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  • Ich bin als Hindu aufgewachsen
    Erwachet! 1973 | 22. Oktober
    • Gott zu kennen bringt noch weitere Freuden

      Nach einiger Zeit gab ich mich Gott hin und symbolisierte diese Hingabe durch die Wassertaufe. Es beglückt mich tief, zu dem Gott beten zu können, den ich von meiner Kindheit an gern gekannt hätte. Auch ist es eine große Freude, auf der ganzen Erde viele Freunde zu haben, die sich von dem leiten lassen, was dieser große Gott in seinem Wort, der Bibel, sagt.

      Es macht mich außerdem glücklich, das Gute, das ich über Gott erfahren habe, weiterzuerzählen und anderen zu helfen, diesen Gott ebenfalls kennenzulernen. Von Herzen gern habe ich auch als ein Ältester in der Christenversammlung der Zeugen Jehovas meinen Glaubensbrüdern und -schwestern geistigen Beistand geleistet, denn es ist so, wie Jesus Christus sagte: „Beglückender ist Geben als Empfangen.“ — Apg. 20:35.

      Ich denke oft an meine Angehörigen und meine Altersgenossen in Indien, mit denen ich aufgewachsen bin. Würden sie doch nur die Bibel zur Hand nehmen und nachprüfen, welch wunderbare Verheißungen sie enthält! Die Wahrheit zu kennen würde sie ebenfalls glücklich machen.

      Ich weiß, daß mein Großvater sich bemühte, Verhältnisse zu schaffen, die nur in Gottes gerechtem neuem System möglich sein werden. Ich freue mich darauf, ihn wiederzusehen, wenn er auferstehen wird. Er wird überglücklich sein, zu sehen, daß Armut, Bedrückung und Krankheit von der Erde verschwunden sein werden. Wie schön wird es dann sein, vielleicht die Gelegenheit zu haben, gemeinsam zum Dach des Hauses emporzusteigen, wie wir es zu tun pflegten, und über Jehova Gott, den Höchsten, zu sprechen und über all das Großartige, was er für die Menschheit getan hat! — Eingesandt.

  • Kupfer — seit langem ein Diener des Menschen
    Erwachet! 1973 | 22. Oktober
    • Kupfer — seit langem ein Diener des Menschen

      Vom „Awake!“-Korrespondenten in Zaire

      KUPFER dient den Bedürfnissen des Menschen bereits seit Tausenden von Jahren. Tubal-Kain, der schon vor der Flut der Tage Noahs, die vor über 4 300 Jahren stattfand, lebte, wird in einem alten Geschichtsbericht als ein „Schmied von jeder Art von Kupfer- und Eisenwerkzeugen“ bezeichnet. Ebenso sagt ein alter Bericht über das Land Israel, daß es ein Land war, „dessen Steine Eisen sind und aus dessen Bergen du Kupfer gewinnen wirst“. (1. Mose 4:22; 5. Mose 8:9) Auch hier in Afrika haben die Eingeborenenvölker schon in der fernen Vergangenheit Kupfer gefördert und geschmolzen.

      Kupfer kommt in reiner Form, als Klumpen, nur selten vor. So war es für die Menschen in alter Zeit nicht einfach, Kupfer zu gewinnen. Nachdem sie den Erdboden und die Steine weggeräumt hatten, benutzten sie primitive Werkzeuge, um die kupferhaltigen Erze abzubauen und zu zermahlen. Dann mußte das Erz geschmolzen werden, damit sich das Kupfer von den anderen Bestandteilen trennte.

      Bis ins zwanzigste Jahrhundert haben die Eingeborenen in Shaba (Republik Zaire)a das Kupfer aus dem edelsteinartigen grünen Erz Malachit gewonnen. Im neunzehnten Jahrhundert produzierten die verschiedenen Stämme zwischen neun und vierzehn Tonnen Kupfer pro Jahr. Alles war Handarbeit. Wir wollen uns jetzt einmal ansehen, wie diese Menschen Kupfer gewannen.

      Wie die Eingeborenen Kupfer förderten und schmolzen

      Die drei Stämme, die sich besonders mit dem Kupferbergbau befaßten, waren die Bayeke im Osten, die Basanga im Landesinneren und die Baluba im Westen. Der Kupferbergbau war für diese Völker ein heiliger Beruf. Ein Zauberer leitete die Arbeit. Jede Gruppe hatte ihre Berufsgeheimnisse, ihre Traditionen und ihre abergläubischen Riten.

      Im Mai, zu Beginn der Trockenzeit, begann man mit dem Abbau. Die Ernte war zu dieser Zeit schon eingebracht

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