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    Erwachet! 1974 | 22. Mai
    • Das Leben eines neuen Menschen beginnt

      Es gilt zu beachten, daß das Leben eines neuen Menschen mit der ersten Zellteilung beginnt. Auch vereinigen sich die Samenzelle und die Eizelle nicht in der Gebärmutter, sondern im Eileiter oder manchmal während der kurzen Zeit, in der das Ei aus dem Eierstock in den Eileiter gelangt. In der Gebärmutter kommt es ganz selten, wenn überhaupt einmal, zu einer Befruchtung. Das befruchtete Ei gelangt zwischen dem vierten und dem achten Tag nach der Befruchtung in die Gebärmutter. Jeder Eingriff, durch den die weitere Entwicklung nach der Empfängnis aufgehalten oder durch den das befruchtete Ei beseitigt wird, ist Abtreibung.

      Inzwischen werden in der Gebärmutter Vorbereitungen getroffen: In ihrem Innern ist eine dicke, schwammartige Schicht, die reich an Blutgefäßen ist, aufgebaut worden. Sie wird das „Bett“ für die befruchtete Eizelle werden. Findet keine Befruchtung statt, wird auf die Blutgefäße in diesem Gewebe ein Druck ausgeübt, worauf sie beginnen, sich zusammenzuziehen. Die aufgebaute Gewebeschicht löst sich schließlich auf und wird durch den Gebärmutterhals ausgestoßen. Das ist verbunden mit Blutungen, die gewöhnlich vier bis sieben Tage andauern. Diese Blutungen werden auch Menstruation genannt.

      Ist das Ei jedoch befruchtet worden, beginnt es sich zu teilen, und es entsteht eine Zelltraube. Aber diese Zelltraube, die langsam durch den zur Gebärmutter führenden Eileiter treibt, ist winzig klein. In der Gebärmutter nistet sich dann diese Traube, jetzt „Blastocyst“ (Keimblase) genannt, in die schwammige Innenwand der Gebärmutter ein. Das mütterliche Gewebe verheilt über dem Eindringling, der eine leichte Wunde verursacht hat, und bildet um ihn eine narbige Kapsel, die ihn schützt. Später entwickelt der wachsende Embryo einen „Haftstiel“, aus dem schließlich die „Nabelschnur“ wird. Ein blasenförmiger Sack, „Amnion“ genannt, bildet sich um den Embryo und den Haftstiel. Dieser Sack ist mit Flüssigkeit gefüllt, die den Embryo gegen Stöße abpolstert, auch liefert sie ihm etwas Nahrung.

      Die erstaunliche Plazenta

      In der Schleimhaut der Gebärmutter gehen erstaunliche Dinge vor sich. Die „Plazenta“, auch „Mutterkuchen“ genannt, beginnt sich zu bilden. Dieses runde, flache Organ, das in der Innenwand der Gebärmutter wurzelt, erfüllt, wie wir sehen werden, verschiedenartige Funktionen. Während sich die Plazenta bildet, erscheinen im Haftstiel und in der Schleimhaut Blut„inseln“. Um diese „Inseln“ entstehen rasch Gefäßwände. Das Gefäßsystem des Kindes bildet sich. Nach dem ersten Monat hat der Embryo einfache Nieren, einen Verdauungstrakt, eine Leber, einen Blutstrom und ein Herz — ein kleines U-förmiges Rohr von 2 Millimeter Länge. Das Blut durchströmt das Kind in einem einfachen geschlossenen Gefäßsystem, das die Vermischung seines Blutes mit mütterlichem Blut verhindert.

      In den wenigen Monaten, in denen die Plazenta ihren Aufgaben nachkommt, vollbringt sie eine gewaltige Leistung. Das Kind erhält vom Augenblick ihrer Entstehung an — kurz nach Beginn der Schwangerschaft — bis zur Geburt durch die Plazenta Sauerstoff, Nahrung und vieles mehr. Im vierten Monat beträgt der Durchmesser der Plazenta etwa 8 Zentimeter. Zur Zeit der Geburt hat sie einen Durchmesser von etwa 20 Zentimetern und wiegt ungefähr ein Pfund. Bei der Geburt löst sich die Plazenta von der Gebärmutterschleimhaut und wird ausgestoßen. Deshalb wird sie auch „Nachgeburt“ genannt.

