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  • Widersetze dich nicht dem Rat Jehovas
    Der Wachtturm 1965 | 15. September
    • Wort oder durch seine Organisation zugeht. Jehova ist an deinem Wohl und an deiner ewigen Zukunft interessiert. Er will, daß du in seiner gerechten neuen Ordnung lebst, und sein Rat soll dir helfen, auf dem Weg zu dieser neuen Ordnung zu bleiben. Seine irdische Organisation ist an deinem Wohl ebenso interessiert. Sie möchte, daß du deine Lauterkeit gegenüber Jehova Gott bewahrst und von ihm anerkannt wirst. Sie möchte, daß du nicht nur nach Gottes Krieg von Harmagedon, sondern schon heute ein glückliches, friedliches und sinnvolles Leben führen kannst. Sie möchte, daß du mit ewigem Leben belohnt wirst. Darum gibt sie dir all die guten Ratschläge.

      24, 25. Welche Einstellung zum Rat Jehovas sollten wir haben, und wie sollten wir uns verhalten, wenn die Versammlung gegen einen unserer Freunde vorgeht?

      24 Nimm den Rat Jehovas an und befolge ihn treu. Wenn du durch ihn ermahnt wirst, rechte Gesellschaft zu suchen, so bemühe dich, es zu tun. Ermuntere auch deine Glaubensbrüder und -schwestern, diesem Rat zu gehorchen. Sollte gute Gesellschaft für dein geistiges Wohl weniger wichtig sein, als sie es für die Israeliten war? Läßt du diesen Rat außer acht, dann schadest du dir selbst.

      25 Mitunter muß ein Rechtskomitee einer Versammlung gegen ein Glied der Versammlung vorgehen. Obwohl der Betreffende vielleicht einer deiner lieben Freunde oder Verwandten ist, solltest du dich der Anordnung Jehovas nicht widersetzen, indem du für ihn und gegen die Organisation Partei nimmst. Die Maßnahme war notwendig und wurde im Interesse der ganzen Versammlung ergriffen. Durch solche unliebsamen Vorkommnisse wird deine Liebe zu Jehova und seiner Organisation geprüft. Du bekundest keine Liebe zur Organisation Jehovas und stehst nicht loyal zu ihr, wenn du für Personen Partei ergreifst, gegen die sie vorgehen mußte. — 1. Kor. 5:9-13.

      26. Warum ist es stets das beste, die Weisungen Jehovas zu befolgen?

      26 Was in deinen Augen weise sein mag, ist bestimmt nicht besser als das, was Jehova sagt. „Sei nicht weise in deinen Augen, fürchte Jehova und weiche vom Bösen.“ (Spr. 3:7) Vergiß nicht, daß eigennützige Interessen und Freundschaften dich für das, was in Jehovas Augen recht ist, blind machen können. Befolge die Weisungen Jehovas, ganz gleich, was dir dein Verstand sagen mag.

      27. Wie sollten wir zum Rat Jehovas stets eingestellt sein?

      27 Suche nicht nach Lücken in seinem Rat und seinem Gesetz. Tust du das, so beweist du, daß du die gleiche Einstellung hast wie die weltlichgesinnten Menschen, die um eigennütziger Vorteile willen die Gesetze zu umgehen suchen. Eine solche Einstellung sollten wir zum weisen Rat und zum gerechten Gesetz Gottes nicht haben. Hast du dich Gott hingegeben, dann solltest du bestrebt sein, ihm zu gehorchen. Du solltest nicht nach Mitteln und Wegen suchen, seinen Rat und sein Gesetz zu umgehen. Du solltest auch nicht nach Lücken suchen, die du ausnützen könntest, um einer Strafe zu entgehen, die dir seine Organisation auferlegen mag. Möchtest du von Jehova gesegnet werden und seine verheißenen Gaben empfangen, dann mußt du den aufrichtigen Wunsch haben, das zu tun, was recht ist in seinen Augen.

      28. Welche Vorteile bringt die Beachtung des Rates Jehovas unter anderem mit sich?

      28 Befolgst du den Rat Jehovas in allem, was du täglich tust, dann kannst du Schwierigkeiten, die dein Leben ruinieren könnten, vermeiden. Du wirst nicht von Gewissensbissen gequält, sondern hast Herzensfrieden. Du brauchst nicht zu befürchten, daß dein Verhältnis zu Jehova und zu seiner Organisation erschüttert werden kann, sondern hast die Gewißheit, daß du mit Gott und seiner Organisation eng verbunden bist. Du darfst zuversichtlich erwarten, in der bevorstehenden Schlacht von Harmagedon, in der Jehova sein Urteil an den Bösen vollstrecken wird, bewahrt zu werden. Solltest du vorher sterben, so hast du die zuversichtliche Hoffnung auf eine Auferstehung, weil du die Weisungen Jehovas befolgt hast.

