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  • Die Kongreßzeit hat begonnen!
    Königreichsdienst 1972 | Juni
    • Die Kongreßzeit hat begonnen!

      1 Ist der Bezirkskongreß, den du dieses Jahr im Sommer besuchst, der erste, oder hast du schon vielen Kongressen beigewohnt, seitdem du dich mit Jehovas Volk verbunden hast? Wir sind sicher, daß du dich für das Programm der Kongresse „Göttliche Herrschaft“ besonders interessierst. Bestimmt wirst du nichts davon versäumen wollen. Das Programm wurde so zusammengestellt, daß es besonders die Bedürfnisse des Volkes Jehovas in den letzten Tagen dieser Zeit des Endes betont. Während die Ansprachen gehalten werden und die Dramen ablaufen, wirst du ohne Zweifel damit übereinstimmen, daß du unschätzbare Ermunterung und Unterweisung versäumt hättest, wenn du es nicht miterlebt hättest. Sei daher darauf bedacht, an allen vier Tagen anwesend zu sein!

      2 Bei der Vorbereitung der Kongresse hat man so geplant, daß sie für euch günstig gelegen sind. Zufolge Platzmangels und begrenzter Unterkunftsmöglichkeiten wurden einige Versammlungen eingeladen, einen etwas weiter entfernt gelegenen Kongreß statt den näher gelegenen zu besuchen. (Siehe Königreichsdienst für November 1971.) Mit Ausnahme der Versammlungen, die zum Kongreß nach Wien eingeladen sind, haben nur wenige Versammlungen mehr als 200 km zu reisen. In Westdeutschland und West-Berlin werden insgesamt 12 Kongresse stattfinden. Benötigt ihr Unterkünfte, so könnt ihr vier bis fünf Wochen vor Beginn des Kongresses eure Anforderungen an die Kongreßbüros einsenden.

      3 Sind eure Vorbereitungen für die Reise schon abgeschlossen? Habt ihr in eurem Wagen noch Platz für einen Pionier oder für eine Familie, die keinen Wagen besitzt, für einen älteren Bruder oder eine ältere Schwester, die besonders der Hilfe bedarf, oder für eine interessierte Person, die den Kongreß besuchen möchte? Laßt die Freude solcher Personen vollständig werden, indem ihr euch in diesen Falle durch Geben des größeren Glücks erfreut.

      4 Es ist gut, daß wir auch daran denken, wie wichtig es ist, überlegt und rücksichtsvoll zu handeln. Wir sind Jehovas Volk, und wenn wir zusammenkommen, ist es unser Herzenswunsch, dies widerzuspiegeln, und zwar sowohl auf dem Kongreßgelände als auch in der Kongreßstadt. Jeder Kongreß wurde so geplant, daß genügend Plätze vorhanden sind und auch Raum, sich zu bewegen. In einigen Fällen könnte aber auch infolge unvorhergesehener Umstände der Platz etwas knapp werden. Wenn wir uns aber geduldig in der Cafeteria anstellen, mit den Ordnern zusammenarbeiten und wenn ‘in der Ehrerbietung einer dem anderen zuvorkommt’, werden andere veranlaßt werden zu sagen: „Gott ist wirklich unter euch.“ — Röm. 12:10; 1. Kor. 14:25.

      5 Auch beim Reservieren von Plätzen können wir rücksichtsvoll sein. Behalten wir wirklich nicht nur unsere eigenen Dinge im persönlichen Interesse im Auge, sondern auch die der anderen, wenn wir ganze Sitzreihen mit Gegenständen belegen? (Phil. 2:4) Zweifellos werdet ihr damit übereinstimmen, daß eine solche Handlungsweise vielmehr von Selbstsucht zeugt. Haben wir daher zwei oder drei Plätze belegt, und das Programm beginnt, wird uns unser christliches Gewissen veranlassen, diese Plätze freizugeben, es sei denn, sie sind für freiwillige Helfer bestimmt, die sie kurz nach Programmbeginn einnehmen werden, oder für jemanden, der zur Toilette ging.

      6 Besonders den älteren Brüdern und Schwestern oder behinderten Personen sollte geholfen werden. So mag eine jüngere Person ihren Platz einer älteren überlassen. Christliche Liebe, die von jung und alt gepflegt wird, trägt zur Freude aller auf dem Kongreß bei. Unter dem Thema „Auf Kongressen gegenseitige Liebe bekunden“ werden im Wachtturm vom 1. Juli 1971 viele schöne Gedanken besprochen, was wir in dieser Hinsicht tun können.

      7 Durch die Kongresse werden wir geistig sehr erfrischt, und es ist unser Wunsch, daß ihr euch daran erfreut und vollen Nutzen daraus zieht. Plant daher jetzt so, daß ihr an allen vier Tagen anwesend seid.

  • Fragekasten
    Königreichsdienst 1972 | Juni
    • Fragekasten

      ● Wer sollte dazu ausgewählt werden, beim „Wachtturm“-Studium die Absätze zu lesen?

      Getaufte Brüder, die gut lesen, sollten ausgewählt werden, um beim „Wachtturm“-Studium zu lesen. Sie sollten auch in ihrem christlichen Wandel ein gutes Beispiel geben. Die Fähigkeit, gut zu lesen, sollte zuerst durch privates Üben und Erfahrungen in der Theokratischen Predigtdienstschule entwickelt werden. Nachdem die „Ältesten“ der Versammlung beobachtet haben, wie Brüder ihre Aufgaben in der Schule lösen, können sie entscheiden, wann sie gut genug lesen, um auf die Liste der Leser gesetzt zu werden. Da nahezu die Hälfte der für die Zusammenkunft eingeräumten Zeit mit dem Lesen der Absätze ausgefüllt ist, sollte der Leser sorgfältig darauf bedacht sein, daß die Anwesenden den größtmöglichen Nutzen aus dem Vorlesen ziehen. Der Leser sollte verstehen, daß er bei dieser Gelegenheit mit dazu beiträgt, den Brüdern geistige Speise zu vermitteln. Mit Wärme und Begeisterung sollte er in den Anwesenden den innigen Wunsch wecken, den Rat im „Wachtturm“ anzuwenden.

