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  • Sei schon am ersten Tag dabei
    Der Wachtturm 1969 | 15. Juli
    • Sei schon am ersten Tag dabei

      AM ERSTEN Tag wovon? Am ersten Tag des internationalen Kongresses, den Jehovas Zeugen in diesem Jahr unter dem Motto „Friede auf Erden“ durchführen werden! Warum? Weil auf diesem Kongreß von Anfang bis Ende das bisher beste Programm dargeboten wird. Es wird ausgefüllt sein mit wichtigen Belehrungen, die wir alle benötigen, um uns auf das vorzubereiten, was in den letzten Jahren des gegenwärtigen alten Systems der Dinge noch auf uns zukommen wird.

      Alle, die an dem interessiert sind, was Gott heute tut und in der Zukunft noch tun wird, sollten schon am ersten Tag, zu Beginn des Programms, zugegen sein. Sie werden dafür reich belohnt werden. Ein kurzer Überblick über den ersten Teil des Programms wird dies zeigen.

      Der Schlüsselvortrag, der am ersten Tag gehalten wird, steht unter dem Thema „Mache dich mit Gott vertraut, und halte Frieden“. Wie gut kennst du Gott? Du wirst beim Anhören dieses Vortrages möglicherweise ganz neue Gesichtspunkte kennenlernen.

      Ebenfalls zu Beginn des Kongresses wird ein ganzer Nachmittag der Erörterung von Beweisen dafür, daß die Bibel wirklich das Wort Gottes ist, gewidmet sein. Die Bibel wird in diesen „letzten Tagen“ immer häufiger angegriffen. Kannst du, wenn man dir sagt, die Bibel enthalte viele „Legenden“, stimme mit der Wissenschaft nicht überein oder sei geschichtlich nicht zuverlässig, anhand von Tatsachen beweisen, daß dies nicht wahr ist? Wie viele stichhaltige Argumente kannst du anführen, um zu beweisen, daß die Bibel nicht nur ein von Menschen geschriebenes Werk, sondern wirklich das Wort Gottes ist? Ein ganzes Nachmittagsprogramm wird diesem wichtigen Thema gewidmet sein! Bestimmt wird dein Glaube dadurch sehr gestärkt werden.

      Zu den vielen vortrefflichen Programmpunkten gehören auch die biblischen Bühnenstücke, die immer sehr geschätzt werden. Fast an jedem Tag wird ein solches Stück zu sehen sein. Die einen spielen sich in der heutigen Zeit ab, während andere uns in biblische Zeiten versetzen. Eines dieser Bühnenstücke dreht sich um König Saul und seinen Sohn Jonathan und um David, den Sohn Isais, und die schöne Abigail. Während der Aufführung wird dir die Bedeutung dieser Begebenheiten für unsere Zeit so richtig zum Bewußtsein kommen.

      Ein Hörspiel wird uns die außergewöhnlichen Erlebnisse des Propheten Jona miterleben lassen. Ein anderes wird uns in die Zeit kurz vor dem Sturz des alten babylonischen Reiches, an den Hof des Königs Belsazar versetzen. Es wird uns die Erlebnisse des Propheten Daniel, der in jener bedeutungsvollen Zeit Gottes Wortführer war, in Erinnerung rufen und uns zeigen, was wir daraus lernen können.

      ELTERN UND KINDER

      In vielen Familien bestehen heute zwischen Eltern und Kindern Probleme, die dringend gelöst werden sollten. In einer Reihe von Gesprächen wird gezeigt werden, wie solche Schwierigkeiten überwunden werden können. Praktische Anregungen und aus dem Leben gegriffene Demonstrationen werden deine Aufmerksamkeit fesseln. Diese Anregungen lassen sich auch tatsächlich anwenden, denn es gibt in der ganzen Welt heute schon Tausende von Familien, die dies tun und deshalb glücklich sind.

      Ein ganzer Tag des Kongresses wird der Jugend gewidmet sein. Durch Ansprachen, Bühnenstücke, fesselnde Gespräche und Demonstrationen wird ganz offen gezeigt werden, wie die Jugend mit den vielen Problemen, denen sie heute begegnet, fertig werden kann.

