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  • Die einzig mögliche Lösung der urbanen Probleme
    Erwachet! 1976 | 8. April
    • die bald Wirklichkeit werden wird, vorherrschend sein wird. Folgende Prophezeiung der Bibel zeigt, wie die Menschen dann durch Gottes Fürsorge leben werden:

      „Sie werden gewißlich Häuser bauen und sie bewohnen; und sie werden bestimmt Weingärten pflanzen und deren Fruchtertrag essen. ... Das Werk ihrer eigenen Hände werden meine Auserwählten verbrauchen“ (Jes. 65:17, 21, 22).

      Wenn Gott ‘alles neu machen wird’, wird das Verhalten der Menschen ein Spiegelbild ihrer neuen Umgebung und der gerechten Verwaltung sein, die dann bestehen wird. Die Menschen werden Vertrauen zueinander haben und sich gegenseitig achten, „denn die Erde wird erfüllt sein mit der Erkenntnis der Herrlichkeit Jehovas, wie die Wasser selbst das Meer bedecken“. Das ist die einzig mögliche Lösung für die heutigen Nöte der Großstädte (Offb. 21:5; Hab. 2:14).

  • Unser Trinkwasser
    Erwachet! 1976 | 8. April
    • Unser Trinkwasser

      „DAS Trinkwasser“, schrieb Leonardo da Vinci einmal, „kann gesund, ungesund, abführend, schwefelhaltig, düster, schmerzhaft, rot, gelb, grün, schwarz, blau, fettig, dick und dünn sein.“

      Das Wasser, das wir heute trinken, weist gewöhnlich nur wenige dieser Eigenschaften auf. Aber in unserer Zeit sollen etwa eine halbe Milliarde Menschen ständig krank sein zufolge des Wassers, das sie trinken. Jedes Jahr sollen zehn Millionen Menschen deswegen sterben.

      Sogar hochzivilisierte Länder, die stolz auf ihr „einwandfreies“ Wasser sind, haben jetzt Probleme. Die moderne Landwirtschaft und Industrie verschmutzen die Trinkwasserquellen in immer stärkerem Maße mit potentiell gefährlichen Chemikalien, die nur schwer zu beseitigen sind. „Es scheint, als würde alles, was uns das Leben erleichtert, das Wasser verschmutzen“, erklärte ein amerikanischer Experte während eines Senat-Hearings über dieses Problem.

      Ohne Wasser kein Leben

      Trotz dieser Probleme ist und bleibt das Wasser einer der erstaunlichsten und absolut unentbehrlichen Stoffe, die wir kennen. Alles Leben auf der Erde hängt vom Wasser ab, ja die meisten Lebewesen bestehen zum größten Teil aus Wasser. Der menschliche Körper wurde als eine „bis obenhin mit Flüssigkeit gefüllte wandelnde Tüte“ bezeichnet. Normalerweise besteht der Körper des Menschen zu ungefähr 65 Prozent aus Wasser, sein Gehirn und seine Muskeln zu ungefähr 75 Prozent.

      Das zeigt, daß die lebenden Organismen in dem begrenzten Temperaturbereich, in dem das Wasser flüssig ist, am besten funktionieren. Eine Umgebung, in der lebende Organismen existieren können, soll es im übrigen Universum sozusagen nicht geben. Obschon die Wissenschaftler vermuten, daß es im Universum noch Millionen von Planeten gibt, wird in dem Buch Water: The Web of Life bewundernd gesagt:

      „Unsere zunehmende Kenntnis darüber, wie außergewöhnlich die Bedingungen auf der Erde im Grunde genommen sind ..., läßt in uns die Frage aufsteigen, ob wir unter Millionen von Planeten einen finden würden wie die Erde. ... Offenbar ist eine ganz besondere Reihe von Vorgängen für die Entstehung eines Planeten, auf dem es flüssiges Wasser gibt, erforderlich.“

      Wie das Wasser im menschlichen Körper die Lebensfunktionen aufrechterhält, zeigt, welch eine erstaunliche Substanz es eigentlich ist.