      Auf welche Weise versorgt die Plazenta das Kind mit den lebenswichtigen Stoffen? Das geschieht durch das Blut des Kindes, das durch die Nabelschnur fließt, die sich aus dem Haftstiel entwickelt hat. In der Nabelschnur eingebettet liegen zwei Arterien, die vom Kind zur Plazenta führen, und eine Vene, die von der Plazenta zum Kind führt. Diese Blutgefäße verzweigen sich in der Plazenta wie kleine Bäumchen, und blattähnliche „Finger“ aus Zellen umgeben diese Zweige. Das mütterliche Blut strömt durch andere Blutgefäße aus der Gebärmutterwand in die Plazenta und umspült diese „Finger“; dabei werden die vom Embryo stammenden Schlacken abgegeben und Nährstoffe aufgenommen, die durch die Nabelschnur dem Kind zugeführt werden.

      Die Plazenta dient dem werdenden Kind bis zur Geburt als Lunge, Leber, Nieren und Darmtrakt. Die Plazenta erfüllt auch einige Aufgaben einer Hormondrüse. Außerdem erzeugt sie Stoffe zur Infektabwehr. Wie erfüllt die Plazenta die Aufgaben all dieser Organe für das Kind?

      Die Plazenta übt die Funktionen der Lunge auf folgende Weise aus: In der Plazenta wird Kohlendioxyd aus dem Blutstrom des Kindes gegen Sauerstoff aus dem Blutstrom der Mutter ausgetauscht. Ferner wird in der Plazenta wie in den Nieren Harnstoff aus dem Blut des Kindes herausgefiltert, der dann vom Blut der Mutter zu deren Nieren abgeführt und dort ausgeschieden wird. In ihrer Funktion als „Leber“ baut die Plazenta mütterliche Blutzellen ab und führt gewisse Bestandteile davon — zum Beispiel Eisen — dem Kind zu. In der Plazenta werden auch wie im Darm Nahrungsmoleküle durch Enzyme abgebaut. Der Austausch geht durch die Poren der verzweigten Blutgefäße des Embryos vor sich. Die Plazenta erfüllt auch die Aufgabe einer Hormondrüse, indem sie gewisse Hormone für Kind und Mutter erzeugt. Ferner schützt sie das Kind, indem sie bestimmte Blutbestandteile erzeugt, die eine Infektion verhindern. Alles das ermöglicht es dem Kind, eine abgeschlossene Einheit zu bilden, und bereitet es darauf vor, nach der Geburt diese Funktionen selbst durch die entsprechenden Organe auszuüben.

      Da das, was die Plazenta dem Kind liefert, aus dem mütterlichen Blutstrom stammt, wirkt sich alles, was in den Blutstrom der Mutter gelangt, auf das Kind aus. Raucht sie Zigaretten, so gelangt etwas Nikotin auch zum Kind. Nimmt sie ein Medikament, so erhält auch das Kind etwas davon. Viele Infektionskrankheiten, die sich die Mutter zuziehen mag, wirken sich auch auf das Kind aus. Syphilis kann für die Mutter, besonders aber für das Kind, gefährlich sein, ja diese Geschlechtskrankheit kann sogar zu einer Fehl- oder Totgeburt fuhren.

      Es ist auch nicht ungefährlich, wenn die Mutter bei der Geburt ein schmerzstillendes Mittel erhält. Bei der Geburt sollte das Kind nicht anästhetisiert oder beruhigt, sondern hellwach und lebendig sein. Das ist besonders wichtig, weil der erste Atemzug fünfmal soviel Kraft erfordert wie ein gewöhnlicher Atemzug.

