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Schenkt der Prophetie AufmerksamkeitDer Wachtturm 1984 | 15. Februar
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Josaphat von Juda rückten gegen Gottes scheinbar schutzloses Volk feindliche Horden vor, um es anzugreifen. Doch Jehova ließ seinem Volk durch seinen Propheten sagen: „Fürchtet euch nicht, noch erschreckt vor dieser großen Menge; denn nicht euer ist die Schlacht, sondern Gottes.“ Jehova legte den Feinden einen Hinterhalt, so daß sie darangingen, „sich untereinander zu schlagen“, bis sie alle vernichtet waren (2. Chronika 20:15-23; vergleiche auch Richter 7:22; Hesekiel 38:21-23; Sacharja 14:13). Der endgültige Ausgang wird von Gottes inthronisiertem „König der Könige“ und seinen Engelheerscharen bestimmt, der seine Feinde bis zum letzten überlebenden Kämpfer beseitigen wird. Selbst Satan und seine Dämonen werden in den Abgrund geschleudert werden (Offenbarung 19:11-16, 21; 20:1-3).
19. (a) Welche Lehre sollten wir aus 1. Mose 18:23-33 ziehen? (b) Wer nur wird von der „großen Drangsal“ verschont bleiben?
19 Aber ist es nicht schockierend, daß Jehova die gesamte jetzige Weltordnung zerstören wird, ohne je einen Teil davon wiederherzustellen? Vielleicht empfinden manche ähnlich wie Abraham im Falle Sodoms und Gomorras, nämlich daß „der Richter der ganzen Erde“, selbst wenn nur 50 oder 45 oder 30 oder 20 oder gar nur 10 gerechte Personen in der Welt gefunden werden könnten, nicht alles vernichten sollte (1. Mose 18:23-33). Doch das prophetische Wort macht deutlich, daß Satans Welt durch und durch ungerecht ist und vollständig ausgelöscht werden wird (Jeremia 25:31-33; Zephanja 3:8). Das einzige Fleisch, das aus der „großen Drangsal“ gerettet werden wird, wird gemäß Jesu eigener Aussage das Gott hingegebene „Fleisch“ seiner auserwählten Gesalbten und ihrer schafähnlichen Gefährten sein. Niemand anders zählt bei Jehova als gerecht (Matthäus 24:21, 22; 25:31-33, 46; Johannes 10:16; Habakuk 3:1, 2, 12, 13).
20. Worauf müssen wir als Zeugen Jehovas in diesen letzten Tagen bedacht sein?
20 Das prophetische Wort Jehovas „geht keuchend“ seiner endgültigen Erfüllung zu. Wir sollten seiner ‘harren’ (Habakuk 2:3). Laßt uns als Zeugen Jehovas daher mutig „den Tag der Rache seitens unseres Gottes“ ausrufen und den gleichen „Freimut“ wie die Apostel Jesu bekunden, wenn es darum geht, Trauernde mit der guten Botschaft der Rettung zu trösten (Jesaja 61:1, 2; Apostelgeschichte 4:8-13, 18-20). Laßt uns auch darauf bedacht sein, die Worte Jesu zu beachten: „Gebt aber auf euch selbst acht, damit euer Herz niemals durch zuviel Essen und zuviel Trinken und Sorgen des Lebens beschwert werde und jener Tag plötzlich, in einem Augenblick, über euch komme wie eine Schlinge. Denn er wird über alle die kommen, die auf der ganzen Erdoberfläche wohnen. Bleibt also wach und fleht allezeit, damit es euch gelinge, all diesen Dingen, die geschehen sollen, zu entgehen und vor dem Sohn des Menschen zu stehen“ (Lukas 21:34-36).
Wie würdest du folgende Fragen beantworten?
□ Welche Lehre ziehen wir aus 2. Petrus 1:16-19 und aus verwandten Schriftstellen?
□ Welchen Nutzen haben wir, wenn wir ‘dem prophetischen Wort Aufmerksamkeit schenken’?
□ Was steht gemäß der Prophetie nahe bevor, und warum sollten wir uns nicht davor fürchten?
□ Was sollten wir tun, während Gottes „Tag der Rache“ naht?
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Seid überströmend an Hoffnung!Der Wachtturm 1984 | 15. Februar
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Seid überströmend an Hoffnung!
„Möge der Gott, der Hoffnung gibt, euch dadurch, daß ihr glaubt, mit aller Freude und mit Frieden erfüllen, damit ihr mit der Kraft des heiligen Geistes an Hoffnung überströmen mögt“ (RÖMER 15:13).
1, 2. (a) Welchen Grund gab Paulus dafür an, ‘an Hoffnung überzuströmen’? (b) Inwiefern wird in Jesajas Prophezeiung auf diese Hoffnung hingewiesen?
AN Hoffnung überströmen? In einer solch finsteren Welt, in der sich auf den Straßen Verbrechen und Unmoral breitmachen, in der mehr als eine Milliarde Menschen hungern oder fast verhungern und in der Atomwaffen wie ein Damoklesschwert über der ganzen Menschheit schweben — welchen Grund gibt es da schon, ‘an Hoffnung überzuströmen’? Kurz bevor der Apostel Paulus obige Bitte äußerte, führte er einen Grund an, indem er folgende Worte des Propheten Jesaja zitierte: „Da wird einer sein, der aufsteht, um über Nationen zu herrschen; auf ihn werden Nationen ihre Hoffnung setzen“ (Römer 15:12).
2 Paulus zitierte hier aus Jesaja 11:1-10. Dort wird von denjenigen aus den Nationen gesprochen, die ihre Hoffnung auf Jesus setzen, der von König David, dem Sohn Isais, vorgeschattet wurde. Auch der Evangelist Matthäus zitierte eine Beschreibung dieses einen aus Jesaja: „Siehe! Mein Knecht, den ich erwählt habe, mein Geliebter, an dem meine Seele Wohlgefallen gefunden hat! Ich will meinen Geist auf ihn legen, und er wird den Nationen das Recht erklären. ... In der Tat, auf seinen Namen werden die Nationen hoffen“ (Matthäus 12:18-21; Jesaja 42:1, 4).
3, 4. (a) Welchen „Namen“ hat Jesus jetzt, und warum? (b) Wie ist Offenbarung 19:10, 11 zu verstehen?
3 Warum sollten die Nationen auf Jesu
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