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  • Kongresse, die wahrhaft den göttlichen Namen erhöhen
    Der Wachtturm 1972 | 1. Januar
    • von jung und alt in der Predigtdienstschule, die wöchentlich in jeder Versammlung der Zeugen Jehovas stattfindet, benutzt werden soll.

      Weitere vorgerückte Bibelkenntnis betreffend, wurde ein 1 700 Seiten starkes Buch in Englisch, betitelt Aid to Bible Understanding (Hilfe zum Verständnis der Bibel), freigegeben. Dieses Buch ist in seinem Stil einem biblischen Wörterbuch gleich und ist das Ergebnis siebenjähriger Nachforschungsarbeiten.

      SITTLICHKEIT

      Durch das ganze Programm hindurch wurde der Sittlichkeit besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Junge Leute wurden auf der Bühne befragt, und das Drogenproblem, wie es auf den Schulen besteht, wurde besprochen. Ein Vater und eine Mutter besprachen diese Sache mit ihren Kindern, Teenagern, und warnten sie vor den Gefahren des Drogengenusses und gaben Rat, warum und wie sie diesen meiden sollten. Diese Art, den Gegenstand verständnisvoll und vernünftig zu besprechen, diente als ein Beispiel für Eltern, die wissen müssen, was ihre Kinder tun, und die sie angesichts der bedrohlichen Drogengefahr stärken müssen, wenn sie den Wunsch haben, sie zu retten.

      Einige, die in der Vergangenheit Drogen gebraucht hatten, die sich aber dadurch, daß sie biblische Grundsätze kennenlernten und sie anwandten, vom Drogengenuß befreit hatten, wurden auf der Bühne interviewt. In mehreren Kongreßstädten wurden diese Jugendlichen später vor dem Radio und dem Fernsehen ausführlich befragt. Nach einem solchen Interview schloß der Nachrichtendirektor der Radiostation von Atlanta mit den Worten: „Ihr jungen Leute habt nicht nur Antworten bereit, die die Bibel betreffen, sondern auch Antworten, die das Drogenproblem betreffen.“

      Vielen ging das Drama „Jehova segnet die Loyalgesinnten“ zu Herzen, da es in anschaulicher Weise die Schlinge zeigte, in die die Israeliten durch ihre Verbindung mit den unsittlichen, götzenanbetenden Moabitern fielen, und dies gerade zu der Zeit, als Israel im Begriff stand, in das Verheißene Land einzuziehen. (4. Mose, Kapitel 22 bis 25) Die Tatsache, daß ein loser, sexuell unreiner Wandel von irgendwelcher Art Sünde ist, so, wie Hurerei und Götzendienst Sünde sind, wurde deutlich dargelegt. Das Drama führte allen Beobachtern die große Gefahr vor Augen, sich in dieser Zeit, da die Vernichtung des gegenwärtigen Systems der Dinge und der Einzug des Volkes Gottes in Gottes neue Ordnung der Gerechtigkeit so nahe ist, in schlechter Gesellschaft aufzuhalten.

      AUF DAS HERZ ABGEZIELT

      Viele Worte der Wertschätzung fielen über den vorzüglichen Stoff, der während des ganzen Programms dargeboten wurde. Doch ebensosehr wie der Aufschluß selbst wurde der Geist geschätzt, den er erzeugte, da das Herz zur Zielscheibe gemacht wurde. Ein Kongreßbesucher, der den „Weg“ der Wahrheit schon neunzehn Jahre gegangen ist, gab seinen Gefühlen Ausdruck. Er sagte: „Das Programm sprach jeden persönlich an und veranlaßte ihn, seinen Herzenszustand und den seiner Familie zu untersuchen und liebevoll schriftgemäße Hilfe zu leisten, so, wie es nötig wäre. Dies hat mir geholfen, meine Verpflichtung, der Versammlung mehr Hilfe zu leisten, noch besser zu erkennen.“ Ein anderer antwortete, als er gefragt wurde, was er als den immer wiederkehrenden Hauptpunkt des Programms ansehen würde: „Liebe zu Gott und nicht statistische Zahlen. Wir wünschen, daß der göttliche Name gerechtfertigt wird.“

