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Wellenreiten — Warum immer populärer?Erwachet! 1974 | 22. Juni
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Welle mitgerissen wird, kann einen schwer, wenn nicht sogar tödlich verletzen. Versuche also nie, nach einem Brett zu greifen, das auf dich zukommt. Tauche darunter hinweg, und versuche danach, es zu fassen.
Denke auch daran, nie allein wellenzureiten, denn du magst einmal auf die Hilfe eines anderen angewiesen sein. Sei vorsichtig. Komme anderen Wellenreitern nicht in den Weg. Auch solltest du die Grenzen deiner Kräfte und Fähigkeiten kennen; versuche nicht, auf Wellen zu reiten, die so groß sind, daß du dein Leben riskierst. Mache dich auch mit den Gefahren vertraut, die im Wasser lauern mögen.
An einigen Stellen gibt es zum Beispiel Gegenströmungen, die entstehen, wenn sich große Wassermengen auf seichte Stellen zu bewegen. Du kannst diese Stellen meiden, indem du vom Strand aus danach Ausschau hältst, bevor du ins Wasser gehst. Man kann diese Stellen daran erkennen, daß das Wasser dort heller ist oder schäumt. Diese Stellen haben eine dreieckige Form, deren Spitze in die See hinauszeigt. Falls du einmal von einer solchen Strömung erfaßt werden solltest, kämpfe nie dagegen an, sondern versuche, ihren Rand zu erreichen, und laß dich so weit hinaustragen, bis die Strömung ihre Stärke verliert. Vor allem gerate nicht in Panik; wenn du ein guter Schwimmer bist, wird dich die Strömung nicht so weit hinaustragen, daß du nicht wieder zurückschwimmen könntest.
Noch eine Warnung ist angebracht: Behalte eine ausgeglichene Ansicht über das Wellenreiten. Es kann ein Zeitvertreib sein, der wirklich Vergnügen bereitet, aber wenn man darüber alles andere vergißt, kann der Sinn nachteilig beeinflußt werden. Viele Wellenreiter sind vergnügungssüchtig geworden und haben angefangen, Drogen zu nehmen. So berichtete die Zeitschrift Surfer Magazine in der Ausgabe vom November 1969:
„Die traurige Wahrheit ist, daß das Einnehmen von Drogen, angefangen mit einem harmlosen Zug an einer Marihuana-Zigarette, unter vielen einst berühmten Wellenreitern einen schrecklichen Tribut gefordert hat.
Ein Wellenreiter, der bei dem berühmten Duke-Wettbewerb vor zwei Jahren ins Finale kam, war in diesem Jahr nicht mehr in der Lage teilzunehmen. Er konnte sich noch nicht einmal mehr vernünftig unterhalten, weil das Rauschgift seinen Verstand getrübt hatte. ... Ein phantastischer Wellenreiter, der vor ein paar Jahren ganz schnell zu Ruhm gelangt war, lebte im vergangenen Winter wie ein Tier in einem Baum am North Shore. Das Gehirn eines anderen ehemaligen großartigen Wellenreiters ist durch Drogen wie eine Pflaume ausgetrocknet. Auf den Abhängen von Haleakala führt er jetzt eine unproduktive Existenz. ...
... Drogen scheinen heute bei einer großen Zahl von Wellenreitern zur großen Mode geworden zu sein.“
Ohne Zweifel kann Wellenreiten ein schöner Sport sein, der wirkliches Vergnügen bereitet. Aber es ist Vorsicht angebracht. Viele Wellenreiter haben ihr Leben ruiniert oder sogar verloren, weil sie kein gutes Unterscheidungsvermögen bekundet haben. Laß nicht zu, daß dies dir oder deinen Lieben widerfährt.
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„Was war der glücklichste Augenblick in Ihrem Leben?“Erwachet! 1974 | 22. Juni
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„Was war der glücklichste Augenblick in Ihrem Leben?“
● Wie würdest du reagieren, wenn dich ein Reporter auf der Straße anhielte und dich fragte: Was war der glücklichste Augenblick in Ihrem Leben?“?
Ein Reporter der Zeitung The Mirror, die für die Vororte von Toronto (Kanada) veröffentlicht wird, richtete diese Frage an Straßenpassanten. Ein Mann antwortete: „Mein glücklichster Augenblick war, als ich letztes Jahr Ski laufen lernte.“ Eine Dame antwortete: „Ich lebe für den Augenblick. ... Es gibt bestimmt kein hervorragendes Ereignis, das ich als das glücklichste bezeichnen könnte.“ Ein älterer Herr antwortete: „Mein glücklichster Augenblick war als meine Enkelin heiratete. ... Und es war unser 47. Hochzeitstag.“
Die Antwort jedoch, die als erste abgedruckt wurde, war die eines Mannes, mit dem ein Prediger der Zeugen Jehovas die Bibel studierte. Seine Antwort auf die Frage: „Was war der glücklichste Augenblick in Ihrem Leben?“ lautete: „Mein glücklichster Augenblick war, als ich anfing, mit Jehovas Zeugen die Bibel zu studieren.“ Warum? Weil er, wie er erklärte, hoffe, wiederum andere über Christus Jesus und sein Königreich — das Mittel, durch das die Menschheit völligen Frieden erlangen könne — zu belehren.
Wenn du gern das bleibende und gutgegründete Glück erleben möchtest, das sich aus einem regelmäßigen Studium des Wortes Gottes ergibt, dann teile diesen Wunsch den Zeugen Jehovas in deiner Gegend mit. Du kannst auch an die Herausgeber dieser Zeitschrift schreiben, damit entsprechende Vereinbarungen getroffen werden können.
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