      Die Fruchtblase — Unterwasserbehausung während der Schwangerschaft

      Während der Schwangerschaft lebt das Kind in der Fruchtblase. Ihre Wandung wird von einer zähen durchsichtigen Haut gebildet, die einen silbrigen Schimmer hat. Die Fruchtblase ist mit Flüssigkeit gefüllt, dennoch ist sie kein „stehendes Gewässer“. Stündlich wird mehr als ein Drittel ihres Volumens beseitigt und wieder ersetzt. Das entspricht einem täglichen Austausch von über zwanzig Litern! Etwa im dritten Monat beginnt das Kind, sich im Ein- und Ausatmen zu üben. Die Atmung im Fruchtwasser mag die Entwicklung der Lungenbläschen unterstützen. Das Kind ertrinkt nicht, da es noch unabhängig von der Luftzufuhr ist; es wird durch die Nabelschnur von der Mutter aus versorgt. Das Kind schluckt auch beträchtliche Mengen dieses Wassers offenbar liefert es ihm gewisse Nährstoffe.

      Die Fruchtblase leistet dem Kind noch einen weiteren vorzüglichen Dienst. Sie sorgt für gleichmäßige Temperatur in seiner zeitweiligen „Wohnung“. Das Kind ist auch praktisch gewichtslos und kann sich leicht bewegen; es kann mit den Füßchen stoßen und sogar Purzelbäume schlagen. Das alles stärkt seine Muskeln für die Zeit, da es geboren wird und sich bewegen muß, ohne von einer Flüssigkeit getragen zu werden.

      Erstaunliche Vorgänge während der Geburt

      Am Ende der neun Monate hat sich die Gebärmutter um ein Vielfaches ihrer normalen Größe erweitert, so daß das Kind, das jetzt sechs bis zehn oder noch mehr Pfund schwer ist, darin Platz hat. Zur Zeit der Geburt muß sich die Gebärmutter zusammenziehen, um das Kind auszustoßen. Diesen Vorgang nennt man „Wehen“. Die Gebärmutter ist durch die besondere Anordnung ihrer Muskulatur vorzüglich dafür ausgerüstet. Ihre Muskelfasern sind in Form von Spiralen angeordnet, die von außen nach innen streben. Peristaltische Wellen, die in den Wänden der Eileiter beginnen, wirken als seitliche Schrittmacher für die Gebärmutterkontraktionen, die oben beginnen und sich bis zum Gebärmutterhals fortsetzen. Interessant ist die Tatsache, daß das zu unregelmäßigen Kontraktionen führen könnte, hätte die Gebärmutter nicht gewissermaßen einen eigenen Wehenrhythmus.

      Nach der Geburt des Kindes erfolgt die Geburt der Plazenta mit der daranhängenden Nabelschnur. Würde die Nabelschnur nicht abgetrennt, so würde sie samt der Plazenta innerhalb von etwa einer Woche eintrocknen. Aber gewöhnlich bindet der Arzt die Nabelschnur ab und durchschneidet sie dann. Ist dieser Schnitt mit großem Blutverlust verbunden? Normalerweise nicht. Die in die Nabelschnur eingelagerte gallertartige Substanz quillt bei Luftberührung auf und drückt die Blutgefäße wie mit einer Klammer zusammen. Im Herzen des Kindes schließt sich jetzt auch eine Klappe, damit das Herz seine neue Aufgabe, das Blut in die nun arbeitenden Lungen des Kindes zu pumpen, erfüllen kann. Würde sich diese Klappe nicht schließen, müßte das Kind sofort sterben.

      Die meisten Kinder werden in der sogenannten Hinterhauptslage, mit dem Kopf nach unten, geboren. Die Fruchtblase springt, aber das Fruchtwasser schützt das Kind immer noch vor örtlichen Verletzungen, indem es ein hydrostatisches Gleichgewicht herstellt, so daß sich der Druck der Gebärmutterkontraktionen über seinen ganzen Körper gleichmäßig verteilt. Das Kind kommt nicht blutbeschmiert, sondern sauber, vom Fruchtwasser gewaschen, zur Welt. Nach der Lösung und Ausstoßung der Plazenta, was ohne nennenswerten Blutverlust geschieht, bildet sich die Gebärmutter zurück, bis sie nur noch so groß oder etwas größer ist, als sie ursprünglich war.

