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  • Sich jetzt entscheiden, im Namen welches Gottes man wandeln möchte
    Der Wachtturm 1973 | 15. März
    • christlichen Neutralität festhalten würden. Das haben sie auch getan, obwohl sie deswegen fanatisch verfolgt wurden. (Siehe Wachtturm vom 1. Dezember 1939 unter der Überschrift „Neutralität“.) Selbst wenn die militarisierten Nationen in die Situation, Har-Magedon genannt, geraten und Jehova Gott seinen theokratischen Krieg, den „Krieg des großen Tages Gottes, des Allmächtigen“, gegen sie entfesselt, werden die waffenlosen Anbeter Jehovas nicht einmal eine unbewaffnete Hand gegen sie erheben, denn sie werden sich an die göttliche Regel halten: „Nicht euer ist die Schlacht, sondern Gottes.“ — 2. Chron. 20:15; Offb. 16:14, 16.

      26. (a) Welchen geistigen Zustand finden wir daher unter Jehovas Anbetern auf Erden vor? (b) Unter welchen Verhältnissen werden sie nach Har-Magedon auf der Erde wohnen?

      26 Was stellen wir in bezug auf den geistigen Zustand der Anbeter Jehovas auf Erden heute fest? Folgendes: Obwohl sie aus den verschiedensten Nationen und Rassen stammen, herrscht gottgefälliger Friede unter ihnen. Sie führen keine Kriege, um ihre Meinungsverschiedenheiten zu schlichten. Sie halten in erster Linie Frieden mit Jehova Gott, dann aber auch mit ihren Mitmenschen. In den von dem Propheten für Frieden und Sicherheit gebrauchten sinnbildlichen Worten ausgedrückt, sitzen sie ohne Furcht in ihrem Garten, ein jeder unter seinem Weinstock und unter seinem Feigenbaum. Sie genießen die geistige, lebenvermittelnde Wohlfahrt, die ihnen der Gott, den sie vereint anbeten, zuteil werden läßt. Wie in Sacharjas Prophezeiung (3:10) vorhergesagt, rufen sie als Brüder und gewissermaßen als gute Nachbarn ‘ein jeder dem anderen zu, während sie unter dem Weinstock und unter dem Feigenbaum sind’. Das alles gibt ihnen einen herrlichen Vorgeschmack von dem Frieden, der Sicherheit und der Wohlfahrt, die sie genießen werden, wenn Gott, der Allmächtige, alle seine übriggebliebenen Feinde in Har-Magedon vernichtet haben wird und er das Paradies auf Erden wiederherstellt. Dann werden die Anbeter Jehovas zusammen mit ihrer glücklichen Familie buchstäblich unter Weinstöcken und unter Feigenbäumen sitzen.

      SICH VOR HAR-MAGEDON ENTSCHEIDEN!

      27, 28. (a) Welche Wahl müssen wir jetzt treffen, wenn wir das alles erleben möchten, und zwischen welchen Möglichkeiten können wir heute wählen? (b) Wie beurteilt die Bibel solche weltlichen Götter?

      27 Welch verlockende Aussicht! Doch das Leben in diesem künftigen Paradies hängt davon ab, daß man sich jetzt den richtigen Gott erwählt. In der ganzen Welt hat man sich die verschiedensten Dinge zu Göttern gemacht. Zu den beliebtesten gehört in jedem Land der patriotische Nationalismus. Manche Personen vergöttern eine politische Ideologie. Bei vielen nimmt die politische Einrichtung, Staat genannt, die Stelle eines Gottes ein. Auch der Militarismus wird heute, im Atom- und Raumfahrtzeitalter, wie ein Gott verehrt. Die materialistische Wissenschaft hat ihre Verehrer. Und wie steht es mit den Sportgrößen, den Idolen der Theater- und Filmwelt sowie den Heroen der Musik? Sie werden von denen verehrt, „die mehr Vergnügungen lieben als Gott“. (2. Tim. 3:4) Viele Menschen beten unwissentlich Dämonen an, denn der Apostel Paulus sagte: „Die Dinge, die die Nationen opfern, [opfern] sie Dämonen ... und nicht Gott.“ (1. Kor. 10:20) Und alle diese Götter haben den einen über sich, den Paulus den „Gott dieses Systems der Dinge“ nannte: Satan, den Teufel. — 2. Kor. 4:4.

