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Mutig sein unter Gottes SchutzDer Wachtturm 1962 | 1. Februar
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18. (a) Was bedeutet es, gemäß dem hebräischen Ausdruck, den David gebrauchte, mutig zu sein? (b) Wie kann man Mut beweisen?
18 Glaube und Hoffnung helfen uns, mutig zu sein. Mutig zu sein im Sinne des hebräischen Wortes, das David gebrauchte, bedeutet, innerlich stark zu sein, ganz zu bleiben, wie wenn man fest zusammengebunden wäre, also unter Druck nicht zu zerbröckeln oder unter der Schwere der Drangsal oder der feindlichen Angriffe nicht zu zerbrechen. Wenn wir daher mutig sind, Glauben und Hoffnung haben, können wir jedem Druck, allen Schwierigkeiten und Gefahren standhalten. Wir brauchen keine kühnen Taten zu vollbringen, wie das in Verbindung mit Tapferkeit meistens nötig ist. „Mut“, sagt The American College Dictionary (Seite 146), „bedeutet eine höhere und edlere Form von Tapferkeit, eine besonders der Seele oder dem Geist entspringende Eigenschaft, die Gefahren oder Schwierigkeiten furchtlos, ja begeistert begegnet oder sie überwindet.“ Durch unser unerschütterliches Ausharren auf dem Weg der Treue zu Gott, auch in Zeiten, in denen es ruhig ist und keine Gefahr zu drohen scheint, beweisen wir Mut. Wir haben es nicht nötig, kühne Taten zu vollbringen, die uns Bewunderung eintragen.
19. (a) Wie beeinflußt Mut unsere Herzen? (b) Welche Hoffnung sollten wir nie aufgeben, und warum nicht?
19 Unser Mut wird uns helfen, starken Herzens zu bleiben. Unser Herz wird dann nicht vor Furcht vergehen, sondern unerschütterlich an der Liebe zu Gott festhalten und Furcht und Verzagtheit austreiben. (1. Joh. 4:18) Folglich wird uns auch die Liebe zu Jehova Gott und zu seinem Sohn Jesus Christus stärken und uns durch alle Prüfungen, Schwierigkeiten, Verfolgungen, Nöte und Gefahren hindurchhelfen, ja selbst durch Gogs Angriff hindurch, der Gottes Krieg von Harmagedon auslösen wird. Wir werden Gott treu bleiben und unseren Blick beharrlich auf seine neue Welt gerichtet halten, die alles Böse besiegen wird. Da Jehova Gott selbst uns die Hoffnung auf die neue Welt, die durch das gerechte Königreich seines Sohnes Jesus Christus regiert wird, verlieh, sollten wir sie nie über Bord werfen. Wir können mit Fug und Recht alle übrigen Hoffnungen über Bord werfen, doch niemals die, die uns der Gott der Hoffnung gab. „Ja hoffe auf Jehova!“ Er enttäuschte David nicht. Er enttäuschte auch Jesus Christus nicht, den Sohn Davids. Ebensowenig wird er uns enttäuschen. In der Kraft unserer Hoffnung und unseres Glaubens können, ja werden wir mutig sein, während die Welt dem Krieg von Harmagedon entgegengeht, in dem Jehova zur Rechtfertigung seiner universellen Oberhoheit einen glorreichen Sieg davontragen wird.
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Nichts Unwissenschaftliches in der BibelDer Wachtturm 1962 | 1. Februar
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Nichts Unwissenschaftliches in der Bibel
In seinen Studies in Creationism (Studien über die Schöpfungslehre) schreibt Frank Lewis Marsh, Professor der Biologie am Union College, Lincoln (Nebraska), folgendes: „Wissenschaftler, die das Lehrbuch der christlichen Religion sorgfältig studieren, stellen fest, daß es nichts enthält, wodurch die christliche Religion mit den wissenschaftlichen Tatsachen in Widerspruch geraten könnte. Die Bibel enthält einige der größten Wahrheiten, obwohl sie keine wissenschaftliche Abhandlung ist. Diesen Umstand sollte man unbedingt berücksichtigen. Wenn Moses die maßgebendste wissenschaftliche Ansicht seiner Tage niedergeschrieben hätte, dann hätte die ständig zu neuen Erkenntnissen fortschreitende Wissenschaft sie schon längst als überholt erkannt. Aber die vor Jahrtausenden in einer nichtwissenschaftlichen Sprache niedergelegten wissenschaftlichen Tatsachen stimmen heute noch mit der Wissenschaft genau überein. Das ist eines der Wunder der Bibel. Daß Moses, der ‚in aller Weisheit der Ägypter‘ unterwiesen worden war, und Daniel, von dem die Babylonier glaubten, der Geist der Götter der Weisheit wohne in ihm, in ihren Botschaften nichts über die zu ihrer Zeit herrschenden Ansichten über den Ursprung des Lebens schrieben, beweist, daß die Bibel kein Menschenwerk ist. Sie enthält offensichtlich nur ewige Wahrheiten. Bis heute hat man noch keine wissenschaftlichen Ungenauigkeiten darin entdeckt. Die wahre Wissenschaft kann mit einem solchen Buch nicht in Widerspruch sein.“ — S. 206, 207.
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