      Damit der Leser seine Aufgabe „mit ganzer Seele als für Jehova“ erfüllen kann, muß er sich sorgfältig darauf vorbereiten. (Kol. 3:23) Er sollte den Stoff mehrmals betrachten, um dessen Bedeutung zu erfassen und den Anwesenden den richtigen Sinn vermitteln zu können. Es mag für ihn eine Hilfe sein, wenn er bestimmte Wörter, die zu betonen sind, unterstreicht oder Pausen kennzeichnet. Auch die Aussprache ist wichtig. Man sollte nicht nur mutmaßen oder zu selbstsicher sein, sondern jedes Wort, über dessen Aussprache man sich nicht im klaren ist, in einem Wörterbuch nachschlagen. Auch die „Theokratische Konkordanz“ kann in vielen Fällen eine Hilfe sein. Durch die falsche Aussprache von Wörtern wird nicht nur das Verständnis beeinträchtigt, sondern andere mögen auch veranlaßt werden, diese Wörter falsch auszusprechen.

      Eine Zuteilung für das Lesen beim „Wachtturm“-Studium zu erhalten ist ein Ausdruck des Vertrauens von seiten Jehovas und seitens der Versammlung. Wer sich dieses schönen Vorrechts erfreut, sollte die Gelegenheit nutzen und „die Lehre unseres Retters, Gottes, ... schmücken“, indem er deutlich und laut genug liest und sich so gut wie möglich bemüht, ein gutes Verständnis der Belehrung zu vermitteln, die durch den „treuen und verständigen Sklaven“ erteilt wird. — Tit. 2:10.

  • Wie betrachtest du das „Feld“?
    Königreichsdienst 1972 | Juni
    • Wie betrachtest du das „Feld“?

      1 Jesus sagte: „Das Feld ist die Welt.“ Es handelt sich also um ein umfangreiches Gebiet, in dem die gute Botschaft vom Königreich gepredigt wird. Seitdem im Jahre 1919 im kleinen damit begonnen wurde, hat der treue Überrest während dieser Erntezeit angestrengt gearbeitet und keine Gelegenheit ausgelassen, das Predigtwerk in entferntere Teile des Feldes auszudehnen. Nun haben die Menschen in 207 Ländern die Möglichkeit, die gute Botschaft zu hören. — Matth. 13:38.

      2 Für dich, den einzelnen Königreichsverkündiger, besteht dein Teil des „Feldes“ in einem Versammlungsgebiet oder genauer gesagt in dem kleinen Teil, der dir zugeteilt wurde. Wie betrachtest du es? Als ein „Gebiet“ auf einer Landkarte, das durchzuarbeiten ist? Oder betrachtest du es als den Wohnraum von Menschen, lebendigen Seelen, die ihr persönliches Empfinden, ihre Hoffnungen, Wünsche, Sorgen und Bedürfnisse haben und die zu leben wünschen, nicht zu sterben? Betrachtest du sie als Geschöpfe Gottes, die von einem Menschen abstammen, der ursprünglich im Bilde Gottes gemacht war, Geschöpfe, die ER sehr liebt und für die ER selbst in dieser vorgerückten Stunde noch die Gelegenheit der Rettung offenhält? — Joh. 3:16.

      3 Empfindest du für die Menschen in deiner Gemeinde dasselbe, was Gott und sein Sohn für sie empfinden? Gott sagte über Ninive: „Sollte es mir meinerseits nicht leid tun um Ninive, die große Stadt, in der mehr als einhundertzwanzigtausend Menschen am Dasein sind, die nicht einmal den Unterschied zwischen ihrer Rechten und ihrer Linken kennen?“ Und über Jesu Einstellung zum Volk Israel, dem er predigte, wird berichtet: „Als er die Volksmengen sah, empfand er Mitleid mit ihnen, weil sie zerschunden waren und umhergestoßen wurden wie Schafe, die keinen Hirten haben.“ Seine Liebe zu ihnen veranlaßte ihn, darauf hinzuweisen, wie notwendig es war, um mehr Arbeiter für das „Feld“ zu beten. — Jona 4:11; Matth. 9:36-38.

      4 Selbst wenn man dir häufig gleichgültig und manchmal abweisend oder gegnerisch entgegentritt, bist du dir dann dessen bewußt, daß diese Menschen oft unwissentlich gegen ihre eigenen Interessen arbeiten? Bewahrst du dann deine gute Einstellung, indem du daran denkst, daß du nach schafähnlichen Menschen suchst und daß Jehova das Herz solcher Personen weit öffnen wird, damit sie der guten Botschaft, die du bringst, Aufmerksamkeit schenken, ebenso wie er das Herz Lydias in Philippi öffnete? — Apg. 16:14.

      5 Wenn du die rechten Beweggründe und den richtigen Geist besitzt, werden es die Menschen sehen oder fühlen, und Personen mit der rechten Herzenseinstellung werden dadurch angezogen. Selbst das Herz einiger, die gegnerisch eingestellt sind, wird „weich“ werden, während

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