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  • Die menschliche Seele — sterblich oder unsterblich?
    Der Wachtturm 1953 | 15. September
    • war, auferweckt wurde und in Gottes Gegenwart auffuhr, um den Wert seines Opfers für uns darzubieten. Durch das Annehmen des Nutzens seines Opfers mögen „Menschen guten Willens“ ewiges Leben auf dieser Erde unter Gottes Königreich erhalten; und sogar die Toten werden zu dieser gütigen Gelegenheit auferweckt werden. Der Dienst Christi war ein Dienst ewigen Lebens für die Menschheit im allgemeinen, das unter seinem Königreich zum Segen aller Geschlechter der Erde erlangt wird.

  • Was ist mit den Eltern geschehen?
    Der Wachtturm 1953 | 15. September
    • Was ist mit den Eltern geschehen?

      Die Jugendverbrechen vermehren sich nicht nur, sagte der Polizeichef von Plainfield, New Jersey (Plainfielder Courier-News, 22. Januar), sondern sie werden auch bösartiger. Er fügte noch folgende Worte hinzu, die der Beachtung wert sind: „Es muß den Leuten in Plainfield klargemacht werden, daß die Jugendverbrechen ein Plainfielder Problem sind. Es ist nicht etwas, was nur in Elisabeth, Newark oder Brooklyn [größere benachbarte Städte] geschieht. Es ist etwas, was hier unmittelbar in Plainfield vor sich geht, und zwar nicht nur in den ärmeren Stadtvierteln. Das Problem besteht in allen Abschnitten der Stadt, sogar in den besten.“ In Plainfield wie auch anderswo sagen jedoch entrüstete Eltern — nicht hier, nicht unsere Kinder. Er erwiderte scharf: „Eltern wissen nicht, was ihre Kinder tun. Sie haben ihre Aufgabe, die sie als Eltern tun sollten, sozialen Einrichtungen übergeben. … Von solchen Einrichtungen wird erwartet, daß sie die Arbeit tun, für die die Eltern keine Zeit haben.“

      Mehrere Jungen hatten in eine der Stadtschulen eingebrochen, ihr Bedürfnis in den Korridoren verrichtet und die Schultafeln und Wände mit Unrat beschmiert. Fünf Jungen im Alter von 11 und 12 Jahren zerschmetterten Flaschen und bestreuten eine Strecke von 30 m auf einer der Stadtstraßen mit Glasscherben, bevor die Polizei ihre Anstrengungen unterbrach, um „etwas Spaß zu haben“. Vier Lyzeum-Mädchen, keins aus ärmeren Familien, gingen auf einen dreimonatigen Ladendiebstahlbummel. Sie sagten ihren Eltern, sie hätten sich die neuen Kleider geliehen, und die Eltern zogen ihre Erzählungen niemals in Frage. Die Courier-News sagten, dies seien keine Einzelbeschwerden, sondern nur Beispiele des Stromes, der in die Polizeibüros gelangt.

      Homer Wieder, Vorsitzender des Plainfielder Municipal Youth Guidance Council [Städtischer Jugendführungsrat], war auch Lehrer, Aufseher und Verwalter in Grund- und höheren Schulen, organisierte das Parent Child Assistant Committee [Komitee für Eltern-Kind-Hilfe] von Plainfield und stand in Verbindung mit dem Union County Juvenile and Domestic Relations Court [Amtsgericht für Jugendliche und häusliche Beziehungen]. Indem er hieraus Erfahrungen zog, kam er zu der Wurzel der Angelegenheit, als er sagte: „Wir müssen unsere Kinder umerziehen, damit sie Autoritäten respektieren.“ Er sagte, Kinder hätten vor Autoritäten keinen Respekt, weder zu Hause noch in der Öffentlichkeit. „Vor ungefähr 20 Jahren trat eine Änderung in unserem sozialen Denken ein“, sagte er. „Unsere Kinder wurden uns zu sympathisch, wir versuchten, sie zu viel zu beschützen, wir hörten auf, realistisch zu sein. … Als wir Kinder waren, wußten wir, was geschehen würde, wenn wir zu spät nach Hause kamen. Niemand brauchte uns das zu sagen. Wir wußten es eben. Wir wußten auch, was geschehen würde, wenn wir etwas Unrechtes in der Schule taten. Heute wissen Kinder, daß nichts passieren wird.“

  • Soziale Ämter als Feinde der Verbrechen
    Der Wachtturm 1953 | 15. September
    • Soziale Ämter als Feinde der Verbrechen

      ● „Es ist nicht so leicht, sich Kinder als Einbrecher, Gangster, Rauschgiftsüchtige oder Mörder vorzustellen. So etwas ist jedoch die Wirklichkeit geworden“, sagte ein Bericht der Associated Press, Ausgabe vom 3. Januar, der von Millionen Kindern sprach, die jedes Jahr mit der Polizei Schwierigkeiten haben. Ein Brief an die New Yorker Times, 13. Januar, machte die Bemerkung, daß dies trotz den Bemühungen der Ämter für soziale Arbeit der Fall ist. Er gab die folgende Veranschaulichung dieser Verbrechen: „Ich wohne da, was als die frühere berühmte ‚Totes Ende‘-Nachbarschaft von New York bekannt war. Eines warmen Sommerabends im vergangenen Jahr war ich durch mein Wohnzimmerfenster ein interessierter Belauscher eines Treffens zwischen zwei Horden von Jungen, die unter 20 Jahren alt waren und die eine Schlägerei für die kommende Nacht planten. Nachdem die Einzelheiten des geplanten Handgemenges geglättet waren, verlangte einer der älteren Jungen (ungefähr 18 Jahre alt), daß beide Gruppen Freiwillige im Alter von 11 Jahren mitbringen, so daß im Falle eines Eingriffs der Polizei die Gruppen opferbereite Glieder zwecks Verhaftung zur Verfügung haben. Dann kam die Pointe. Die Worte des Anführers lauteten ungefähr so: ‚Alles, was sie dem Sozialbeamten vor Gericht zu sagen hätten, wäre das: sie hassen ihre Mütter, und dann würden sie in ein paar Stunden draußen sein.‘“ Die Ämter haben in der Übernahme dieser Aufgabe, in der Eltern versagt haben, keinen Erfolg gehabt, da sie nicht die Autorität ausübten, die das Buch erwähnt, das von dem Schöpfer des Menschen inspiriert ist. Die Verwerfung der Anweisungen jenes Buches hatte zur Folge, daß beide Gruppen versagten.

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