Wachtturm ONLINE-BIBLIOTHEK
Wachtturm
ONLINE-BIBLIOTHEK
Deutsch
  • BIBEL
  • PUBLIKATIONEN
  • ZUSAMMENKÜNFTE
  • Fürchte Jehova‚ aber niemals Menschen
    Der Wachtturm 1959 | 1. November
    • 16. Welche Vorbilder sollten wir nachahmen? Und welche Hoffnung haben jene furchtlosen Menschen?

      16 Nehmt euch die Menschen zum Vorbild, die ihre Lauterkeit bewahrten. Ermahnte nicht Jakobus die Christen: „Nehmt euch, Brüder, beim Erleiden von Ungemach und beim Üben von Geduld die Propheten zum Vorbild, die im Namen Jehovas redeten“? (Jak. 5:10, NW) Das waren furchtlose Menschen, Menschen von Lauterkeit, die nicht einfach Unrecht taten, weil dies gerade populär war. Gleich den treuen Christen „liebten sie ihre Seelen nicht trotz Todesgefahr“. (Off. 12:11, NW) Niemals strebten sie danach, als ein „guter Kerl“ zu gelten, um Menschen zu gefallen. Was taten sie, statt durch Kompromisse Gottes Grundsätze preiszugeben? Sie ertrugen Folterung und den Tod, ohne um Gnade zu winseln. In Hebräer 11:37, 38 (NW) lesen wir darüber: „Sie wurden gesteinigt, sie wurden geprüft, sie wurden zersägt, sie starben durch das Schwert, sie gingen in Schaffellen umher, in Ziegenhäuten, während sie Mangel, Drangsal, und Mißhandlung erlitten; und die Welt war ihrer nicht würdig.“ Sie empfingen nicht den Beifall jener, die vor dem König hurra schreien — nein! Und sie begehrten auch nicht, die Gunst der Reichen oder Machthaber zu ergattern. Sie trachteten nicht in feiger Weise nach Ehre von Menschen. Obwohl sie getötet wurden, gingen sie doch nicht zugrunde, denn Maleachi 3:16 weist darauf hin, daß ihre Namen in „das Gedenkbuch“ eingeschrieben wurden, das für die war, „welche Jehova fürchten und welche seinen Namen achten“. Haben wir den Mut, diese Menschen nachzuahmen, von denen der inspirierte Jünger Jakobus sagt, wir sollten sie nachahmen?

      17. (a) Erkläre den Pfad, auf dem Christen wandeln. (b) Wie können sie in Sicherheit auf dem schmalen Wege wandeln, der zum Leben führt?

      17 Der Pfad, auf dem der Christ wandelt, ist hochgelegen, schmal und gerade. Indem die Christen sich vor Menschenfurcht hüten, bewahren sie sich davor, von dem Pfade abzugehen, nämlich zu den verhängnisvollen Tiefen der Kompromisse und zum Verlust des Lebens. Jesus gebietet den Christen: „Geht ein durch die enge Pforte; denn breit und geräumig ist der Weg, der ins Verderben führt, und viele gibt es, die auf ihm dort hingehen. Doch schmal ist die Pforte und eingeengt der Weg, der zum Leben führt, und wenige gibt es, die sie finden.“ (Matth. 7:13, 14, NW) Möchtest du gerne den leicht begehbaren, breiten Weg gehen, der ins Verderben führt, nur weil die Mehrheit ihn geht? Möchtest du immer noch Menschen gefallen, die auf diesem breiten Wege des Verderbens wandern? Warum sterblichen Menschen zu gefallen suchen und sich vor ihnen fürchten, wenn doch die Bibel von ihnen sagt, daß sie „wie Gras dahingegeben“ werden? (Jes. 51:12) Wandle daher auf dem geraden und schmalen Wege der Lauterkeit und fürchte Jehova, den höchsten Souverän. In der Schlacht von Harmagedon wird Jehova die Erde von allen Feiglingen, Kompromißmachern, Menschengefälligen und Furchtsamen säubern.

      18. In wen sollten Christen ihr Vertrauen setzen? Was ist notwendig, um das zu tun, und weshalb?

      18 Christen sollten ihr Vertrauen in Jehova setzen und sich niemals vor Menschen fürchten, noch versuchen, Menschen zu gefallen. Wen werden wir fürchten, wenn Jehova mit uns ist? Der Psalmist sagte: „Jehova ist mein Licht und meine Rettung. Vor wem sollte ich mich fürchten?“ (Ps. 27:1, NW) Eine wesentliche Hilfe, um Menschenfurcht zu überwinden, ist die Erkenntnis Jehovas. Und wer Jehova erkennen möchte, muß sein Wort und Gesetz sorgfältig studieren. Durch Mangel an Erkenntnis wird man von Menschen abhängig und fürchtet sich vor Menschen, aber die Erkenntnis Jehovas zerstreut die Furcht. Durch das Studium erkennt man, daß ,der Name Jehovas ein starker Turm ist; der Gerechte läuft dahin und ist in Sicherheit [erhält Schutz, NW]‘. (Spr. 18:10) Durch das Studium der Bibel lernst du die Machttaten Jehovas kennen, die er für jene gewirkt hat, die ihn und nicht Menschen fürchteten. „Höret auf mich, die ihr Gerechtigkeit kennet, du Volk, in dessen Herzen mein Gesetz ist: Fürchtet nicht der Menschen Hohn, und erschrecket nicht vor ihren Schmähungen! Denn wie ein Kleid wird sie verzehren die Motte, und wie Wolle sie verzehren die Schabe; aber meine Gerechtigkeit wird in Ewigkeit sein, und mein Heil durch alle Geschlechter hindurch.“ So studieret und lernet Jehova fürchten, niemals aber Menschen! — Jes. 51:7, 8.