      Ein Programmpunkt, der die Aufmerksamkeit aller fesselte, war betitelt: „Was ist in deinem Herzen?“ Die Teilnehmer an diesem Drama machten herzerforschende Situationen durch, wie Christen sie allgemein durchmachen. Auf der Bühne standen riesige Modelle des Gehirns und des Herzens, die aufleuchteten, als der innerlich „Sprechende“ mit einer persönlichen, schwierigen Entscheidung hinsichtlich Sittlichkeit zu kämpfen hatte. Das Drama „Mache Jehovas Vorhaben zu deinem Lebensinhalt“, das die Ergebenheit der Moabiterin Ruth gegenüber dem Gott Noomis veranschaulichte, war für alle herzergreifend. Ruths Worte: „Wohin du gehst, werde ich gehen. ... Dein Volk wird mein Volk sein und dein Gott mein Gott“ veranlaßten die Zuhörer, ihr eigenes Herz zu erforschen, um zu sehen, ob auch sie sich völlig zur Verfügung stellen, um zur Förderung der Anbetung des wahren Gottes, Jehovas, Dienst zu verrichten.

      Eine Bestätigung der Wirksamkeit der Darstellungsmethode des „Dramas“ kam von einem Kongreßdelegierten in Portland (Oregon), der erklärte: „Die Ansprachen und die Dramen haben kraftvoll die Notwendigkeit hervorgehoben, ,unser Herz zu behüten‘, um schnell unrechte Gedanken auszuschalten.“ Ein anderer, vom Staate Washington, bemerkte: „Was bei diesem Kongreß unterstrichen wurde, war die Liebe, indem uns allen geholfen wurde, unser Herz zu erforschen und zu erkennen, wie tief unsere Loyalität und Ergebenheit gegenüber Jehova und Christus Jesus sind.“

      In der Tat, ‘vom Herzen aus sind die Ausgänge des Lebens’. Es ist so, wie ein Delegierter der Versammlung Poughkeepsie (New York) folgerte: „Die Sache richtiger Beweggründe — warum wir etwas tun und nicht nur, was wir tun — scheint der Gedankenfaden zu sein, der von den meisten Rednern gesponnen wurde, weil Jehova das Herz richtet, nicht nur die Werke jemandes oder das, was äußerlich zutage tritt.“ — Spr. 4:23; 21:2.

      So haben denn die Kongresse „Göttlicher Name“ den Namen Jehovas vor Gottes eigenem Volk in Wahrheit erhöht. Und die Ordentlichkeit und Sauberkeit, die guten Manieren und der glückliche Geist verherrlichten in den Augen aller, die es beobachteten, den Namen des Gottes, dem Jehovas Zeugen dienen. Einer der Redakteure der Zeitung Shreveport Journal betitelte einen redaktionellen Artikel über den Kongreß folgendermaßen: „Sie legen für eine glückliche Gottheit Zeugnis ab.“

      Die von Herzen kommende Aufrichtigkeit, die die Anbetung des wahren Gottes, Jehovas, mit sich bringt, wurde von einem Schreiber der Greensboro Daily News (North Carolina) bemerkt. Wenn man in Betracht zieht, „daß hier eine größere Zahl der miteinander vermischten Volksgruppen vorhanden ist als bei den meisten anderen religiösen Gruppen“, sagte er, „so ist das Verhältnis von ,Bruder und Schwester‘ kein vorgetäuschtes“.

      Jehovas Zeugen sind glücklich, daß ihre Tätigkeit zur Erhöhung des göttlichen Namens beiträgt. Aber sie erkennen, daß sie fortfahren müssen, ‘das Königreich Gottes und Gottes Gerechtigkeit zu suchen’, indem sie ihren Dienst für Gott ständig verbessern. Dieses umfassende Thema wurde auf dem Kongreß ebenfalls betrachtet und wird im folgenden Artikel besprochen.

  • Festigung des christlichen Dienstes für das bevorstehende Werk
    Der Wachtturm 1972 | 1. Januar
    • Festigung des christlichen Dienstes für das bevorstehende Werk

      WAS stärkt einen Diener Gottes, in der Welt des Alltags ein ehrliches, reines Leben zu führen trotz des vielseitigen Druckes und der Schwierigkeiten, denen er heute begegnet? Und was stärkt ihn ferner, die Wohnungen der Menschen seiner Gemeinde aufzusuchen, um seinen Glauben anderen zu empfehlen und sie darüber zu belehren?

      Gottes Geist ist es, den man durch das Studium seines Wortes, der Bibel, erlangt, worauf man ihre Grundsätze in die Tat umsetzt. All dies zu tun bildet den Dienst des Christen. Diesem Dienst muß beständige Aufmerksamkeit geschenkt werden. Darum haben Jehovas Zeugen solchen Eifer, zu biblischen Besprechungen zusammenzukommen.

      Das ist auch der Grund, weshalb Jehovas

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