      Die Fortpflanzungsorgane verdienen unsere Hochachtung

      Wenn man es sich richtig überlegt, muß man zugeben, daß die Vorgänge in der Gebärmutter als ein Wunder bezeichnet werden müssen. In diesem Aufsatz ist nur ein winziger Bruchteil davon beschrieben worden. Die Biologen und Mediziner können lediglich einen kleinen Teil der Vorgänge erklären. Wer versteht sie völlig? Derjenige, der dafür verantwortlich ist — der Schöpfer, Jehova Gott. Man beachte, wie wahr folgende Worte des Psalmisten sind, die er unter der Einwirkung des Geistes Gottes schrieb (Ps. 139:13, 15, 16):

      „Du selbst brachtest meine Nieren hervor.“

      Jedes Organ des Körpers ist vom Schöpfer entworfen worden und wird im Mutterleib gebildet, um seine bestimmte Aufgabe zu erfüllen.

      „Du hieltest mich abgeschirmt im Leibe meiner Mutter.“

      Selbst heute können die Menschen viele Vorgänge in Verbindung mit der Entwicklung des Kindes im Mutterleib nicht beobachten. Gott hat es so gemacht, daß der Gestaltungsvorgang, der dem menschlichen Auge unschön erscheint, nicht zu sehen ist. Das Kind kommt fertig aus dem Mutterleib hervor, sauber, schön und liebenswert. (Vergleiche 1. Korinther 12:23, 24.)

      „Mein Gebein war nicht vor dir verborgen, als ich insgeheim gemacht wurde, als ich in den untersten Teilen der Erde gewirkt wurde.“

      In der sechsten Woche hat der Embryo die Anlage zu einem kompletten Skelett bekommen. Es besteht allerdings noch nicht aus Knochen, sondern aus Knorpel. Später ersetzen richtige Knochenzellen den Knorpel. Der Psalmist spricht davon, daß Sehnen, Muskeln und Gewebe „gewirkt“ würden — die Tausende verschiedenen „Fäden“, aus denen ein kunstvolles Gebilde entsteht, das sich durch seine Farbe, Schönheit und Funktion auszeichnet. Es geschieht im Dunkel des Mutterleibes, so unsichtbar und geheimnisvoll für den Menschen, wie es die Tiefen der Erde sind.

      „Deine Augen sahen selbst den Embryo von mir, und in dein Buch waren alle seine Teile eingeschrieben hinsichtlich der Tage, da sie gebildet wurden und unter ihnen noch nicht einer da war.“

      Die Wissenschaftler wissen heute, daß sich der genetische Code hauptsächlich in den „Genen“, die im Kern des befruchteten Eies liegen, befindet. Für Gott, der den Menschen geschaffen hat, ist es auch möglich, im voraus zu wissen, welche besonderen körperlichen und geistigen Merkmale ein Kind zufolge der Vererbung haben wird. (Vergleiche 1. Mose 16:11, 12; 25:23; Römer 9:10-12.)

      Der Psalmist schreibt außerdem:

      „Wie kostbar also deine Gedanken für mich sind! O Gott, auf wieviel beläuft sich ihre große Summe!“ (Ps. 139:17).