      28 Der inspirierte Psalmist beurteilte die Götter wirklich richtig, als er sagte: „Alle Götter der Völker sind wertlose Götter.“ (Ps. 96:5) Von welchem Wert werden diese Götter für die Menschen sein, wenn Jehova Gott sie in Har-Magedon beseitigt und Satan, den Teufel, und dessen Dämonen bindet und in den Abgrund wirft? — Offb. 16:16; 20:1-3.

      29. (a) Warum dürfen wir Göttern gegenüber jetzt nicht neutral bleiben? (b) Welchen festen Entschluß haben alle, die an der Wiederherstellung der wahren Anbetung beteiligt sind, gemäß Micha 4:5 gefaßt?

      29 Wir gehen dieser Zeit, Gottes Zeit, mit Riesenschritten entgegen. Wir dürfen den Göttern gegenüber nicht mehr neutral bleiben. Die Weltsituation, die sich zur Zeit entwickelt, zwingt uns zu einer endgültigen Entscheidung. Für wen werden wir uns entscheiden: für den wahren Gott oder für die wertlosen Götter, denen sich die Angehörigen der Nationen hingegeben haben? Denken wir daran, daß sich die Prophezeiung aus Micha 4:1-4 heute erfüllt. Wir sollten daher die dieser Prophezeiung unmittelbar folgenden Worte Michas bedenken. Micha fordert uns dadurch auf, allen falschen Göttern dieser zum Untergang verurteilten Welt zu widerstehen. Er sagt: „Alle Völker ihrerseits werden wandeln, ein jedes im Namen seines Gottes; wir aber unsererseits werden im Namen Jehovas, unseres Gottes, wandeln auf unabsehbare Zeit, ja immerdar.“ (Micha 4:5) Diesen unabänderlichen Entschluß hat der ganze Überrest der geistigen Israeliten gefaßt, der sich an der Wiederherstellung der reinen Anbetung im geistigen Tempel Jehovas beteiligt. Diesen Entschluß haben auch alle Angehörigen der internationalen „großen Volksmenge“ gefaßt, die zu den irdischen Vorhöfen des geistigen Tempels Jehovas strömen. Ist dies der persönliche Entschluß eines jeden von uns?

      30. (a) Wie zeigte Jesus selbst, daß es richtig ist, diesen Entschluß zu fassen? (b) Welchen Gott können wir „auf unabsehbare Zeit, ja immerdar“, anbeten, und was bedeutet das für uns?

      30 Es handelt sich dabei um den einzig richtigen Entschluß. Wir entscheiden uns dadurch für den einen Gott, in dessen Anbetung Jesus Christus selbst führend vorangeht und dem er ausschließlich ergeben ist. Es ist unmöglich, ein wahrer Christ zu sein, ohne das vollkommene Beispiel Christi nachzuahmen. (Ps. 69:9; Joh. 2:13-17; 20:17; Offb. 3:12) Alle falschen Götter werden zugrunde gehen und ihre Anbeter mit ihnen. Jehova allein ist der wahre Gott, der unvergängliche, unsterbliche Gott, der „auf unabsehbare Zeit, ja immerdar“, lebt. Er ist der eine Gott, den wir „auf unabsehbare Zeit, ja immerdar“, anbeten können. Der Entschluß, ihn anzubeten, bedeutet für ihn, für immer gerechtfertigt zu werden, und für uns bedeutet er, für immer die Segnungen und Freuden seiner friedlichen neuen Ordnung zu genießen. — 1. Tim. 1:17; Ps. 90:2.

  • Ein „Feigen-Anzeiger“
    Der Wachtturm 1973 | 15. März
    • Ein „Feigen-Anzeiger“

      ● Johannes der Täufer sagte einmal zu gewissen Männern, die im Heeresdienst standen: „Drangsaliert niemand, noch klagt jemand falsch an.“ (Luk. 3:14) Lukas gebrauchte in seinem Bericht an dieser Stelle einen griechischen Ausdruck, der buchstäblich „noch solltet ihr etwas durch Feigen-Anzeigen nehmen“ bedeutet. Was ist ein „Feigen-Anzeiger“?

      Nach der Erklärung verschiedener maßgeblicher Werke war es im alten Athen verboten, Feigen aus der Provinz auszufahren. Jemand, der andere anzeigte und sie beschuldigte, Feigen auszuführen, wurde „Feigen-Anzeiger“ genannt. Das Wort wurde schließlich zur Bezeichnung eines Denunzianten gebraucht oder eines Menschen, der andere aus Habsucht anklagte oder andere verleumdete oder erpreßte.

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