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  • Berichte aus dem Jahrbuch 1961 der Zeugen Jehovas
    Der Wachtturm 1961 | 1. April
    • LIECHTENSTEIN

      Verkündiger-Höchstzahl Bevölkerung Verhältnis

      4 14 757 1 zu 3689

      In diesem Ländchen ist im vergangenen Dienstjahr etwas Verkündigungsdienst getan worden, besonders was Nachbesuche und Bibelstudien betrifft. Obwohl das Werk dort nur langsam vorwärtsgeht, hat doch die Beharrlichkeit Früchte gezeitigt. Einige Menschen sprechen heute dort von der Wahrheit, und einige ergriffen die Gelegenheit, diesen Sommer die Bezirksversammlung „Jage dem Frieden nach“ zu besuchen, bei der sie geistig reich gesegnet wurden. Eine Frau, die der Bezirksversammlung in Wien beiwohnte, war durch das Gehörte derart beeindruckt und gestärkt, daß sie beschloß, noch in derselben Woche zu Hause zum Priester zu gehen und ihm zu sagen, daß sie aus der Kirche austreten wolle, und sich dann taufen zu lassen. In diesem Ländchen ist es mit der Religionsfreiheit, wenigstens was Jehovas Zeugen betrifft, nicht weit her. Trotzdem findet die Wahrheit ihren Weg zu suchenden und aufrichtigen Menschen in Liechtenstein.

  • Besuche einen der 1961 stattfindenden Kongresse!
    Der Wachtturm 1961 | 1. April
    • Besuche einen der 1961 stattfindenden Kongresse!

      EINEN der Kongresse des Jahres 1961 zu besuchen ist in der Tat für alle Gott hingegebenen christlichen Zeugen eine Pflicht. Zur Zeit sind dreizehn dieser Kongresse für die Vereinigten Staaten, Kanada und Europa geplant. Ohne Zweifel wird jeder Zeuge, der einen dieser Kongresse besucht, nachher sagen: „Das war bestimmt der beste Kongreß, den wir je hatten! Ich hätte nicht geglaubt, daß er so schön würde.“ Ja, Jehova hält durch seine Organisation für alle, die bei den Kongressen des Jahres 1961 anwesend sein werden, wunderbare Segnungen bereit.

      Bei diesen Kongressen werden wir „ein Mahl von Fettspeisen“ genießen, „ein Mahl von Hefenweinen, von markigen Fettspeisen, geläuterten Hefenweinen“, und das sechs Tage lang! Getrennt von der Welt, werden wir in unserem neuen System der Dinge freudig, harmonisch, eifrig und selbstlos zusammenarbeiten und so einen Vorgeschmack von den Königreichssegnungen erhalten, deren wir uns in der paradiesischen neuen Welt nach Harmagedon erfreuen werden. — Jes. 25:6.

      Der erste dieser Kongresse wird im Yankee-Stadion, New York, vom 20. bis 25. Juni stattfinden. Ohne Zweifel werden Brüder aus allen Teilen der Vereinigten Staaten und Kanadas anwesend sein — und sie werden Platz genug haben —, und die Zonen- und Zweigdiener aus allen übrigen Ländern der beiden Amerika sind für Programmpunkte vorgesehen, so daß dieser Kongreß ein Kongreß der westlichen Halbkugel sein wird.

      In der folgenden Woche wird ein ähnlicher Kongreß sechs Tage in Houston, Texas, vom 27. Juni bis 2. Juli, stattfinden. Dort werden auch Versammlungen in Spanisch veranstaltet werden. Und in der darauffolgenden Woche, vom 4. bis 9. Juli, wird das Kongreßprogramm in Vancouver, B. C., Kanada, wiederholt werden. Würde ein Bruder oder eine Schwester den Wunsch haben, den Kongressen fernzubleiben? Bestimmt nicht!

      In den darauffolgenden vier Wochen werden in Europa sechs Kongresse abgehalten, der erste in Kopenhagen, Dänemark, vom 11. bis 16. Juli. Dort möchten so viele von uns wie möglich anwesend sein, um zu veranlassen, daß die Dänen, die seit einiger Zeit die Königreichsbotschaft so geflissentlich ignoriert haben, aufmerken und von dem Anlaß Notiz nehmen. Bei diesem Kongreß werden die Ansprachen gleichzeitig in fünf Sprachen gehalten, in Norwegisch, Schwedisch, Finnisch, Dänisch und Englisch.

      Zwei europäische Kongresse werden in der darauffolgenden Woche, vom 18. bis 23. Juli, stattfinden, der eine in Norddeutschland, nämlich in Hamburg, und der andere in Turin (Torino), Italien, im nordwestlichen Teil des Landes. Jene, die den Kongreß in Hamburg besuchen, können sich darauf freuen, Brüder aus ganz Deutschland und auch aus Österreich, der Schweiz und Luxemburg zu treffen.

      London, England, wird der Ort des nächsten Kongresses sein, der dort vom 25. bis 30. Juli stattfindet. Es werden dabei die Zonen- und Zweigdiener von Europa und dem Mittelmeergebiet anwesend sein und Programmpunkte übernehmen. Bestimmt werden alle, die diesen Kongreß besuchen, sich auch darauf freuen, das schöne neue Zweiggebäude in seiner paradiesischen Umgebung, dem „grünen Gürtel“ Londons, sehen zu können.