      AUFSCHLUSS ÜBER DIE ZUKUNFT

      Wird auch etwas über die Zukunft zu hören sein? Die Offenbarung ist ein prophetisches Buch, das uns über die Zukunft Aufschluß gibt. Viele Menschen verstehen dieses Buch jedoch nicht. Dieser Kongreß kann dir zu einem Verständnis der Bedeutung dieses wunderbaren prophetischen Buches verhelfen.

      Durch einen Teil des Programms soll dem Volke Gottes gezeigt werden, wie es den verschiedensten Arten von Verfolgung standhalten kann. Gottes Diener erwarten in allernächster Zukunft den letzten Großangriff Satans. Auf diesen Angriff müssen wir uns jetzt vorbereiten. Wie können wir dies tun? Auf dem Kongreß werden wir auf diese Frage eine Antwort erhalten.

      Der öffentliche Vortrag am letzten Tag befaßt sich ebenfalls mit der Zukunft. Er steht unter dem Thema „Tausend Jahre Frieden nahen!“ Alle, die sich danach sehnen, daß Frieden auf der Erde einkehre, sollten sich diesen Vortrag anhören. Sie werden daraus den Trost, den Mut und die Hoffnung schöpfen, die sie in diesen kritischen Tagen benötigen.

      SEI VON ANFANG AN ZUGEGEN!

      Wie ist es möglich, all die vorzüglichen Programmpunkte, die auf diesem internationalen Kongreß dargeboten werden, zu genießen und daraus Nutzen zu ziehen? Indem man von Anfang an zugegen ist! Ja, nimm dir nicht nur vor, von Anfang an zugegen zu sein, sondern sei auch während des Kongresses stets bei Programmbeginn an deinem Platz, denn fast zu Beginn jedes Programms werden von Zweigdienern und Missionaren aus aller Welt aufschlußreiche und ermutigende Berichte gegeben. Es wäre schade, wenn du sie dir entgehen ließest.

      Du bist herzlich eingeladen, ja wir möchten dich dringend auffordern, dieser großen Zusammenkunft von Anfang bis Ende beizuwohnen. Dies ist sehr wichtig, denn Jehova Gott ließ in seinem Wort folgendes Gebot niederschreiben: „Versammle das Volk, die Männer und die Weiber und die Kindlein, ... auf daß sie hören, und auf daß sie lernen und Jehova, euren Gott, fürchten.“ — 5. Mose 31:12; Hebr. 10:24, 25.

  • Fragen von Lesern
    Der Wachtturm 1969 | 15. Juli
    • Fragen von Lesern

      ● Wie kann man den heiligen Geist „betrüben“, wenn er doch keine Person ist? — H. S., USA.

      In seinem inspirierten Brief an die Christen in Ephesus gab der Apostel Paulus Christen in bezug auf ihren Wandel folgenden Rat: „Betrübt auch nicht Gottes heiligen Geist, mit dem ihr versiegelt worden seid für einen Tag der Erlösung durch Loskauf.“ — Eph. 4:30.

      Viele Kommentatoren in der Christenheit haben diesen Vers nicht richtig erklärt, weil sie an die Lehre von einem dreipersönlichen Gott oder von der Dreieinigkeit glauben. Wir haben in unseren Schriften schon oft den biblischen und geschichtlichen Beweis erbracht, daß die Lehre von der Dreieinigkeit nicht biblisch ist, sondern aus dem Heidentum stammt. (Vergleiche zum Beispiel das 12. Kapitel des Buches „Dinge, in denen es unmöglich ist, daß Gott lügt“ und das 3. Kapitel des Buches „Babylon die Große ist gefallen!“ — Gottes Königreich herrscht!) In Epheser 4:30 ist somit nicht die Rede davon, daß der heilige Geist als eine Person, als ein Gott oder ein Teil einer Dreieinigkeit betrübt werden kann.

