Wachtturm ONLINE-BIBLIOTHEK
Wachtturm
ONLINE-BIBLIOTHEK
Deutsch
  • BIBEL
  • PUBLIKATIONEN
  • ZUSAMMENKÜNFTE
  • g75 22. 4. S. 3-4
  • Kümmert sich Gott um die Menschen?

Kein Video für diese Auswahl verfügbar.

Beim Laden des Videos ist ein Fehler aufgetreten.

  • Kümmert sich Gott um die Menschen?
  • Erwachet! 1975
  • Zwischentitel
  • Ähnliches Material
  • Die Antwort
  • Gibt es einen Gott, der sich um uns kümmert?
    Gibt es einen Gott, der sich um uns kümmert?
  • Wer ist Gott?
    Was lehrt uns die Bibel?
  • Gibt es jemand, der mich versteht?
    Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 2009
  • Es gibt jemanden, der sich wirklich um uns kümmert
    Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1999
Hier mehr
Erwachet! 1975
g75 22. 4. S. 3-4

Kümmert sich Gott um die Menschen?

BIST du an der Antwort auf diese Frage interessiert? Du solltest es sein. Warum? Weil es eine unbestreitbare Tatsache ist, daß es in deinem Leben schwerwiegende Dinge gibt, über die du keine Gewalt hast, Probleme, die du nicht lösen, und Verhältnisse, die du nicht ändern kannst. Diese Wahrheit kann uns mit beängstigender Plötzlichkeit vor Augen geführt werden und eine tragische Wirkung haben. Entsprechende Erfahrungen mögen uns schwer erschüttern, wenn wir nicht wissen, ob Gott sich um uns kümmert oder nicht.

An wen kannst du dich wenden, wenn einer deiner Freunde oder deiner Angehörigen todkrank ist oder wenn du selbst in dieser Lage bist? Kein Mensch, er mag noch soviel Einfluß als Politiker haben oder noch so reich sein, kann in einem solchen Fall mit Hilfe der Medizin sein Leben oder das seiner Angehörigen retten.

Wir können von einem Wirbelsturm, einem Erdbeben, einem Erdrutsch oder einer Überschwemmung überrascht werden. In wenigen Minuten kann eine Familie alles verlieren, was sie besessen hat. Es gibt Personen, die sagen, solche Katastrophen seien Gottes Wille. Stimmt das? Sind die Menschen, die durch solch eine Katastrophe Hab und Gut verloren haben oder die verletzt oder getötet worden sind, Gott gleichgültig?

Heute droht Millionen Menschen der Hungertod. In einem Bericht hieß es: „Die Dürre in Afrika ist eine so gewaltige Katastrophe, daß statistische Angaben uns keinen Begriff davon vermitteln können.“ Wie Robert McNamara, Präsident der Weltbank, erklärte, müssen heute achthundert Millionen Menschen täglich mit einem Betrag, der ungefähr dreißig Cent entspricht, auskommen. Wohlgenährte und gutgekleidete Personen in anderen Ländern mögen sich deswegen noch wenig Sorgen machen. Aber sobald solche Menschen selbst hungern müssen, sobald ihre eigenen Kinder leiden, mag in ihnen die Frage aufsteigen: „Sind wir Gott denn gleichgültig?“

Wie steht es mit der Unsicherheit zufolge zunehmender Verbrechen — wie Raubüberfälle, Morde, Vergewaltigungen und andere Gewalttaten —, die heute zu unserem Alltag gehören? Wenn es Gott nicht gleichgültig ist, warum hat er dann noch nichts dagegen unternommen?

Und warum sind in den vergangenen Jahrtausenden in zahllosen Kriegen Ströme von Blut vergossen worden? Warum geht es mit der Welt ständig abwärts? Warum die zunehmende Unsicherheit auf politischem Gebiet, die prekäre Wirtschaftslage sowie die inflationäre Entwicklung? Warum gelingt es den Menschen einfach nicht, ihre nationalen und lokalen Probleme zu lösen?

Die Antwort

Ist es dir gelungen, eine stichhaltige Erklärung für all das zu finden, eine Erklärung, die Sinn und Herz befriedigt?

Der eine oder andere wird diese Frage bejahen. Er mag sagen: „Ich weiß, daß Gott sich um mich kümmert. Ich bete zu ihm, und er erhört mich.“ Um zu beweisen, daß er von Gott gesegnet wird, mag er auf all das hinweisen, was er im Leben schon erreicht hat: auf seine gute Vermögenslage oder auf andere Erfolge.

Doch wie steht es mit den vielen Millionen Menschen, die ständig in Armut leben und hungern müssen? Beten solche Menschen nicht auch zu Gott? Kümmert sich Gott nur um die Menschen, die in den reichen Industrieländern leben?

Wegen dieser anscheinenden Widersprüche kommen viele zu dem Schluß, daß die Menschen Gott gleichgültig sind. Viele, die das sagen, zweifeln in Wirklichkeit an der Existenz Gottes. Sie können nicht verstehen, warum ein allmächtiger Gott nichts gegen die Not und das Elend auf der Erde unternimmt. Auch in jungen Menschen steigen Zweifel auf, wenn sie die große Heuchelei, die Korruption und das Unrecht sehen und beobachten, wie unzulänglich die Systeme der Welt sind. Deshalb fragen sie: „Gibt es denn wirklich einen Gott?“

Personen, die behaupten, an Gott zu glauben, sagen, die Not und das Elend unter den Menschen seien Gottes Wille; wir seien auf der Erde, um uns durch Leiden die himmlische Seligkeit zu verdienen. Eine solche Auffassung läßt sich allerdings nur schwer mit dem Bibelwort „Gott ist Liebe“ in Einklang bringen (1. Joh. 4:16). Sie erweckt den Eindruck, Gottes Verheißung, daß ‘die Mildgesinnten die Erde ererben werden’, sei vergessen und die übrigen Verheißungen der Bibel seien nichtssagende Worte eines alten, unzuverlässigen Buches. (Vergleiche Psalm 37:11; Matthäus 5:5.) Wenn die heutige kriminelle, wirre und unsichere Welt dem Willen Gottes entspricht, braucht man nicht mehr zu beten, daß Gottes Königreich kommen möge, damit Gottes Wille auf der Erde geschehe, denn dann geschieht er bereits. Aber Hand aufs Herz, glaubst du wirklich, daß eine solche Welt dem Willen Gottes entspricht? (Matth. 6:10).

Doch wie läßt sich das alles erklären? Es lohnt sich, es zu wissen, denn die richtige Antwort befriedigt Sinn und Herz und vermittelt eine unerschütterliche Zukunftshoffnung.

    Deutsche Publikationen (1950-2025)
    Abmelden
    Anmelden
    • Deutsch
    • Teilen
    • Einstellungen
    • Copyright © 2025 Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania
    • Nutzungsbedingungen
    • Datenschutzerklärung
    • Datenschutzeinstellungen
    • JW.ORG
    • Anmelden
    Teilen