      Da wir wissen, wie kunstvoll unser Körper mit seinen Fortpflanzungsorganen gebildet ist und wie hoch Gott diese Organe einschätzt, sollten wir alle — Männer und Frauen — uns vor jeglichem Mißbrauch dieser Organe hüten. Absichtliche und unnötige Unfruchtbarmachung würde bestimmt zeigen, daß wir die Schöpfung Gottes mißachten. (Vergleiche 5. Mose 23:1.) Andererseits mag eine Krankheit es erforderlich machen, daß bestimmte Organe durch einen chirurgischen Eingriff entfernt werden, um das Leben des Patienten zu retten. Bei Frauen kommt es gelegentlich vor, daß ihre Fortpflanzungsorgane entfernt werden müssen. Es ist dem Gewissen eines Christen überlassen, wie er in einem solchen Fall entscheidet. Er müßte aufgrund seiner Kenntnis des Problems und aufgrund dessen, ob sein Arzt eine solche Operation für erforderlich oder unbedingt notwendig hält, entscheiden. Doch sollte man stets daran denken, daß diese erste „Wiege“ des Menschen das Werk Gottes ist und mit größter Hochachtung behandelt werden sollte.

  • Gibt es wirklich „rudimentäre“ Organe?
    Erwachet! 1974 | 22. Mai
    • Gibt es wirklich „rudimentäre“ Organe?

      DIE Evolutionisten haben jahrelang verschiedene Organe des menschlichen Körpers als „rudimentär“ bezeichnet, als zurückgebildete Organe, die bei den Vorfahren des Menschen einst wichtig gewesen seien, jetzt aber zufolge seiner Aufwärtsentwicklung bedeutungslos geworden wären. Interessant in dieser Beziehung ist die kleine Drüse, die die Form eines Tannenzapfens hat und „Zirbeldrüse“ genannt wird. Obwohl sie im Zwischenhirn liegt, ist sie kein Teil des Gehirns. In der Zeitschrift Hospital Practice wurde berichtet, man habe „bis vor kurzem“ angenommen, daß „diese Drüse keinem biologischen Zweck mehr dient und lediglich ein rudimentäres Gebilde“ sei. Jetzt hat es sich gezeigt, daß die Zirbeldrüse „die einzigartige Fähigkeit hat, Melatonin zu erzeugen“. Dieser Stoff wirkt auf das Gehirn, die Fortpflanzungsorgane sowie auf die Hypophyse, die Nebennieren und die Schilddrüse.

      Die Wissenschaftler nehmen an, daß die Zirbeldrüse beim Menschen „eine Kontrolle über den Körper ausübt, insbesondere durch ein Regulieren der biologischen Uhr seines Körpers“ (Science Digest, September 1972). Die Zirbeldrüse erfüllt diese Aufgabe offenbar, indem sie verschiedene chemische Stoffe absondert. So wird angenommen, daß die Zirbeldrüse viele der unwillkürlichen Vorgänge des menschlichen Körpers chemisch steuert, zum Beispiel, indem sie dazu beiträgt, daß die Körpertemperatur am Tag steigt und nachts sinkt.

      Eine andere Drüse, die lange als nutzloses Gebilde galt, ist die Thymusdrüse. In dem Artikel „Eine ,nutzlose‘ Drüse wacht über unsere Gesundheit“, veröffentlicht in Das Beste, Januar 1967, wird gesagt:

      „Zwei Jahrtausende lang haben die Ärzte daran herumgerätselt, wozu wohl das Stückchen rötlichgrauen Gewebes dienen möge, das hinter dem Brustbein liegt, der Thymus. Manche glaubten, diese Drüse ernähre den Fetus ... In neuerer Zeit sah man in ihr, wie im Blinddarm, ein verkümmertes Organ, das keine Aufgabe mehr erfülle — sofern es überhaupt einmal eine gehabt habe.

      Erst in den letzten Jahren haben amerikanische, englische, australische und schwedische Forscher das Rätsel lösen können. Sie haben nachgewiesen, daß der Thymus keineswegs so nutzlos ist, sondern das gesamte komplizierte Abwehrsystem beherrscht, das den Menschen vor Ansteckung schützt ...

      Wird unser Immunitätssystem allein vom Thymus regiert? Neuere Forschungsergebnisse bekräftigen die Annahme, daß bei der Antikörperreaktion auch der Blinddarm sowie Gaumen- und Rachenmandeln [die einst als rudimentäre Organe galten] mitspielen.“

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