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  • Warum Jehova die Erde „entleert“
    Der Wachtturm 1957 | 1. Oktober
    • Lob ihres Schöpfers nicht mehr deutlich verkünden kann, dann müssen solche Personen weggefegt werden. Jehova sieht nicht die Person an. Er verfuhr so mit den Kanaanitern und verfuhr auch so mit den Israeliten, und er wird auch mit denen so verfahren, die heute die Erde verunreinigen. Diese Geschehnisse in alter Zeit, „die vormals aufgezeichnet wurden, wurden zu unserer Unterweisung geschrieben“, und „diese Dinge nun widerfuhren ihnen fortgesetzt als Vorbilder, und sie wurden als Warnung für uns aufgezeichnet, über denen die vollendeten Enden der Systeme der Dinge angebrochen sind“. Jehova wird in bezug auf seine Grundsätze nicht wanken, noch weicht er von seinem Vorhaben ab. „Ich, Jehova, ich verändere mich nicht.“ Wir werden von Gott davor gewarnt, die Erde zu verunreinigen, gleichwie die Israeliten einst gewarnt wurden. Laßt uns die Warnung, die uns gilt, beachten, und lernen wir etwas aus dem Verhalten jener, die die empfangene Warnung nicht beachteten! — Röm. 15:4; 1. Kor. 10:11, NW; Mal. 3:6.

  • Wirst du den Weg finden, um ewig auf Erden zu leben?
    Der Wachtturm 1957 | 1. Oktober
    • Wirst du den Weg finden, um ewig auf Erden zu leben?

      „Die Aufrichtigen werden das Land bewohnen, und die Vollkommenen [Menschen von Integrität, RS] darin übrigbleiben; aber die Gesetzlosen werden aus dem Lande ausgerottet, und die Treulosen daraus weggerissen werden.“ — Spr. 2:21, 22.

      1. Auf welche Weise verunreinigen die Menschen heute die Erde?

      DIE Menschen verunreinigen heute die Erde. In ihrer Sucht, durch die Schätze der Natur schnell reich werden zu wollen, schlagen sie die waldigen Berge kahl und verwüsten die grünen Auen, so daß wertvoller Humusboden weggewaschen oder fortgeweht wird. Wilde Tiere und Vögel werden um des Mammons willen oder auch nur aus Sportlust mutwillig umgebracht. Die Luft, die wir atmen, wird unnötigerweise mit Fabrikrauch erfüllt, den in richtiger Weise zu beseitigen viele Industrielle zu knauserig sind. Im Laufe der Tausende von Jahren haben nationale und internationale Kriege das Land mit Strömen von Blut befleckt. Die mächtigsten Nationen vergiften auf der Suche nach noch schnelleren Methoden, durch die noch mehr Menschen umgebracht werden können, mit Radioaktivität die Atmosphäre, die Pflanzenwelt, das Land, das Meer und die Fische, ja alles und jedes. Die Wissenschaftler geben zu, daß durch ein solches Verfahren die Erde unbewohnbar werden könnte. Einige Teile der Erde sind es schon. Die Chronicle in San Franzisko vom 20. Juni 1956 schreibt in einem redaktionellen Artikel folgendes: „FÜR IMMER UNBEWOHNBAR GEWORDEN. Ohne Ausnahme ergeht an alle die Einladung, ihr Gewissen zu erforschen, und zwar auf Grund von Berichten, die anzeigen, daß die Versuche mit amerikanischen Kernwaffen wahrscheinlich zwei der Marshallinseln für immer unbewohnbar gemacht und bestimmt die Bevölkerung einer dritten Insel mit ernsten Strahlungskrankheiten heimgesucht haben. Durch die unvermeidlichen Folgen der Atomspaltung und Atomverschmelzung, also nicht absichtlich, sind Bikini und Eniwetok durch Bestrahlung verseucht worden, was sie als Wohnstätten für alle Zeiten unbrauchbar macht. Die Einwohner von Rongelap wurden aus der Luft, vom Erdboden her und durch die Nahrung, die sie aßen, so bestrahlt, daß ihnen fortwährend schlecht wurde; das Haar ging ihnen aus, die Haut veränderte sich und es zeigten sich an ihnen noch andere Symptome schwerer Bestrahlungskrankheiten.“

