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  • Gottes Weib triumphiert über seine Erzfeindin
    Der Wachtturm 1964 | 1. März
    • sollte. Das Kommen dieses Samens und sein Machtantritt würden sich für die große Schlange, Satan, den Teufel, den Gott Babylons der Großen, verhängnisvoll auswirken. Aus diesem Grund war die Feindin des Weibes Gottes gegen diesen Samen und die Geschlechtslinie, aus der er hervorgehen sollte.

  • Zweiter Teil
    Der Wachtturm 1964 | 1. März
    • Zweiter Teil

      1. (a) Wie lange hatte Babylon die Große ihren Hauptsitz in der alten Stadt Babylon? (b) Wie beherrschte Babylon die Große auch andere Weltmächte? (c) Wozu gebrauchte sie ihre religiöse Macht?

      ALS Weltreich der falschen Religion hatte Babylon die Große ihren Hauptsitz in der alten Stadt Babylon am Euphrat. Im Jahre 539 v. Chr. wurde Babylon als dritte Weltmacht der biblischen Geschichte jedoch gestürzt und von der medo-persischen Weltmacht abgelöst. Der babylonischen Weltmacht waren schon zwei andere Weltmächte vorausgegangen: die ägyptische und die assyrische. Babylon die Große, das Weltreich der babylonischen Religion, hatte aber auch über diese beiden Weltmächte geherrscht. Sie hatte ihre religiöse Macht dazu gebraucht, sie im Kampf gegen den Samen des Weibes einzusetzen, und versucht, durch sie die Abstammungslinie, aus der der Same hervorgehen sollte, zu vernichten. Babylon die Große ist eine internationale Hure. Sie läßt sich mit den politischen Herrschern der Erde ein, um ihre religiösen Ziele zu erreichen, und verbindet so die Religion mit der Politik.

      2. Welchen Versuch unternahm Babylon die Große in Ägypten? Mit welchem Erfolg?

      2 Nachdem Joseph, der Enkel des Patriarchen Isaak, als ägyptischer Premierminister gestorben war, arbeitete Babylon die Große als religiöse Macht mit dem ägyptischen Pharao Hand in Hand, um Josephs Volk, die Hebräer, die damals als Gäste oder Fremdlinge in Ägypten wohnten, zu vernichten. Der Pharao machte sie zu Zwangsarbeitern, damit sie aussterben sollten. Da er damit keinen Erfolg hatte, ordnete er an, daß alle männlichen Neugeborenen der Hebräer getötet werden müßten. Babylon die Große glaubte damals bestimmt, über Gottes Weib, das in Ägypten durch die Hebräer oder die Söhne Israels vertreten war, einen Sieg errungen zu haben. Trotz dieser teuflischen Maßnahme des Pharaos, der mit der religiösen Babylon der Großen geistige Hurerei trieb, kamen nach wie vor hebräische Knaben zur Welt und blieben am Leben, unter anderem auch Moses.

      3. Welchen Schlag erlitt Babylon die Große in Ägypten?

      3 Mit 40 Jahren versuchte Moses eine Bewegung zur Befreiung der Kinder Israel ins Leben zu rufen, mußte dann aber in das ferne Land Midian fliehen. Vierzig Jahre später sandte ihn Jehova als seinen Propheten zurück, der die Israeliten aus dem Lande der Knechtschaft hinausführen sollte. Durch zehn verheerende Plagen, die Jehova nacheinander über die Ägypter kommen ließ und durch die er „an ihren Göttern Gericht“ übte und alle ihre Erstgeborenen schlug, trat er für den Samen seines Weibes ein. Welch ein Schlag für die religiöse Babylon die Große! Kurz darauf stellte Jehova die Hilflosigkeit ihrer Religion bloß, indem er die den Israeliten nachjagende Streitmacht des Pharaos in den Fluten des Roten Meeres vernichtete, durch die er vorher die Israeliten sicher hindurchgeführt hatte, um ihnen dann den Weg in das Land zu weisen, das er Abraham, seinem Freund, verheißen hatte. — 4. Mose 33:4; Ps. 78:43-53; 2. Mose 15:1-21.

      4. (a) Die Geschlechtslinie welches Königs wurde die Zielscheibe der Feindin? (b) Wie gelang es ihr, Salomo zu überlisten?