      Die Wirkungsweise des Wassers im Körper

      Blut und Leben werden oft als Synonyme gebraucht, deshalb spricht man auch vom Lebenssaft. Das Blut besteht zu über 80 Prozent aus Wasser. Wegen seiner einzigartigen Eigenschaften eignet sich das Wasser sehr gut als Grundlage des Lebenssaftes. Es gibt zum Beispiel keine Flüssigkeit, die mehr Stoffe auflöst als das Wasser. Es besitzt auch die einzigartige Fähigkeit, die Wände unserer Körperzellen zu durchdringen und sie mit den lebenswichtigen chemischen Stoffen zu versorgen. Gleichzeitig dient es als Mittel, in dem innerhalb der Zellen komplizierte chemische Reaktionen vor sich gehen.

      Bei diesen Reaktionen werden Bestandteile der Nahrung, die wir aufnehmen, „verbrannt“, und Energie wird für den Körper gewonnen. Der Vorgang ist ähnlich wie beim Automotor, wenn Brennstoff verbrannt wird. Aber wie gelingt es dem Körper, eine gleichbleibende Temperatur von 37 Grad beizubehalten? Mit Hilfe von Wasser! Wäre die Flüssigkeit in unserem Körper nicht Wasser, sondern beispielsweise Quecksilber, so würde die Wärme der Körperzellen die Körpertemperatur über dreißigmal schneller ansteigen lassen, als sie jetzt ansteigt. Das ist so, weil das Wasser weit mehr Wärme benötigt, um seine Temperatur zu ändern, als die meisten anderen Stoffe.

      Aber das Wasser dient noch auf andere Weise dazu, unsere Körpertemperatur zu regeln. Rasche Zirkulation auf dem Weg über den Blutstrom erhält die Temperatur im ganzen Körper mehr oder weniger gleichmäßig, und überschüssige Wärme wird nach außen geleitet und von der Haut an die Luft abgegeben. Im Körperwasser gespeicherte Wärme dagegen wird an die Hände und Füße abgegeben, wenn diese kalt sind.

      Trotz dieses bewunderungswürdigen Systems gibt der Körper gewöhnlich die Wärme, die er erzeugt, nicht schnell genug ab. Daher kommt nun eine weitere erstaunliche Eigenschaft des Wassers zur Anwendung — die Verdunstung. Wie funktioniert sie?

      Wenn ein halber Liter Wasser verdunstet, nimmt es ungefähr 1 100mal soviel Wärme auf, wie wenn seine Temperatur um nur einen halben Grad steigt! Man verspürt diese kühlende Wirkung, wenn der Wind die Feuchtigkeit auf der Haut trocknet. Ferner wird dadurch, daß den Körper unbemerkt täglich etwa ein Liter Wasser verläßt, indem es mit dem Atem ausgeschieden wird oder durch Transpiration verdunstet, regelmäßig viel überschüssige Wärme frei.

      Aber bei großer Hitze oder bei anstrengender Arbeit scheiden die Schweißdrüsen mehr Wasser aus, manchmal täglich fast vier Liter. Schweiß, der an der Hautoberfläche verdunstet und nicht in Perlen herabtropft, entzieht dem Körper sehr viel Wärme — wahrlich ein wunderbares Kühlsystem!

      Unser Wasserbedarf

      Da unser Organismus von Wasser abhängig ist, müssen wir dafür sorgen, daß sein Bedarf stets gedeckt ist. Ein Mensch kann ohne Essen achtzig Tage leben, aber ohne Wasser zu trinken, stirbt er schon in ungefähr zehn Tagen. Schon eine geringe Abweichung vom normalen Wassergehalt löst Durst aus. Eine Abweichung von nur ein bis zwei Prozent kann sich durch Unwohlsein oder Schmerz bemerkbar machen. Verliert ein Mensch nur fünf Prozent seines Körperwassers, so schrumpft seine Haut; Mund und Zunge werden trocken, und es stellen sich Halluzinationen ein. Ein Verlust von fünfzehn Prozent führt gewöhnlich zum Tod.

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