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  • Die Mineralstoffe in unserer Nahrung
    Erwachet! 1970 | 22. September
    • Beschaffenheit ihrer Eier gelitten haben?“ (Der Mensch — das unbekannte Wesen, übersetzt von W. E. Süskind).

      Praktische Erwägungen

      Vielen Personen ist es wohl nicht möglich, biologisch gezüchtetes Obst und Gemüse zu kaufen, doch sie können sich wenigstens bemühen, vollwertige Nahrung zu bekommen. Sie können zum Beispiel Nahrungsmittel kaufen, die nicht verfeinert sind. Vollkornmehl und unpolierter Reis enthalten weit mehr der lebenswichtigen Mineralstoffe als helle Mehle und polierter Reis. Schwarze Melasse, Honig, Ahornsirup, Rohzucker und Dörrobst (wie Rosinen und Aprikosen, Datteln und Feigen) enthalten außerordentlich viele unentbehrliche Mineralstoffe wie Kupfer und Eisen, die in Weißzucker ganz fehlen.

      Es ist auch eine bekannte Tatsache, daß Nahrungsmittel aus dem Meer reicher an gewissen Mineralstoffen sind als Nahrungsmittel vom Feld; ganz besonders gilt das für Boden, der seit Generationen bebaut und nur mit künstlichen Düngemitteln gedüngt wird. Nicht nur Fische und Muscheln sind reicher an Mineralstoffen, sondern auch Meerespflanzen wie Seetang; dieser ist ein wichtiges Nahrungsmittel vieler Völker wie zum Beispiel der Japaner; im Westen bekommt man Seetang vorwiegend in Tablettenform.

      Die Hausfrau sollte sich mit diesen Dingen befassen, denn das gehört zu ihren Pflichten, die sie gegenüber ihrer Familie hat. Wenn sie weiß, welche Nahrungsmittel reich an Mineralstoffen sind, kann sie darauf achten, daß solche Nahrungsmittel regelmäßig auf den Tisch kommen. Sie kann sich auch bemühen, zu lernen, wie man Gemüse schmackhaft kocht oder zum Rohgenuß appetitlich zubereitet, so daß ihre Angehörigen gerne mehr der Nahrungsmittel essen, die reich an Mineralstoffen sind. Dieses Ziel kann sie besser erreichen, wenn sie Gewürze, Zwiebel und Knoblauch in vernünftigem Maße verwendet. Auch sollte sie das Wasser, in dem sie Gemüse gekocht hat, nicht wegschütten, denn es enthält sehr viele Mineralstoffe.

      Das Bedürfnis nach Süßigkeiten kann gestillt werden, ohne Zuckerwaren, die als Weißzucker hergestellt sind, auf den Tisch zu bringen. Hoher Weißzuckerverbrauch ist, wie ein führender englischer Ernährungswissenschaftler erklärte, „der einzige Unterschied in der Kost von Personen, bei denen die Herzkranzgefäße erkranken, und Personen, bei denen dieses Leiden nicht auftritt“. Wie bereits erwähnt, gibt es viele süße Nahrungsmittel, die nicht nur lecker schmecken und Energie spenden, sondern die auch reich sind an wertvollen Mineralstoffen. Diese Anregungen sollten sich besonders Frauen zu Herzen nehmen, denn viele von ihnen achten zu wenig auf ihre Kost. Das geht wenigstens aus den Antworten auf den Fragebogen hervor, die das amerikanische Landwirtschaftsministerium 14 500 Amerikanerinnen zugesandt hatte.

      Außerdem gilt es, die Kostenfrage zu erwägen. Obst, Nüsse, frisches oder gefrorenes Gemüse, Pilze und gewisse Nahrungsmittel aus dem Meer mögen teuer erscheinen. Sind sie das aber wirklich, wenn man bedenkt, wie wertvoll sie sind für die Ernährung und daß sie einem vielleicht hohe Ausgaben für Medikamente und Arztkosten ersparen? Andererseits helfen Erdnüsse, Vollkornmehl, Pellkartoffeln, Weizenkeime und besonders Hülsenfrüchte wie Linsen und Sojabohnen die Ausgaben für Fleisch, gewöhnlich das kostspieligste Nahrungsmittel, verringern.

      Zur guten Ernährung gehört ohne Zweifel eine ausreichende Menge dieser wertvollen Mineralstoffe. Aber in diesem Zusammenhang mag auch eine Mahnung angebracht sein. Es wäre unklug, diesen Dingen eine ungebührliche Aufmerksamkeit zu schenken, als wäre die Ernährung des Körpers das Wichtigste im Leben. Sie ist es nicht. Warum nicht? Weil der Mensch „nicht von Brot allein“ leben soll, „sondern von jeder Äußerung, die durch den Mund Jehovas ausgeht“. — Matth. 4:4.

  • Schafe kennen die Stimme ihres Hirten
    Erwachet! 1970 | 22. September
    • Schafe kennen die Stimme ihres Hirten

      DER folgende Bericht über die Tätigkeit der Schafhirten im Nahen Osten hilft uns, Jesu Gleichnis in Johannes 10:2-5 besser zu verstehen, wo Jesus davon spricht, daß die Schafe die Stimme ihres Hirten kennen und daß jedes Schaf einen Namen hat:

      „Der neuzeitliche Schafhirte ... hat ein wunderbares Gedächtnis; er kennt jedes Schaf mit Namen. Die Herde besteht manchmal aus mehreren hundert Schafen; dennoch hat jedes Schaf einen Namen, und der Hirte kennt ihn. Er ruft jedes Schaf mit Namen. ... [Ein Beobachter] berichtet über Schafhirten, die er mit ihren Herden an den Hängen des Hermon beobachtet hatte: ‚Jeder Hirte richtet seine Schafe so ab, daß sie zu ihm kommen, wenn er sie ruft, und daß sie auf seinen Befehl hin in der Herde zu zweit oder zu viert nebeneinandergehen oder so, daß die Herde ein Viereck oder einen Kreis bildet; selbst wenn die Herde aus tausend Schafen besteht, kommt ein Schaf vom Rand der Herde zu ihm hin, wenn er es mit Namen ruft.‘ Das Schaf kennt die Stimme des Hirten.

      Ein Fremder behauptete einmal einem syrischen Hirten gegenüber, die Schafe würden ihn an seiner Kleidung und nicht an seiner Stimme erkennen. Der Hirte erwiderte, sie würden ihn an der Stimme erkennen. Um das zu beweisen, tauschte der Hirte mit dem Fremden die Kleidung. Dann ging der Fremde in der Kleidung des Hirten in die Herde hinein und rief die Schafe, wobei er die Stimme des Hirten nachahmte und versuchte, sie zu veranlassen, ihm zu folgen. Aber sie kannten seine Stimme nicht. Als sie der Hirte jedoch rief, liefen die Schafe sofort zu ihm hin, obwohl er verkleidet war“ (Orientalisms in Bible Lands [Orientalismus in biblischen Ländern] von E. W. Rice, S. 159—161).

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