      4 Vierhundertdreiundvierzig Jahre danach regierte König David in Zion, der Burg Jerusalems, als Herrscher über alle zwölf Stämme Israels. Da David ein Mann nach seinem Herzen war, verhieß ihm Jehova durch einen Bund, den er mit ihm schloß, ein ewiges Königreich, das aus Davids königlichem Geschlecht hervorgehen sollte. (2. Sam. 7:1-18; 1. Sam. 13:14) Dieser königliche Bund mit David ließ Gottes Weib erkennen, daß sein verheißener Same aus der Geschlechtslinie des Königs David hervorgehen würde. Aber auch die Feindin, Babylon die Große, erkannte dies sogleich und rüstete sich zum Kampf gegen die königliche Linie Davids. Salomo, der Sohn Davids, folgte seinem Vater auf den „Thron Jehovas“ in Zion (Jerusalem) und baute den prächtigen Tempel für die Anbetung Jehovas. Er verschönerte auch Jerusalem, die heilige Stadt des Gottes Israels. Salomo war aber nicht der verheißene Same des Weibes Gottes. Die religiöse Babylon die Große überlistete König Salomo noch in seinen alten Tagen durch ihre Vertreterinnen, seine vielen heidnischen Frauen, für die er mehrere Höhen oder Kultstätten errichtet hatte, an denen sie ihren Göttern dienten. — 1. Kö. 11:1-10.

      5. Durch welche Entwicklung nach dem Tode Salomos geriet die Stadt, die Gottes Weib auf der Erde vertrat, schließlich in Gefahr?

      5 Nach dem Tod des untreuen Salomo wurde das Königreich des Hauses David durch eine Empörung gespalten. Das rebellische nördliche Königreich Israel machte eine seiner Städte zur Landeshauptstadt und führte die Anbetung goldener Kälber ein, und in Samaria, der dritten Hauptstadt, pflegte man schließlich auch den Baalskult. Jerusalem (Zion) aber blieb die Hauptstadt des Königreiches Juda, zu dem außer dem Stamm Levi, der im Tempel Jehovas diente, nur noch zwei Stämme gehörten. (1. Kö. 11:41 bis 16:33) Zweihundert Jahre vergingen. Dann, im 8. Jahrhundert v. Chr., begannen die Israeliten die Herrschaft einer neuen Weltmacht zu verspüren. Im Jahre 740 v. Chr. wurde Samaria, die Hauptstadt des nördlichen Königreiches Israel, von Sargon II., dem König von Assyrien, geplündert und das Königreich gestürzt und die überlebenden Israeliten wurden nach assyrischen Gebieten weggeführt. Einige Jahre später drangen die Assyrer unter König Sanherib, dem Sohn Sargons II., in das Land Juda ein und bedrohten Jerusalem, das damals Gottes Weib auf Erden vertrat. Babylon war zu der Zeit Assyrien untertan; dennoch pflegten die Assyrer die babylonische Religion.

      6. Welche stolzen, herausfordernden Worte rief der assyrische Wortführer im Namen seines Königs und seines Gottes den Bewohnern der Stadt Jerusalem zu?

      6 Von seinem Lager aus, das er außerhalb der judäischen Stadt Lachis aufgeschlagen hatte, sandte der assyrische Sanherib Boten nach Jerusalem und verlangte von König Hiskia stolz die Übergabe der heiligen Stadt. Rabsake, der assyrische Wortführer, stand vor den Stadtmauern und trat gleichsam als Zeuge für Nisrok, den Gott des Königs Sanherib, auf. Er rief den Juden auf den Stadtmauern mit lauter Stimme zu und sagte: „Höret nicht auf Hiskia! denn er verführt euch, indem er spricht: Jehova wird uns erretten! Haben denn irgend die Götter der Nationen ein jeder sein Land von der Hand des Königs von Assyrien errettet? Wo sind die Götter von Hamath und Arpad? Wo die Götter von Sepharwaim, von Hena und Iwa? Haben sie Samaria von meiner Hand errettet? Welche sind es unter allen Göttern der Länder, die ihr Land von meiner Hand errettet haben, daß Jehova Jerusalem von meiner Hand erretten sollte?“ — 2. Kö. 18:9-37.

      7. (a) Ergab sich Jerusalem? (b) Welche Antwort sandte Jehova durch seinen Propheten Jesaja zurück?

      7 Da sich Jerusalem weigerte, sich Sanherib zu ergeben, hielt er es für nötig, eine weitere Botschaft ausrichten zu lassen, in der Jehova, der Gott Jerusalems, erneut herabgewürdigt wurde. Darauf ließ ihm Jehova durch seinen Propheten Jesaja aus der heiligen Stadt folgende Herausforderung zukommen: „Es verachtet dich, es spottet deiner die Jungfrau, die Tochter Zion; die Tochter Jerusalem schüttelt das Haupt dir nach. Wen hast du gehöhnt und gelästert, und gegen wen die Stimme erhoben? Gegen den Heiligen Israels hast du deine Augen emporgerichtet! Durch deine Boten hast du den Herrn [Jehova, NW] gehöhnt ... ich [werde] meinen Ring in deine Nase legen und mein Gebiß in deine Lippen, und werde dich zurückführen auf dem Wege, auf welchem du gekommen bist!“ — 2. Kö. 19:1-28.

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