Wachtturm ONLINE-BIBLIOTHEK
Wachtturm
ONLINE-BIBLIOTHEK
Deutsch
  • BIBEL
  • PUBLIKATIONEN
  • ZUSAMMENKÜNFTE
  • Künftiges Leben durch eine Auferstehung
    Der Wachtturm 1978 | 1. Dezember
    • 19. Warum betrachtet Gott Jesus Christus als den rechtmäßigen Richter der Menschheit?

      19 Als Mensch von Fleisch und Blut konnte Jesus, der „Sohn des Menschen“, Gott genau den Gegenwert von dem opfern, was Adam durch seine willentliche Sünde, die er in Eden begangen hatte, für alle seine Nachkommen verwirkt hatte (Hebr. 2:9, 14, 15; Joh. 1:14). Da Jehova Gott Jesus Christus, den „Sohn des Menschen“, gebraucht, um der verurteilten, sterbenden Menschheit Leben zu geben, betrachtet er ihn auch als den rechtmäßigen Richter der erlösten Menschheit.

      20. Was sagte Jesus gemäß Johannes 5:26, 27 über die Gewalt zu richten, und wie bestätigte dies Paulus in seiner Rede, die er auf dem Marshügel hielt?

      20 Deshalb sagte Jesus weiter: „... so hat er [der Vater] auch dem Sohn gewährt, Leben in sich selbst zu haben. Und er hat ihm Gewalt gegeben, Gericht zu halten, weil er des Menschen Sohn ist“ (Joh. 5:26, 27). Da der nun verherrlichte Jesus Christus einst selbst Mensch war und inmitten eines verderbten weltlichen Systems der Dinge lebte, ist er in der Lage, die, die er vom Tode erlöst hat, sowohl barmherzig als auch gerecht zu richten. Diese Tatsache wurde den Angehörigen des höchsten Gerichts im alten Athen deutlich vor Augen geführt, als der Apostel Paulus auf dem Marshügel vor ihnen stand und zu ihnen sagte: „Er [der ihnen unbekannte Gott] hat einen Tag festgesetzt, an dem er die bewohnte Erde in Gerechtigkeit richten will durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und er hat allen Menschen eine Gewähr dafür gegeben, indem er ihn von den Toten zur Auferstehung gebracht hat“ (Apg. 17:23, 31).

  • Eine Auferstehung des Lebens und eine Auferstehung des Gerichts
    Der Wachtturm 1978 | 1. Dezember
    • Eine Auferstehung des Lebens und eine Auferstehung des Gerichts

      1, 2. Warum sind die Worte Jesu, daß ihm Gewalt gegeben worden sei, Gericht zu halten, nicht zu wunderbar, um geglaubt zu werden?

      AN Gottes „festgesetztem“ Tag wird sein Sohn die „Gabe des Lebens“ anwenden (Joh. 5:26, Knox). Er wird die Verstorbenen, die aus seinem Loskaufsopfer Nutzen ziehen sollen, auferwecken. Dieser „Tag“ ist nicht ein Tag von 24 Stunden, sondern eine Gerichtszeit — der Zeitabschnitt von 1 000 Jahren, in denen Christus regieren wird (Offb. 20:4-6). Das Gerichtsverfahren wird für einige Leben zur Folge haben, andere dagegen werden zur Vernichtung verurteilt werden. Hört sich das heute — angesichts der vielen Justizirrtümer und der vielen falschen Ansichten über Gottes Gerichtstag — zu wunderbar an? Die den Sabbat haltenden Juden der Tage Jesu wunderten sich jedenfalls.

      2 Deshalb sagte Jesus zu ihnen: „Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen werden, die, welche Gutes getan haben, zu einer Auferstehung des Lebens, die, welche Schlechtes getrieben haben, zu einer Auferstehung des Gerichts. Ich kann gar nichts aus mir selbst tun; so, wie ich [vom Vater, dem höchsten Richter] höre, richte ich; und mein Gericht ist gerecht, denn ich suche nicht meinen eigenen Willen, sondern den Willen dessen zu tun, der mich gesandt hat“ (Joh. 5:28-30).

      3. Wieso sind die, die aus dem Tod zum Leben hinübergehen und nicht verurteilt werden, nicht die gleichen wie die, von denen Jesus gemäß Johannes 5:28, 29 sprach, und um welche Klasse von Personen muß es sich dabei handeln?

      3 Vor den oben angeführten Worten sprach Jesus gemäß Johannes 5:24, 25 von anderen „Toten“, deren „Stunde“, in der sie lebendig werden sollten, bereits begonnen hatte. Sie wurden als „Tote“ bezeichnet, obwohl sie nicht „in den Gedächtnisgrüften“ waren. Sie hörten damals das gesprochene „Wort“ des Sohnes Gottes und glaubten dem, der ihn gesandt hatte. Auf diese Weise gingen sie aus dem Tod zum Leben hinüber und wurden nicht verurteilt. Da sie auf die Stimme des Sohnes Gottes achteten und aus dem Tod zum Leben hinübergegangen waren, wurde von ihnen gesagt, sie würden leben und hätten die Aussicht auf ewiges Leben. Es muß sich bei ihnen um die himmlischen Miterben Jesu Christi handeln, die 144 000, denen eine Auferstehung im geistigen Bereich zuteil wird, um mit ihm im Königreich vereint zu sein.

      4. Welche Aufgabe wird den 144 000 Miterben Christi übertragen, statt daß sie gerichtet werden?

      4 Diese 144 000 Miterben Jesu Christi werden als Richter mit ihm auf Thronen sitzen. In Offenbarung 20:4 wird gesagt, daß „ihnen Macht zu richten gegeben“ wurde. Ihre Auferstehung wird als die „erste Auferstehung“ bezeichnet. Sie werden dadurch unverzüglich zu himmlischem Leben auferweckt (Offb. 20:6).

      5. Wann begann die Gerichtszeit für die Versammlung des geistigen Israel, und welches Vorrecht sollte ihnen gemäß den Worten Jesu in seinem Königreich zuteil werden?

      5 Diese 144 000 wurden schon gerichtet, während sie noch auf der Erde waren. Für sie begann die Gerichtszeit bei der Gründung der aus geistigen Israeliten bestehenden Christenversammlung zu Pfingsten des Jahres 33 u. Z. und

Deutsche Publikationen (1950-2025)
Abmelden
Anmelden
  • Deutsch
  • Teilen
  • Einstellungen
  • Copyright © 2025 Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutzerklärung
  • Datenschutzeinstellungen
  • JW.ORG
  • Anmelden
Teilen