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  • Starb Christus an einem Kreuz?
    Der Wachtturm 1957 | 1. Juni
    • Obwohl diese katholische Autorität für die Echtheit dieses Wunders eintritt und als Stütze ihres Standpunktes die Worte verschiedener „Kirchenväter“ zitiert, bleibt doch die Tatsache bestehen, daß „Eusebius, der mehr gilt als alle zusammengenommen, es überhaupt nicht erwähnt“.1

      Einem Geschöpf oder einer Sache abgöttische Verehrung darzubringen ist für Jehova Gott ein Greuel, denn er ist „ein Gott, der ausschließliche Ergebenheit fordert“. Deshalb tat der König Hiskia „die Höhen hinweg und zerschlug die Bildsäulen und rottete die Aschera aus und zertrümmerte die eherne Schlange, welche Mose gemacht hatte; denn bis zu jenen Tagen hatten die Kinder Israel ihr geräuchert, und man nannte sie Ehernes [kupferner Schlangengötze, NW]“. So wie die abgefallenen Israeliten die kupferne Schlange anbeteten, so ist das Kreuz von abgefallenen Christen angebetet worden. — 2. Mose 20:5, NW; 2. Kön. 18:4, Fußn.

      Es wäre in der Tat widersinnig, das Mordwerkzeug, an welchem Christus starb, zu verehren; das wäre ganz ungereimt. Statt es zu verehren, sollte man es eher verabscheuen. Wer würde daran denken, den Revolver zu küssen, der von einem Mörder dazu gebraucht wurde, einen Menschen zu töten, den man sehr liebte? Genauso sinnlos ist es, dem Gerät Liebe zu erweisen, an dem Jesus eines grausamen Todes starb. Folglich sagt uns Maimonides, ein jüdischer Gelehrter des zwölften Jahrhunderts, daß die Juden den Marterpfahl als etwas Verabscheuungswürdiges betrachteten.7

      So können wir sehen, wie die Bibel, die geschichtlichen Tatsachen und die Vernunft vereint bezeugen, daß Christus nicht an einem Kreuze starb, sondern an einem aufrechtstehenden Pfahl oder Stamm, dem stauros, xylon oder der crux. Ferner sollte es, ungeachtet seiner Form, eher verabscheut als verehrt werden. In Übereinstimmung mit diesen Tatsachen gibt die Neue-Welt-Übersetzung der Christlichen Griechischen Schriften (engl.) stauros mit „Marterpfahl“ und xylon mit „Pfahl“ oder „Stamm“ wieder, wenn es sich auf das Gerät bezieht, an dem Christus starb.8

      QUELLENANGABE

      1 Encyclopaedia Biblica, Band 1, S. 957.

      2 New Schaff & Herzog Encyclopedia of Religious Knowledge, Band 3, S. 313.

      3 Smith’s Bible Dictionary, Band 1, S. 508.

      4 The History of the Cross [Die Geschichte des Kreuzes], Ward.

      5 The Exhaustive Concordance of the Bible, Strong.

      6 Dictionary of the Bible, Hastings, Band 3, S. 328.

      7 Exercitationes contra Baronium, I. Casaubon, 16, An. 34, Nr. 134.

      8 New World Translation of the Christian Greek Scriptures, Anhang, S. 768.

  • Generalleutnant Hershey ist gleicher Meinung
    Der Wachtturm 1957 | 1. Juni
    • Generalleutnant Hershey ist gleicher Meinung

      ● Im Wachtturm vom 1. Januar 1956 erschien eine Äußerung, die der oberste Verwaltungsbeamte der presbyterianischen Kirche der Vereinigten Staaten vor 400 Delegierten des „World Presbyterian Alliance“ machte. In dieser Äußerung wurde die Tatsache hervorgehoben, daß es weltlichen Regierungen nicht gestattet werden kann, die innere Verwaltung und Verhältnisse einer religiösen Körperschaft zu bestimmen. Es wurde gezeigt, daß Jehovas Zeugen den gleichen Standpunkt vertreten. Generalleutnant Lewis B. Hershey, Leiter des Amtes für Wehrdienst in den Vereinigten Staaten, stimmt mit dieser Ansicht überein, wie dies aus seinen Bemerkungen hervorgeht, die in der Zeitung Daily Chronicle (Spokane) vom 11. Oktober 1956 veröffentlicht wurden. Unter anderem sagte Generalleutnant Hershey: „Es ist das Recht einer Kirche, ihre geistigen Führer auf ihre Weise auszuwählen. Wir haben nicht das Recht, zu sagen, daß einer kein Geistlicher sei, wenn er nicht ein Seminar besucht hat, noch können wir ihm diesen Titel aberkennen, wenn er gezwungen ist, für seinen Unterhalt noch eine andere Arbeit zu verrichten, wie dies auch die Jünger taten.“ Hershey bemerkte ferner, daß es keine religiöse Freiheit geben könne, wenn irgendeine Regierungsstelle einer Kirche vorzuschreiben suche, wer ihre geistigen Führer sein sollen, welche Ausbildung sie haben müssen oder welche Pflichten sie zu erfüllen haben.

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