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    Der Wachtturm 1967 | 1. Oktober
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      ● Im Bibelbericht in Richter 18:27-29 heißt es, daß ein gewisser Ort nicht eher als „Dan“ bezeichnet wurde, als bis die Kinder Dans hinaufzogen und ihn einnahmen. Wie kommt es daher, daß es im Bibelbuch 1. Mose über den Ort heißt, daß er zur Zeit Abrahams als „Dan“ bezeichnet wurde?

      Diese Stadt im gut bewässerten Gebiet im äußersten Norden Palästinas wurde vor ihrer Eroberung durch den Stamm Dan von den heidnischen Einwohnern Leschem oder Lais genannt. (Josua 19:47; Ri. 18:7, 27-29) Die Kinder Dans bauten die zerstörte Stadt wieder auf und gaben ihr den Namen „Dan, nach dem Namen Dans, ihres Vaters“. Die Stadt wird jedoch vier Jahrhunderte vorher unter der Bezeichnung „Dan“ in dem Bericht über Abraham erwähnt, der Kedorlaomer und seine Verbündeten den ganzen Weg „bis Dan“ verfolgte. (1. Mose 14:14) Es ist möglich, daß dieser Gebrauch des Namens „Dan“ in einer so frühen Zeit mit der Bezeichnung des Flusses zu tun hat, dessen Quelle gerade unterhalb der Stadt liegt und die als Nahr el-Leddan bekannt ist.

      Hieronymus, Geschichtsschreiber und Bibelübersetzer (Kommentar zu Matth. xiv, 13), war der Ansicht, daß die Bezeichnung des Flusses Jordan davon abgeleitet wurde, daß der Fluß zwei Quellen hat, eine als Jor bezeichnet und die andere als Dan, was dazu führte, daß die zusammenfließenden Bäche „Jordan“ genannt wurden, eine Bezeichnung, die in den Tagen Abrahams gebräuchlich war. (1. Mose 13:10) Auf jeden Fall läßt sich nichts gegen das Vorhandensein des Ausdrucks Dan, der sich auf das bezeichnete Gebiet in der Zeit Abrahams bezog, einwenden. Die Übereinstimmung dieser aus früherer Zeit stammenden Bezeichnung mit der des Vorfahren des Stammes Dan kann zufällig sein oder aber auch von Gott geleitet worden sein. — Vergleiche das Beispiel Salem in 1. Mose 14:18 und Hebräer 7:2.

      Der Ausdruck „Dan“ kommt im Pentateuch wieder in 5. Mose 34:1 vor, wo er sich unter den Orten befindet, die Moses bei seinem letzten Blick an der äußersten Grenze des Verheißenen Landes sieht. Der Gebrauch des Ausdrucks „Dan“ hier könnte der Verwendung im Fall Abrahams entsprechen oder könnte dadurch zustande gekommen sein, daß Josua den letzten Teil des Buches berichtete, der Ergebnisse einschließt, die dem Tod Moses folgten.

  • Bekanntmachungen
    Der Wachtturm 1967 | 1. Oktober
    • Bekanntmachungen

      PREDIGTDIENST

      Als Jesus nach seiner Taufe wieder nach Nazareth, seiner Heimatstadt, zurückkehrte, ging er nach seiner Gewohnheit in die Synagoge. Er ließ sich die Buchrolle des Propheten Jesaja reichen und las dann die Stelle vor: „Jehovas Geist ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, um den Armen gute Botschaft zu verkünden, er hat mich ausgesandt, um den Gefangenen die Freilassung zu predigen und den Blinden die Wiederherstellung des Augenlichts, um die Zerschlagenen als Freigelassene wegzusenden, um Jehovas annehmbares Jahr zu predigen.“ (Luk. 4:18, 19) Die Juden, denen Jesus dort in der Synagoge predigte, waren nicht buchstäblich blind und auch nicht buchstäblich in Gefangenschaft. Sie waren durch die Überlieferungen und Vorschriften nichtinspirierter Männer geistig blind geworden und in religiöser Hinsicht in Knechtschaft geraten, in die Gefangenschaft Groß-Babylons. Auch heute befinden sich die meisten Menschen in der Knechtschaft oder Gefangenschaft Groß-Babylons. Darum muß die Botschaft von der Freilassung auch heute gepredigt werden. Jehovas Zeugen predigen diese Botschaft heute in über 190 Ländern. Im Oktober bieten sie bei ihrer Tätigkeit überall die Zeitschrift Erwachet! an, die schon vielen Menschen geholfen hat, von Babylon der Großen frei zu werden. Der Beitrag für ein Jahresabonnement beläuft sich auf 5 DM (Österreich öS 30; Schweiz 5 sfr; Luxemburg 50 lfrs). Als Geschenk erhält in diesem Monat jeder neue Abonnent drei lehrreiche bibelerklärende Broschüren.

      „WACHTTURM“-STUDIEN FÜR DIE WOCHE VOM

      15. Oktober: Entwickle und übe Selbstbeherrschung, ¶ 1—23. Seite 585. Lieder: Nr. 84, 53.

      22. Oktober: Entwickle und übe Selbstbeherrschung, ¶ 24—26, ferner: Selbstbeherrschung für den Fortschritt unerläßlich. Seite 592. Lieder: Nr. 57, 55.

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