      Die Bibel lehrt nicht, daß der heilige Geist eine Person und ein Jehova ebenbürtiger Gott sei, sondern daß er nichts anderes als die unsichtbare wirksame Kraft Gottes ist. Jesus sollte „mit heiligem Geist und Feuer“ taufen, wie Johannes der Täufer mit Wasser taufte. (Luk. 3:16) Man kann jemand mit Wasser oder Feuer taufen, indem man ihn im Wasser oder in den Flammen untertaucht oder darin versenkt. Könnte aber eine Person jemand anders mit einer anderen Person taufen? Wasser und Feuer sind keine Personen; ebensowenig ist der heilige Geist eine Person. Zu Pfingsten des Jahres 33 u. Z. wurden die 120 Jünger „mit heiligem Geist erfüllt“. Selbstverständlich wurden sie nicht mit einer Person erfüllt. (Apg. 1:5, 8; 2:4) Jesus hatte im Himmel von Jehova heiligen Geist empfangen, und er goß ihn auf seine Nachfolger aus. Der heilige Geist war keine Person, mit der auf diese Weise verfahren worden wäre, sondern er war die wirksame Kraft Gottes. — Apg. 2:33.

      Jene Christen des ersten Jahrhunderts, denen Paulus schrieb: „Betrübt auch nicht Gottes heiligen Geist“, waren gesalbte Christen; sie hatten heiligen Geist empfangen und waren zu himmlischem Leben berufen worden. An Glieder dieser himmlischen Klasse schrieb Paulus: „Ihr habt einen Geist der Annahme an Sohnes Statt empfangen.“ Dieser Geist diente als Siegel oder „Unterpfand“. (Röm. 8:15; 2. Kor. 1:22) Was bewirkte er aber für sie, während sie noch auf der Erde waren? Er lenkte oder leitete sie auf einem Weg der Treue ihrem schließlichen Tod und der himmlischen Auferstehung entgegen. (Röm. 8:14, 17) Er half ihnen, die „Werke des Fleisches“ zu meiden, die dazu hätten führen können, daß sie sich Gottes Mißfallen zugezogen und den heiligen Geist verloren hätten. Er half ihnen ferner, die „Frucht des Geistes“ hervorzubringen, damit sie durch den Geist ordentlich wandeln konnten und Gott annehmbar waren. — Gal. 5:19-25.

      Ein Christ, der den vortrefflichen Rat der Bibel, die unter der Leitung des heiligen Geistes geschrieben worden war, außer acht ließ, hätte Ansichten oder Neigungen entwickeln können, die zu einer willentlichen Sünde und zum Verlust der Gunst Gottes hätten führen können. Er hätte im Augenblick vielleicht noch nicht gesündigt, aber er hätte vom wahren Weg abweichen und auf einen Weg geraten können, auf dem er mit der Zeit der Leitung des Geistes direkt entgegengesetzt geführt worden wäre. Auf diese Weise hätte er, mit den symbolischen Worten des Apostels Paulus ausgedrückt, den heiligen Geist „betrübt“. Obwohl der heilige Geist keine Person ist, ist er wie die Bibel ein Ausdruck der Persönlichkeit Gottes. Wenn jemand ein herrliches Musikstück schlecht spielt, könnte man sein Spiel als eine Beleidigung für die Musik bezeichnen; es wäre aber auch eine Beleidigung für den Komponisten. Ähnlich wäre es, wenn jemand dem unter der Leitung Gottes stehenden Geist mißfallen oder ihn „betrüben“ würde: Er würde dadurch Jehova widerstehen oder ihn betrüben.

      Die Diener Gottes, die ewig auf der Erde zu leben hoffen, sind nicht mit dem Geist gesalbt und nicht zu himmlischem Leben berufen worden, aber sie können ebensoviel von Gottes Geist haben wie die Glieder der himmlischen Klasse. Folglich könnten auch sie Gottes Geist „betrüben“.

      Wodurch könnte man aber den Geist wissentlich oder unwissentlich „betrüben“? Ebenfalls im vierten Kapitel des Epheserbriefes spricht Paulus davon, daß wir uns vor der Neigung zu Unehrlichkeit, Groll, Gefühllosigkeit und unschicklichen Reden hüten sollten. Wenn jemand, der die neue, christliche Persönlichkeit

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