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  • Warum die Taufe?
    Der Wachtturm 1962 | 1. August
    • Willen und Vorhaben zu verstehen. Er ist die Kraft, die heute seine Organisation lenkt und ihr hilft, die wahre Gottesanbetung aufrechtzuerhalten und den Angriffen des Feindes standzuhalten. Die Bibel, Gottes Wort, ist das Ergebnis der Wirksamkeit des heiligen Geistes, und dieses Wort müssen wir studieren.

      19. (a) Welches besondere Verhältnis entsteht durch die Hingabe und die Taufe unter den richtigen Voraussetzungen? (b) Welche zuversichtliche Hoffnung haben diese Treuen, und welche Vorrechte stehen ihnen nach der Taufe in Aussicht?

      19 Welche Vorrechte bringt uns die Taufe, und welche Zuversicht erhalten wir dadurch? Wir gelangen vor allem in ein ganz besonderes Verhältnis zu Jehova, das durch seinen Sohn Christus Jesus entsteht. Wer sich Jehova in reinem Zustand bedingungslos hingibt, darf überzeugt sein, daß dieses Verhältnis besteht. Das sieht er auch darin bestätigt, daß Jehova seinen Dienst segnet und daß er an Erkenntnis und Verständnis zunimmt und immer mehr die Früchte des Geistes hervorbringt. Er glaubt unerschütterlich an die Verheißungen Jehovas und hofft zuversichtlich auf ihre Erfüllung. Dieses Glaubens und dieser Hoffnung wegen wird er mit den Gerechten ein Erbteil auf der Erde empfangen. Durch die Taufe gelangt er auch in ein besonderes Verhältnis zu den Gliedern der Neuen-Welt-Gesellschaft. Er gewinnt Tausende von Brüdern und Schwestern, die den gleichen Glauben haben und in Verbindung mit der wahren Gottesanbetung an demselben Werk mitwirken. Sein geistiges Wachstum und seine Erkenntnis der Streitfrage um die universelle Oberhoheit sowie seine Ergebenheit Jehova und seinen Grundsätzen gegenüber machen ihn zu einem würdigen Vertreter Jehovas. Er ist nun endgültig bevollmächtigt, hinzugehen und die gute Botschaft vom aufgerichteten Königreich zu verkündigen. Er ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Diener Gottes, und während er noch mehr zur Reife heranwächst, stehen ihm weitere Vorrechte in Aussicht. Er kann zum Beispiel in der Versammlung mit den Aufgaben eines Dieners betraut werden, die von ihm verlangen, daß er sich gewisser organisatorischer Angelegenheiten annimmt, oder er kann von der zentralen Organisation, die Jehova gebraucht, um das Predigtwerk zu leiten, zum Vollzeitprediger ernannt werden. Im Laufe der Zeit entsprechen dann seine Reife und seine Erkenntnis des Wortes Jehovas vielleicht den Anforderungen, die an einen Versammlungsaufseher gestellt werden. — Gal. 5:22, 23; 1. Tim. 3:1-13.

      WÄHLE, WEM DU DIENEN WILLST

      20. Wieso müssen wir gegen die alte Welt kämpfen, wenn wir uns Jehova hingeben wollen, um ihm zu dienen?

      20 In diesen letzten Tagen ist ein gewaltiges Weltsystem aufgebaut worden. Grausamkeit und Selbstsucht sind seine Merkmale, und es ist darauf eingestellt, dich zu versklaven. Man ist von kommerzieller, religiöser und politischer Seite darauf aus, deine Zeit, deine Kraft, deine Fähigkeiten, ja selbst deine Ergebenheit zu beanspruchen. Ob du zu den Durchschnittsbürgern dieser Welt gehörst, die um ihr Dasein kämpfen müssen, einige der modernen Bequemlichkeiten genießen, aber auch ihre Sorgen und Nöte haben, oder ob du dir gewisse weltliche Kenntnisse angeeignet hast und nun deine ganze Zeit darauf verwendest, es zu etwas zu bringen, ist dem Teufel und seinen Werkzeugen, durch die er die ganze Welt täuscht, gleichgültig. Er ist schlau und wendet verschiedene Methoden an, um jene zu verführen, die zögern, das zu tun, was Gottes Liebe und die Kraft der Wahrheit von ihnen eigentlich verlangen. Es gibt große Männer, die als Wohltäter der Menschheit gelten oder auf verschiedenen Gebieten menschlicher Bestrebungen Hervorragendes geleistet haben, aber sie widmen sich lediglich einem bestimmten Werk oder dienen chauvinistisch einer prominenten Persönlichkeit. Wie ganz anders verhält es sich doch mit einem Diener Jehovas Gottes! Wieso? Er gibt sich seinem Gott hin, nicht bloß einem bestimmten Werk, wiewohl seine Hingabe bedingt, daß er sich guten Werken widmet, die Jehova ehren.