      In der vierten und letzten Woche der europäischen Kongresse werden vom 1. bis 6. August zwei abgehalten, der eine in Paris, Frankreich, und der andere in Amsterdam, Holland. In Paris werden auch Ansprachen in Spanisch gehalten, ferner in Englisch und Französisch. Das wird vielen Brüdern aus Belgien und den Brüdern aus der französischen Schweiz und aus anderen Ländern eine wunderbare Gelegenheit bieten, mit vielen schwer arbeitenden Kämpfern Christi zusammenzukommen, die ihre Lauterkeit unter den widrigen Umständen bewahren, in denen sie sich befinden. Dem Kongreß in Amsterdam werden auch die flämisch sprechenden Besucher aus Belgien beiwohnen.

      Es werden Anstalten getroffen, nach den europäischen Veranstaltungen in den Vereinigten Staaten vier Kongresse abzuhalten, und zwar vom 8. bis 13. August in Oklahoma City, Okla.; vom 15. bis 20. August in Omaha, Nebraska; vom 22. bis 27. August in Milwaukee, Wis.; und vom 29. August bis 3. September in San Francisco, Calif. Somit sind die Kongreßstädte für einen jeden bequem erreichbar.

      Während die alte Welt täglich verwirrter, unglücklicher und ärmer wird, herrschen in der Neuen-Welt-Gesellschaft Freude, Friede und Wohlfahrt. Zu den auserlesensten Segnungen gehören bestimmt jene, die wir bei unseren Kongressen empfangen. Laßt uns daher sogleich Pläne machen und auf den Besuch dieser Kongresse hinarbeiten und Geld dafür sparen, sofern wir das nicht bereits getan haben. Laßt uns ferner den Menschen guten Willens, mit denen wir Bibelstudien durchführen, beistehen, ihren Sinn auf den Kongreß zu richten, und ihnen Hilfe bieten, ihn zu besuchen, wenn wir das können. Je größere Anstrengungen wir machen, um ihm beizuwohnen, je mehr wir uns auf ihn freuen, um so größer wird unser Segen werden, wenn er dann Wirklichkeit wird. Wer weiß, wann wir in dieser unruhvollen Welt, die so nahe am Abgrund eines weiteren totalen Krieges taumelt, und da Harmagedon so nahe ist, wieder die Freude weiterer solcher Kongresse haben werden! So besucht denn auf alle Fälle einen der Kongresse des Jahres 1961!

  • Mein Lebensziel verfolgend
    Der Wachtturm 1961 | 1. April
    • Mein Lebensziel verfolgend

      Von Elmer C. Ihrig erzählt

      DASS ich eines Tages als Vollzeitverkündiger mein Lebensziel verfolgen würde, hätte ich damals, im Jahre 1926, als sich meine Mutter einige von der Watch Tower Society veröffentlichte Broschüren beschaffte, nicht geglaubt. Ich hatte die Broschüren mit dem Gedanken: Ach, das ist ja nur wieder eine andere Religion, an der ich kein Interesse hatte, von mir gewiesen. Doch hier bin ich nun als Missionar der Zeugen Jehovas in Britisch-Honduras tätig, und das nach etwa vierunddreißig Jahren, von denen ich sechsundzwanzig im Vollzeit-Pionierdienst verbracht habe.

      Wir kauften im Jahre 1928 unseren ersten Radioapparat, und bis auf diesen Tag glaube ich, daß dies die beste Kapitalanlage war, die wir je machten. Zuerst interessierten uns die lokalen Rundfunksendungen, später aber stellten wir, mehr oder weniger zufällig, unseren Apparat auf das Programm ein, das durch einen der großen Kettenrundfunke übertragen wurde, die die Watch-Tower-Gesellschaft während eines Kongresses veranstaltete. Ich begann zu erkennen, daß das tatsächlich eine andere Religion war als die anderen.

      Als ich einige Zeit danach einen meiner Brüder besuchte, fand ich, daß auch er einige der Publikationen besaß. Sogleich bat ich ihn, sie mir zu leihen, und er war einverstanden, da er selbst wenig Interesse daran zu haben schien. Als ich die Adresse der Gesellschaft bemerkte und sah, daß ich einen Katalog bekommen könnte, sandte ich meinen Namen und die genaue Adresse ein, und es dauerte gar nicht lange, da las ich mit Entzücken die Beschreibung jedes aufgeführten Buches und jeder Broschüre. Sobald wie möglich sandte ich eine Bestellung ein.

      Mit der Ortsversammlung kam ich auf eine ziemlich ungewöhnliche Weise in Verbindung. Im allgemeinen geschieht dies dadurch, daß Versammlungsglieder bei den Leuten vorsprechen, aber in meinem Fall geschah es dadurch, daß ich mit einem älteren Mann ein Gespräch anfing, den ich schon einige Zeit gekannt hatte. Er hatte vor einem plötzlichen Regenfall in einem neuen Hause Schutz gesucht, das mein Bruder und ich bauten. Es ist schwierig, zu sagen, wer von uns beiden überraschter war als der andere. Wir erfuhren von ihm, daß die Ortsversammlung zur Zeit in seinem Hause stattfinde. Auch sollte in nächster Zeit ein reisender Vertreter der Gesellschaft hier vorbeikommen, um eine Ansprache zu halten. Wir wurden dazu eingeladen. Wenn noch irgendwelche Zweifel

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