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Die glückliche „Nation, deren Gott Jehova ist“Der Wachtturm 1969 | 15. Februar
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wahren Gottes, Jehovas, wieder in dem Land, das nun nicht mehr unter dem Bann Jehovas stand. Es war jetzt das Land eines Volkes, das nicht nur eine eigene Regierung unter einem Statthalter hatte, der ein Nachkomme des aus Juda stammenden Königs David war, sondern das auch einen von Jehova Gott ermächtigten Hohenpriester hatte. Auf diese Weise wurde die Nation der Anbeter des einen lebendigen und wahren Gottes, die ihr eigenes Gebiet und ihre eigene Landesregierung hatte, erneut geboren. Es gab wieder ein Zion oder Jerusalem, das der Sitz einer nationalen Regierung war, und dieses Zion hatte seine „Kinder“ oder seine Bewohner und Bürger, die sein Gebiet, das Land Juda, säuberten und wieder bebauten. Dort wurde die Anbetung seines Gottes wiederhergestellt.
KEIN MISSLINGEN FÜR JEHOVA
20, 21. Was ließ Jehova an „e i n e m Tage“ und mit „e i n e m Male“ geschehen, und was wurde dadurch gerechtfertigt?
20 Wer hatte je zuvor so etwas gehört? Wer hatte je eine solche nationale und religiöse Entwicklung gesehen? Es geschah alles ganz plötzlich, ganz unerwartet; es war etwas, was noch nie dagewesen war. Sozusagen ohne Geburtsschmerzen brachte Zion, Jehovas irdische Organisation, das „männliche Kind“ in Form eines Volkes hervor, das eine nationale Einheit bildete. So schnell wie „an e i n e m Tage“ erstand aus den Trümmern ein Land, das eine nationale Bezeichnung hatte. Mit „e i n e m Male“ veranlaßte Jehova Gott, der Allmächtige, daß eine organisierte Nation, die mit ihm in einem Bundesverhältnis stand, geboren, ja erneut geboren wurde. Zur gleichen Zeit, da sozusagen die Wehen einsetzen sollten, gebar seine Organisation Zion ihre „Söhne“, das heißt die als „männliches Kind“ bezeichnete Nation. Was hätte das anderes sein können als die Erfüllung der Prophezeiung Jehovas, durch die sein unfehlbares Wort gerechtfertigt wurde? Er hatte dafür gesorgt, daß seine irdische Organisation dieses „Kind“ gebar. Diese Geburt mußte erfolgen; es konnte keine Fehlgeburt oder Totgeburt sein, denn er hatte, wie wir im nächsten Vers lesen, vorhergesagt:
21 „Sollte i c h zum Durchbruch bringen und nicht gebären lassen? spricht Jehova; oder sollte i c h, der gebären läßt, verschließen? Spricht dein Gott.“
22. Wer trat bei diesem erstaunlichen Ereignis auf den Plan, und wer wurde dadurch glücklich gemacht?
22 Gemäß diesen Worten in Jesaja 66:9 konnte Jehova Gott, dem Allmächtigen, im letzten und kritischsten Augenblick nicht noch etwas mißlingen. Die geschichtlichen Aufzeichnungen bestätigen auch, daß dies nicht der Fall war. Niemand anders als er selbst trat bei diesem erstaunlichen Ereignis auf den Plan und griff zur Freude derer, die ‘vor seinem Worte zitterten’, in das Weltgeschehen ein. Während ihre religiösen Hasser und Verfolger dadurch beschämt wurden, konnten sie als wiedergeborene Nation, „deren Gott Jehova“ war, wirklich überaus glücklich sein. Die „Freude an Jehova“ war ihre Feste. — Neh. 8:10, Fußnote.
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Er machte auch die GebeineDer Wachtturm 1969 | 15. Februar
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Er machte auch die Gebeine
● Als Jehova mit Hiob über die Wunderwerke seiner Schöpfung sprach, sagte er zu ihm vom Nilpferd, seine Gebeine seien wie „eiserne Stäbe“ und wie „eherne Röhren“ (Hiob 40:18, Lu) Genauso wunderbar ist auch der winzige Steigbügel im menschlichen Ohr. Dieses Gehörknöchelchen ist nur 2,6 bis 3,4 Millimeter lang und wiegt nur 2 bis 4,3 Milligramm. Der Gott, der die kräftigen Knochen der Beine des Nilpferdes gemacht hat, hat auch den winzigen Steigbügel gemacht.
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