      19, 20. (a) Was erwarten wir? (b) Doch welche Ermahnung gibt uns die Bibel?

      19 Mögen Christen niemals aus Furcht vor Menschen oder dem Teufel zittern und schlapp und wankelmütig oder unbeständig werden. Jehova hat seine Diener über den kommenden Angriff Gogs von Magog unterrichtet. Jehovas Zeugen erwarten Verfolgung durch den Cäsar. Sie wissen, daß diese alte Welt sie haßt. Aber sie vertrauen auf die Macht Jehovas, ihres Gottes, gleichwie jene Menschen, die ihm in der Vergangenheit furchtlos dienten. Was zu tun, befahl Mose den Kämpfern Jehovas in der ehemaligen Vorbildorganisation? „Seid stark und mutig, fürchtet euch nicht und erschrecket nicht vor ihnen! denn Jehova, dein Gott, er ist es, der mit dir geht; er wird dich nicht versäumen und dich nicht verlassen … Jehova, er ist es, der vor dir herzieht.“ (5. Mose 31:6, 8) Jeder wahre Christ möge sich gleich dem Psalmisten in alter Zeit in seinem Sinn mit der Entschlossenheit gürten, Kompromisse zu vermeiden und seine Lauterkeit zu bewahren: „Jehova ist für mich, ich werde mich nicht fürchten; was sollte der Mensch mir tun? Es ist besser, auf Jehova zu vertrauen, als sich zu verlassen auf Fürsten. Alle Nationen hatten mich umringt … Sie hatten mich umringt wie Bienen; sie sind erloschen wie Dornenfeuer; gewiß, im Namen Jehovas vertilgte ich sie [wehrte ich sie ab, NW].“ — Ps. 118:6, 9-12.

      20 Und wie ermahnt uns Paulus? „Was sollen wir denn hierin sagen? Wenn Gott für uns ist, wer wird wider uns sein?“ „Wir brachten mit Hilfe unseres Gottes Freimut auf, euch die gute Botschaft Gottes unter viel Kampf zu verkündigen.“ „Denn Gott gab uns nicht einen Geist der Feigheit, sondern der Kraft.“ Röm. 8:31; 1. Thess. 2:2; 2. Tim. 1:7, NW.

      21. Wie sollten sich Christen verhalten, um der Gefahr, Kompromisse einzugehen und Menschen gefallen zu wollen, aus dem Wege zu gehen?

      21 Seid daher mutig, ihr christlichen Kämpfer! Fürchtet niemals Menschen, noch sucht Menschen zu gefallen, und geht niemals Kompromisse ein, nur um Schwierigkeiten zu vermeiden. Haltet am höchsten Gesetz, an Gottes Gesetz, und seinem Worte fest. Dient Jehova, nicht mit „Augendienerei als Menschengefällige, sondern als Sklaven Christi, die den Willen Gottes mit ganzer Seele tun“. (Eph. 6:6, NW) Predigt und verteidigt euren Glauben und eure Hoffnung ohne Furcht und eindrucksvoll; dann wird euer Lohn ewiges Leben in Jehovas neuer Welt sein. Möge Jehova Gott einen jeden von euch Dienern Jehovas und Menschen guten Willens mit seinem Geist der Kraft segnen!

  • ‚Geistige Unterernährung‘
    Der Wachtturm 1959 | 1. November
    • ‚Geistige Unterernährung‘

      ● Der amerikanische Geistliche und religiöse Schriftsteller Roy L. Smith schreibt über die geistige Nahrung, die in den Kirchen der Christenheit ausgeteilt wird, folgendes: „Ein Volk, das seine Grundsätze gewisser Vorteile halber verkauft, das Charakter mit Vergnügen vertauscht oder die Männlichkeit den Dividenden opfert, muß sich auf den Zerfall gefaßt machen, der unweigerlich die Folge sein wird. Schuld an diesem Zusammenbruch ist die geistige Unterernährung. Wir sind zwar reichlich genährt worden, aber die Speise hat uns nicht die nötige Kraft für die Tage der Krise verliehen. Von mehr als einem Menschenalter machte Dr. Stephen M. Babcock von der Universität Wisconsin die erstaunliche Entdeckung, daß Kühe ungeheure Mengen Futter verzehren und dabei verhungern können. Ausgedehnte Nachforschungen führten zur Enthüllung der Tatsache, daß die lebengebende Nahrung merkwürdige Bestandteile, sogenannte Vitamine, enthält, die die zur Erhaltung des Lebens nötige Lebenskraft liefern, und daß der Wert aller Nahrung von ihrem Vitamingehalt abhängt. Der geistige Zusammenbruch in diesen letzten Tagen läßt erkennen, daß wir uns von Dingen ernährt haben, die keine geistigen Vitamine enthielten … Wir sind zwar reichlich, aber nicht gut genährt worden.“ — Treasury of the Christian Faith. S. 267.

Deutsche Publikationen (1950-2025)
Abmelden
Anmelden
  • Deutsch
  • Teilen
  • Einstellungen
  • Copyright © 2025 Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutzerklärung
  • Datenschutzeinstellungen
  • JW.ORG
  • Anmelden
Teilen