      21. Wie sollten wir uns jetzt entscheiden, wenn wir leben möchten? Was sollten daher jene tun, die sich Gott noch nicht hingegeben und ihre Hingabe noch nicht durch die Wassertaufe symbolisiert haben?

      21 Jeder Mensch muß sich also entscheiden, wem er dienen will: Jehova oder Satan, dem System dieser Welt oder den Interessen des Königreiches. Gedenkst du dich so zu entscheiden wie einst Josua, der sagte: „Ich aber und mein Haus, wir wollen Jehova dienen!“ oder wie Jesus, der sprach: „‚Siehe, ich komme, um deinen Willen zu tun‘“? Diese Entscheidung schließt auch die Befolgung des Gebotes Christi ein, sich taufen zu lassen. Die Taufe ist ein unerläßlicher Schritt, wenn wir in das besondere Verhältnis zu Jehova und seinem Sohn gelangen möchten. Wir können uns nicht bewußt gegen die Taufe sträuben und dennoch Gottes Gunst genießen. Studiere Gottes Wort fleißig, denn dadurch lernst du die Verpflichtungen, die die Hingabe mit sich bringt, und auch die Bedeutung der Hingabe und der Taufe besser kennen. Tu dann diesen Schritt gehorsam und ohne Zögern, sofern du ihn nicht bereits getan hast, denn dadurch wirst du Jehovas Gunst erlangen und die Aussicht, ewig in seiner neuen Welt zu leben. — Jos. 24:15; Heb. 10:9.

      22. An welchem Werk müssen wir in diesen letzten Tagen teilnehmen, um unseren Verpflichtungen nachzukommen, die uns unser Hingabegelübde auferlegt?

      22 Gehörst du zu denen, die bereits einen Bund mit Jehova geschlossen haben? Dann denke stets an dein Gelübde und bleibe ihm treu. Liebe Jehova weiterhin mit deiner ganzen Kraft, und vergiß auch nie, deinen Nächsten zu lieben. Im Zusammenhang mit seinem Gebot, hinzugehen und Jünger zu machen und sie ihre Hingabe an Jehova durch die Taufe symbolisieren zu lassen, sagte er: „Mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel und auf Erden.“ Wir haben keinen vernünftigen Grund zu zögern, ein Nachfolger Jesu zu werden und das Gebot zu befolgen, das er ergehen ließ, nachdem ihm alle Gewalt gegeben worden war: sich taufen zu lassen und am Verkünden der guten Botschaft teilzunehmen.

  • Warum sollten Christen Verantwortung auf sich nehmen und ihr nachkommen?
    Der Wachtturm 1962 | 1. August
    • Warum sollten Christen Verantwortung auf sich nehmen und ihr nachkommen?

      „Einer trage des anderen Lasten, und also erfüllet das Gesetz des Christus. Denn ein jeder wird seine eigene Last tragen.“ — Gal. 6:2, 5.

      1. Was würde jemand tun, wenn er zum Bau eines Königspalastes eingeladen würde, in dem er später einmal selbst wohnen dürfte?

      ENTSCHIEDE sich ein König, einen Palast zu bauen, und gefiele es ihm, dich beim Errichten des Bauwerks zu gebrauchen, ja verspräche er dir, dich darin wohnen zu lassen — was hieltest du davon? Was würdest du tun? „Nun“, wirst du sagen, „ich würde mich freuen, würde dankbar an die Arbeit gehen und mein Bestes tun und jedem, dem ich begegnete, die Güte und Großzügigkeit dieses Königs berichten.“

      2. Wann begann der Bau dieses Palastes? Von wem wird er erbaut, und wer ist der Werkmeister?

      2 Von einem solchen Königspalast ist in Psalm 29:9 prophetisch die Rede. Der Bau dieses Palastes ist seit über neunzehnhundert Jahren im Gange. Es handelt sich dabei um ein Haus oder einen Tempel, den Gott selbst baut, und zwar nicht aus unbelebten Steinen, sondern aus lebendigem

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