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  • Willst du dich vor Schande bewahren, dann hüte dich vor Vermessenheit!
    Der Wachtturm 1965 | 15. Juli
    • deutete. (Dan. 5:25-28) Damals erfüllte sich die Prophezeiung Jeremias (50:43) an ihm in ihrer ganzen Tragweite: „Der König von Babel hat die Kunde von ihnen vernommen, und seine Hände sind schlaff geworden; Angst hat ihn ergriffen, Wehen, der Gebärenden gleich.“ Kein Wunder, daß Belsazars Knie wie Wasser wurden, als er erfuhr, daß die Stadt plötzlich eingenommen worden sei, und als er sah, wie seine Kriegshelden zu Weibern wurden und in ihrem betrunkenen Zustand flohen. Babylon hatte das Volk Jehovas grausam behandelt, und darum vergleicht Gott den von ihm bestimmten Eroberer, Kores, mit einem Jordan-Löwen. Er sagt:

      „Siehe, er steigt herauf, wie ein Löwe von der Pracht des Jordan, wider die feste Wohnstätte; denn ich werde es plötzlich von ihr hinwegtreiben und den, der auserkoren ist, über sie bestellen. Denn wer ist mir gleich, und wer will mich vorladen [wer fordert mich heraus, Regensburger Bibel]? und wer ist der Hirt, der vor mir bestehen könnte? Darum höret den Ratschluß Jehovas, welchen er über Babel beschlossen hat, und seine Gedanken, die er denkt über das Land der Chaldäer: Wahrlich, man wird sie fortschleppen, die Geringen der Herde; wahrlich, die Trift wird sich über sie entsetzen! Von dem Rufe: Babel ist erobert! erzittert die Erde und wird ein Geschrei unter den Nationen vernommen.“ — Jer. 50:44-46.

      Jehova kann nichts im Wege stehen, und da Kores im Auftrage Jehovas handelte, konnte auch ihm nichts im Wege stehen. Die Bewohner Babylons waren jedoch so töricht, daß sie dachten, sie könnten den mit einem Jordan-Löwen verglichenen Eroberer, den Jehova ernannt hatte, aufhalten und ihn in die Flucht jagen. Sie hätten die Worte Jehovas beachten sollen: „Fürwahr, sie werden sie wegschleppen gleich schwachen Lämmern, ihnen verwüsten den Anger [Weideplatz].“ (Jer. 50:45, de Wette)b Ja, die Babylonier wurden vor dem symbolischen Jordan-Löwen wie Lämmer weggeschleppt und getötet. Ihre Hauptstadt, von der sie gedacht hatten, sie sei unvergänglich, wurde schließlich zu einer Öde. Die Erde, besonders das Land der Chaldäer, erzitterte, als Babylon mit gewaltigem Krachen fiel, und wie wir in weiteren Artikeln zeigen werden, sollte es sich von diesem Sturz nie mehr erholen. Babylons Geschrei der Bestürzung und Angst wurde unter allen Nationen, die es als dritte Weltmacht beherrscht hatte, vernommen. Das waren die unglücklichen Folgen seiner Vermessenheit gegen Gott.

      Das sollte allen Menschen, die behaupten, Diener Gottes zu sein, zur Warnung dienen und sie lehren, daß sie vorsichtig sein und ihren Führern nicht folgen sollten, wenn diese vermessen handeln und sich auf Menschenworte und auf menschliche Überlieferungen, die Gottes Wort widersprechen, stützen oder erkennen lassen, daß sie nicht an Gottes Wort glauben. Es sollte uns auch zum Bewußtsein bringen, daß es Selbstmord bedeutet, sich auf die prahlerischen Behauptungen von Menschen, seien es nun Philosophen, Wissenschaftler oder Geistliche, zu verlassen, die uns sagen wollen, was der Mensch alles tun könne, um das gegenwärtige böse System der Dinge, das von Babylon der Großen, dem Weltreich der falschen Religion, beherrscht wird, zu erhalten. Wir wissen, was der weise Sprücheschreiber meinte, als er sagte:

      „Kommt Vermessenheit, so kommt auch Schande, aber Weisheit ist bei den Bescheidenen.“ — Spr. 11:2, NW.

  • „Das Glück des Gehorchens“
    Der Wachtturm 1965 | 15. Juli
    • „Das Glück des Gehorchens“

      ● „Wir haben die Nachsicht zu weit getrieben und die Kinder das Glück des Gehorchens kaum mehr gelehrt“, erklärte Professor Horst Wetterling vor kurzem. — Tages-Anzeiger, 31. Oktober 1964, überparteiliche schweizerische Tageszeitung.

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