      29. Wozu werden wir angespornt?

      29 Erkenne den Rat Jehovas als den besten Rat an. Nimm ihn an und befolge ihn im täglichen Leben. Widersetze dich ihm nicht, indem du dagegen argumentierst, dich weigerst, ihm zu gehorchen, oder gegen Gottes Organisation sprichst. Ahme nicht die Israeliten nach, die ihr ganzes Volk ins Unglück stürzten, weil sie nicht auf den Rat Jehovas hörten. Ahme Jesus Christus nach, dem es eine Lust war, den Willen Jehovas zu tun. Höre als weises Kind oder Enkelkind des himmlischen Vaters jeden Tag auf seine Stimme, und befolge seinen guten Rat. „Mein Sohn, vergiß nicht meine Belehrung [mein Gesetz, AB], und dein Herz bewahre meine Gebote. Denn Länge der Tage und Jahre des Lebens und Frieden werden sie dir mehren.“ — Spr. 3:1, 2.

  • Die falsche Religion und Menschenopfer
    Der Wachtturm 1965 | 15. September
    • Die falsche Religion und Menschenopfer

      ◆ Ein Forscher, der mindestens sieben Forschungsreisen in die Urwälder Südamerikas unternommen hat, berichtete kürzlich über einen Stamm, der seine Opfer verbrennt. Anschließend zerreiben die Angehörigen des Stammes die Knochen zu Pulver, streuen die Reste auf ein Bananenblatt und verzehren es dann. „Es handelt sich nicht um echte Menschenfresser“, erklärte der Forscher. „Es ist eine Religionsform, die durch einen bestimmten Ritus gekennzeichnet wird. Die Angehörigen dieses Stammes üben ihn auch an ihren eigenen Leuten aus.“ (New York Daily News, 27. März 1965) Folgendes hat sich im Laufe der Geschichte immer wieder bestätigt: Die falsche Religion hat Zehntausende ihrer Besiegten als Menschenopfer abgeschlachtet. Die Azteken beispielsweise brachten in großem Ausmaß Menschenopfer dar. In seinem Buch Daily Life of the Aztecs (Das tägliche Leben der Azteken) berichtet J. Soustelle, wie die Azteken das Darbringen des Menschenopfers als heilige Pflicht gegenüber der Sonne als Gott betrachteten. Er beschreibt, wie schwarzgekleidete, langhaarige Aztekenpriester die blutbefleckten religiösen Handlungen ausführen, und bemerkt dazu: „Bei dem am meisten angewandten Ritus streckte man das Opfer mit seinem Rücken auf einem leicht nach außen gewölbten Opferstein aus, dann hielten vier Priester seine Arme und Beine fest, während der fünfte es mit einem Steinmesser aufschlitzte und sein Herz herausriß.“ Das war indes nur eine der verschiedenen Arten der Darbringung von Menschenopfern. Über andere Arten schreibt er:

      „Man weihte den Göttinnen der Erde Frauen, und während sie tanzten, taten sie so, als ob sie ihr Verderben nicht ahnten. Dabei schlug man ihre Köpfe ab; Kinder ertränkte man als Opfer für den Regengott Tlaloc; die Opfer des Feuergottes betäubte man mit yauhtli (Haschisch) und warf sie in lodernde Flammen; und jene, die den Gott Xipe Totec verkörperten, band man auf eine Art Rahmengestell fest, beschoß sie mit Pfeilen und zog ihnen die Haut ab — die Priester bedeckten sich mit der Haut. In den meisten Fällen bekleidete man das Opfer, bemalte und schmückte es, um den Gott zu verkörpern, den sie verehrten.“ — Seiten 97, 98.

      Im Altertum opferten die Kanaaniter gewöhnlich den falschen Göttern ihre Kinder als Menschenopfer, wobei Feuer die gebräuchlichste Art des Opferns war. Oft ist das bei vielen falschen Religionen der Fall. Sogar die Israeliten, das wahre Volk Gottes, fingen an, die Heiden in dieser abscheulichen Art der durch Riten gekennzeichneten Religionsform nachzuahmen. Die Bibel teilt uns den Standpunkt Jehova Gottes in dieser Angelegenheit mit: „Sie haben die Höhen des Tophet gebaut, welches im Tale des Sohnes Hinnoms ist, um ihre Söhne und ihre Töchter im Feuer zu verbrennen, was ich nicht geboten habe und mir nicht in den Sinn gekommen ist.“ (Jer. 7:31) Diese Handlungsweise und falsche Lehren, aus denen hervorgeht, daß Gott selbst menschliche Seelen ewig in einem buchstäblichen Feuer peinigt, sind zwei der vielen Gründe, warum, wie die Bibel darlegt, keine Spur der falschen Religion in Gottes neuer Ordnung der Gerechtigkeit übrigbleibt.

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