jener Planeten erschaffen und brauchte nicht durch ein Wunder irdische Ehepaare durch Lichtjahre des Raumes hindurchzutragen. Es ist gut, wenn wir uns nicht zu einer so auffallenden Rolle in universellen Angelegenheiten erhöhen, sondern unser Augenmerk auf die irdischen Pflichten richten, die uns der Schöpfer zugewiesen hat. Denkt an das, was Jesus sagte: „Jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden; wer sich aber selbst erniedrigt, wird erhöht werden.“ — Luk. 18:14; 14:7-11, NW.

      ● Was meinte Jesus, als er sagte, seine Nachfolger würden größere Werke tun, als er getan hatte? — V. W., Vereinigte Staaten.

      Jesus sagte: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird auch die Werke tun, die ich tue, und er wird größere Werke tun als diese, denn ich gehe hin zum Vater.“ (Joh. 14:12, NW) Er meinte damit nicht, daß die Werke seiner Nachfolger größer seien an Wundermacht und überraschender an Kundgebungen dieser Macht. Die nachfolgenden Geschehnisse zeigen, daß dies nicht der Fall war; zum Beispiel wirkten seine Nachfolger kein Wunder, das Jesu Auferweckung des schon vier Tage toten Lazarus übertroffen hätte. (Joh. 11:38-44) Jesus nannte als Grund für die Behauptung, sie würden größere Werke tun, die Tatsache, daß er zum Vater gehe, der im Himmel ist. Damit hörte seine persönliche Tätigkeit als Prediger auf Erden auf, sie endete und brachte die wunderbaren Werke, die er getan hatte, zum Abschluß. Seine Nachfolger dagegen sollten noch lange Zeit auf Erden bleiben und könnten in dieser Zeit Werke tun, wie Jesus sie tat, und dies viel länger, als er es getan hatte, ja vielleicht mehr solcher Werke, und bestimmt würde sich ihre Tätigkeit über ein viel größeres Gebiet erstrecken. Jesus hatte seine Tätigkeit auf Palästina und zum größten Teil auf die Juden beschränkt, aber seine Nachfolger sollten in allen Nationen wirken.

      Durch sein Weggehen ermöglichte Jesus ferner die Ausgießung des heiligen Geistes auf seine Nachfolger, und aus diesem Grunde konnten sie in vielen Zungen reden und das Werk ausbreiten und andere Gaben des Geistes zum Wirken wunderbarer Werke gebrauchen. So hatte es ihnen Jesus zur Zeit seines Weggehens gesagt: „Ihr werdet Kraft empfangen, wenn der heilige Geist auf euch kommt, und ihr werdet Zeugen sein von mir, sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis zum entferntesten Teil der Erde.“ (Apg. 1:8, NW) Als daher Jesus die Erde verließ, endete sein Werk auf Erden als Prediger, und dadurch, daß er weggegangen war, kam der heilige Geist auf seine Nachfolger und erfüllte sie mit Kraft, einen ausgedehnteren Dienst durchzuführen, der alle Nationen einschließen sollte. So bearbeiteten sie denn ein größeres Gebiet und dienten zeitlich länger als Jesus und taten in diesem Sinne größere Werke.

  • Bezirksversammlungen 1954 — Westdeutschland
    Der Wachtturm 1954 | 1. Mai
    • Bezirksversammlungen 1954 — Westdeutschland

      Bielefeld, 22.-25. Juli, Auf dem Johannesberg.

      Bremen, 22.-25. Juli, Weser-Stadion.

      Freiburg/Breisgau, 29. Juli-1. August, Messeplatz-Gelände.

      München, 29. Juli-1. August, Ausstellungspark, Halle 2 und 3.

      Wiesbaden, 29. Juli-1. August, Elsässer Platz.

      Berlin, 5.-8. August, Sportpalast.

      Hof/Saale, 5.-8. August, Freiheitshalle.

      Neumünster, 5.-8. August, Holstenhalle.

      Köln, 12.-15. August, Messegelände, Halle III.

      Das sind die Daten und Namen der Städte für die Bezirksversammlungen 1954. Sieh zu, daß du dabei bist und der Segnungen Jehovas im Überfluß teilhaftig wirst.

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