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  • Christliche Sklaverei verhilft zu echten Freunden
    Der Wachtturm 1970 | 15. April
    • seid, habt ihr als eure Frucht Heiligkeit und als Endergebnis ewiges Leben. Denn der Lohn, den Sünde zahlt, ist der Tod, die Gabe aber, die Gott gibt, ist ewiges Leben durch Christus Jesus, unseren Herrn.“ (Röm. 6:22, 23) Ja, wenn du ein treuer „Sklave Gottes“ wirst, gilt auch dir die sichere Verheißung des ewigen Lebens.

      Eines steht fest: Niemand ist vollständig frei. Menschen, die denken, sie seien frei und könnten nach ihrem eigenen Gewissen handeln und wandeln, sind in Wirklichkeit Sklaven der Begierden ihres Fleisches. Sie sind Sklaven der Sünde. Aber sie geben es nicht zu.

      Ein Mann sagte einmal vorwurfsvoll zu einem christlichen Prediger, der von Haus zu Haus ging: „Ihre Bibel ist Ihre Krücke. Die Gedanken, die Sie äußern, sind nicht Ihre Gedanken; sie stammen aus diesem Buch!“ Der Prediger lenkte die Aufmerksamkeit dieses Mannes auf die umfangreiche Bibliothek, die er in seiner Wohnung hatte, und zeigte ihm taktvoll, daß die Gedanken, die er äußere, das Gedankengut der Philosophen seien, die er fortwährend zitiere.

      Es stimmt: Wir alle haben fremde Gedanken in uns. Sie beeinflussen unser Denken und Handeln. Wie glücklich können doch christliche Sklaven sein, daß die Gedanken und Taten Gottes und Christi ihre Triebkraft sind!

      ECHTE FREUNDE FINDEN

      Jesus Christus zeigte, zu welch inniger Freundschaft die christliche Knechtschaft führt. Er sagte zu seinen Jüngern: „Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete.“ (Joh. 15:14) Beachte sorgfältig, an welche Bedingung diese Freundschaft geknüpft ist. Sie setzt voraus, daß man das tut, was Christus und sein Vater sagen. Diese Tatsache sollten wir nie aus den Augen verlieren. Man könnte dies folgendermaßen veranschaulichen:

      Ein Vater spaziert mit seinem Sohn am Strand. Sie spielen und lachen zusammen. Sie rennen einander nach und klettern zusammen auf die Sanddünen. Sie verstehen sich ausgezeichnet. Der Sohn blickt zum Vater auf und fragt: „Vati, bin ich dein Freund?“ Der Vater antwortet: „Ja, mein Sohn, natürlich bist du mein Freund.“

      Später ruft der Vater seinem Sohn zu, es sei nun Zeit, nach Hause zu gehen. Der Sohn zögert: „Ich möchte aber nicht heimgehen. Ich möchte hierbleiben und spielen.“ Der Vater sagt warnend zu ihm: „Wenn du wüßtest, was gut ist für dich, würdest du mir gehorchen.“

      „Aber Vati, du sagtest doch, wir seien Freunde.“

      „Ja“, gibt der Vater zu, „wir sind Freunde, solange du tust, was ich sage.“

      So ist es auch mit unserer Freundschaft, die wir als Christen mit Gott und Christus haben. Unser wunderbares Verhältnis beruht auf unserem Gehorsam ihren Geboten gegenüber. Wir möchten diese Freunde niemals verlieren. Denken wir daran, daß die christliche Sklaverei uns zu diesen echten Freunden verhilft!

  • Großes Interesse an der Bibel
    Der Wachtturm 1970 | 15. April
    • Großes Interesse an der Bibel

      Am 16. November füllte eine begeisterte Menge von 15 443 Personen das Gelände des International Center in Honolulu, um den anspornenden Bibelvortrag zu hören: „Der Weg zurück zum Frieden im Paradies“. Dies war der Höhepunkt des vierundzwanzigsten Kongresses einer internationalen Kongreßserie der Zeugen Jehovas im Jahre 1969. Im ganzen haben 986 926 Personen diese Kongresse besucht.

      Für viele Philippiner war der Besuch des Kongresses „Friede auf Erden“, der vom 22. bis 26. Oktober in Manila stattfand, mit großen persönlichen Kosten verbunden. Das Programm mit den biblischen Dramen und Vorträgen zog sie besonders an. Einige Philippiner verkauften ein Grundstück, einer veräußerte sein Haus, ein anderer seinen Jeep, um die Reise bezahlen zu können. Einige verkauften sogar ihre Wasserbüffel, obwohl diese Tiere für arme Bauern fast unentbehrlich sind. Ihnen war es wichtiger, die Bibel verstehen zu lernen.

      Auf dem Kongreß in Tokio (Japan) erfuhren die Delegierten, daß dort viele Personen die biblische Wahrheit schätzen und annehmen; die Zahl der Zeugen Jehovas hat sich deshalb in diesem Land beachtlich erhöht.

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