      2. Wieso werden die Verhältnisse schlimmer, und was bedeutet dies?

      2 Wenn man außerdem an die weitverbreitete, offenkundige moralische Entartung und den sittlichen Zusammenbruch denkt, so liegt es auf der Hand, daß die Erde und ihre Bewohner weit davon entfernt sind, die Weisheit und Majestät ihres Schöpfers, so wie es sein Vorhaben ist, widerzuspiegeln und ihn zu lobpreisen. Aber im Laufe der Zeit werden die Zustände noch schlimmer, denn es heißt: „Dieses aber erkenne, daß in den letzten Tagen kritische Zeiten da sein werden, die schwer zu ertragen sind. Denn die Menschen werden selbstliebend sein, geldliebend, anmaßend, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, ohne liebende Güte, ohne natürliche Zuneigung, unverträglich, Verleumder, ohne Selbstbeherrschung, brutal, ohne Liebe zum Guten, Verräter, eigensinnig, aufgeblasen durch Einbildung, Vergnügungen mehr liebend als Gott, eine Form der Gottergebenheit habend, doch hinsichtlich deren Kraft sich als falsch erweisend; und von diesen wende dich weg.“ — 2. Tim. 3:1-5, NW.

      3. Was müssen Christen tun, um bewahrt zu werden, wenn Jehova jene verdirbt, die die Erde verderben?

      3 „Und von diesen wende dich weg.“ Weshalb? Aus demselben Grunde, aus dem sich das Volk Israel von den Kanaanitern absondern sollte, weil nämlich „schlechte Gesellschaft nützliche Gewohnheiten verdirbt“. Faule Dinge verderben die guten, schmutzige die sauberen Dinge. Wenn ganze Gruppen übel handeln oder Übeltäter unterstützen, so ergibt sich eine Gemeinschaftsverantwortung für solche Übeltaten, und damit Einzelpersonen diese Gemeinschaftsverantwortung nicht teilen, müssen sie sich von solchen Gruppen trennen, wenn nicht physisch, so doch im Geiste, moralisch und in ihren Gefühlen. Ebenso wie dem Volke Israel ein Gesetz gegeben worden war, durch das ihm Schutz zuteil geworden wäre, wenn es dieses Gesetz gehalten hätte, haben Christen Gebote erhalten, die zu ihrer Bewahrung gereichen, wenn sie ihnen nachkommen. Da Christen wissen, daß Satan „der Herrscher dieser Welt“, „der Gott dieses Systems der Dinge“, ist und die „ganze Welt in der Gewalt des Bösen“ liegt, schätzen sie die Weisheit des Gebotes, nicht ‚die Welt, noch was in der Welt‘ ist, zu lieben, und wissen, daß, ‚wer immer ein Freund der Welt sein will, sich selbst zu einem Feinde Gottes macht‘. Da sie nicht in der Gewalt Satans sein wollen, trennen sie sich von der Welt, die ganz unter seiner Macht steht. Auf diese Weise haben sie nicht teil an der Verantwortung, die die Welt wegen all ihrer Bosheit auf sich geladen hat, und sie werden dadurch dem Verderben entrinnen, das ihrer sonst mit der Welt zusammen in Jehovas Krieg von Harmagedon warten würde. Ebenso wie das Land die Kanaaniter sowie die abtrünnigen Israeliten ausspie, weil sie es verunreinigten, werden die Übeltäter in Harmagedon aus dem Lande der Lebendigen ausgespieen, denn dann wird Jehovas Zeit gekommen sein, „um die zu verderben, die die Erde verderben“. — Joh. 12:31; 2. Kor. 4:4; 1. Joh. 5:19; 2:15; Jak. 4:4; Off. 11:18, NW.

      STUDIEREN UND NACHSINNEN

      4. Auf welche Weise wird ein Studium des Wortes Gottes uns ändern?

      4 Wie kann man sich davor bewahren, dann aus dem Lande ausgespieen zu werden? Indem man sich von denen trennt, „die die Erde verderben“. Paßt euch dem göttlichen Vorhaben in bezug auf die gereinigte Erde an, indem ihr mit der Erde zusammen Gottes Lob kundtut. Beginnt jetzt damit, dies zu tun. Tut es nicht so, wie ihr selbst denkt, es sei recht, sondern so, wie Gott es als die rechte Art bezeichnet. Lernt seinen Weg kennen, indem ihr sein Wort studiert. Durch dieses

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