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  • „Ihr bedürft des Ausharrens“
    Der Wachtturm 1973 | 15. Juli
    • beobachtet, der, nachdem er das Ufer erreicht hatte, davoneilte, ohne das Boot festzumachen. Wenn man zuschaut, sieht man, daß sich das Boot zuerst nur langsam vom Ufer fortbewegt, was von den Strömungen und vom Wind abhängt. Aber mit der Zeit treibt das Boot immer weiter in den See hinaus. Hätte man jedoch nicht die ganze Zeit über zugesehen, so könnte man nach einer Weile mit Entsetzen feststellen, daß sich das Boot weit draußen, mitten auf dem See, befindet. Das Abgleiten geht also im allgemeinen langsam vor sich, und so kann es Christen ergehen, wenn sie aufhören, dem Gehörten „mehr als die gewöhnliche Aufmerksamkeit [zu] schenken“, wenn sie „am Gehör stumpf“ werden. Verliert jemand immer mehr die Wertschätzung für geistige Dinge, so entwickelt er allmählich schlechte Gewohnheiten, indem er vielleicht versäumt zu studieren und dann christlichen Zusammenkünften fernbleibt. Wenn jemand unregelmäßig darin wird, anderen die gute Botschaft mitzuteilen, so ist das nicht so, als ob ein Schnellboot über den See jagt, sondern es kommt langsam dazu, so, wie wenn ein Kanu Zentimeter um Zentimeter von einer sicheren Anlegestelle wegtreibt. Es ist wirklich so, wie der Apostel Paulus es bezeichnet: Der Betreffende ‘vernachlässigt die Rettung’.

      16. (a) Welche wichtigen Wahrheiten sollten wir erkennen, wie dies in Hebräer 2:10, 14, 18 erwähnt wird? (b) Was sollten wir tun, wenn unser Ausharren auf die Probe gestellt wird?

      16 Unser Feind, derjenige, der Leiden und den Verlust der Rettung bewirkt, ist Satan, der Teufel. Durch das Kommen Christi Jesu ist das Mittel, durch das der Teufel zunichte gemacht wird, zur Gewißheit geworden. Christus wurde der Hauptvermittler der Rettung, und er erlitt den Tod, um dies zu ermöglichen. (Hebr. 2:10, 14) Bestimmt sollte der Christ diese herrliche Vorkehrung der Rettung mit großer Wertschätzung betrachten. Paulus hob gegenüber seinen leidenden hebräischen Brüdern hervor, daß Christus Jesus Verständnis für unsere Lage hat; auch er litt einst als Mensch. Paulus ermunterte sie sehr, indem er auf diese Tatsache hinwies: „Denn worin er selbst gelitten hat, als er auf die Probe gestellt wurde, vermag er denen zu Hilfe zu kommen, die auf die Probe gestellt werden.“ (Hebr. 2:18; 4:15, 16) Ja, Christen wissen, daß es in den Himmeln einen lebendigen Christus gibt, der bereit ist, ihnen zu Hilfe zu kommen, wenn sie auf die Probe gestellt werden. Bete daher um diesen göttlichen Beistand, wenn dein Ausharren und deine Lauterkeit das nächste Mal auf eine harte Probe gestellt werden.

  • Andere ermuntern auszuharren
    Der Wachtturm 1973 | 15. Juli
    • Andere ermuntern auszuharren

      1. (a) Was schärfte Paulus seinen hebräischen Brüdern ein? (b) Wie oft sollten wir einander nützlicherweise ermuntern?

      BIS zur Zerstörung Jerusalems durch die Römer im Jahre 70 u. Z. waren es nur noch neun Jahre, als der Apostel Paulus seinen dynamischen Brief an die hebräische Christenversammlung in jener Stadt schrieb. In dem vorangegangenen Artikel haben wir betrachtet, was er im ersten und zweiten Kapitel jenes Briefes schrieb. Im dritten Kapitel des Briefes an die christianisierten Hebräer spornte Paulus seine hebräischen Brüder an, den Apostel und Hohenpriester Jesus zu betrachten, der als ein Sohn über das Haus Gottes treu war. Christen bietet sich die Gelegenheit, zu diesem Hause zu gehören, wenn sie an ihrem Freimut der Rede und an ihrem Rühmen der Hoffnung bis ans Ende standhaft festhalten. Das bedeutet Ausharren. Christen müssen es vermeiden, ‘ein böses Herz des Unglaubens zu entwickeln, indem sie sich von dem lebendigen Gott zurückziehen würden’; sie müssen einander vielmehr weiterhin jeden Tag ermahnen und ermuntern, solange es „heute“ heißen mag. — Hebr. 3:12, 13.

      2. Wie ermunterte Paulus seine Brüder im vierten Kapitel des Hebräerbriefes?

      2 In der Heiligen Schrift sind viele ausgezeichnete Worte des Rates enthalten, viele Beispiele, die wir betrachten sollten. Paulus erinnerte die hebräischen Christen, die dort in Jerusalem waren, an einige dieser Beispiele, um sie zu ermuntern. Er berichtete, wie Gott über das alte Israel entrüstet war und er die meisten älteren Hebräer, die aus Ägypten kamen, nicht in das Verheißene Land einziehen ließ. Warum nicht? Weil sie aus Mangel an Glauben ungehorsam handelten. Wir möchten nun nicht, daß es uns ähnlich ergeht, so daß wir die Verheißung nicht erlangen würden. Uns ist die gute Botschaft verkündigt worden, und wenn wir Glauben ausüben, können wir sicher sein, daß wir in ‘Gottes Ruhe’ eingehen. Daher ermahnen wir einander und ermuntern einander, nicht dem Beispiel des Ungehorsams derer zu folgen, die aus Ägypten kamen. Wir sollten stets eine große Wertschätzung für die gute Botschaft haben, die uns verkündigt worden ist, und sollten unseren Glauben stark erhalten. Wir sollten das Wort Gottes in unserem Leben Macht ausüben lassen. „Denn das Wort Gottes ist lebendig und übt Macht aus und ist schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch selbst bis zur Scheidung von Seele und Geist, von Gelenken und ihrem Mark und ist imstande, die Gedanken und Absichten des Herzens zu beurteilen.“ — Hebr. 4:1-5, 11, 12.

      3. Welche Verhältnisse hätten den hebräischen Christen zu einer Schlinge werden können?

      3 Jene hebräischen Christen des ersten Jahrhunderts lebten inmitten zahlreicher Juden die die überlieferte rabbinische Religion ausübten und die versuchten, sich nach dem Gesetzesbund zu richten, obwohl dieser zu bestehen aufgehört hatte. Die Christen waren in der Minderheit und waren daher unbeliebt und wurden verfolgt und gehaßt. Aber sie durften nicht anfangen, an eine Rückkehr zum Judentum zu denken, um dem Haß und der Verfolgung aus dem Wege zu gehen, noch durften sie sich von den gesellschaftlichen Festlichkeiten der Synagogen anlocken lassen. Sie mußten eine gute Erkenntnis und ein gutes Verständnis darüber haben, wie Christus das Gesetz erfüllte, damit sie nicht wieder zum Judentum und zum Darbringen von Tieropfern zurückkehrten, was alles in Gottes Augen inzwischen nichts weiter als ein leeres, wirkungsloses Ritual war.

      4. Welches sind einige der Lehren, die Paulus in seinen Brief aufnahm, um die Hebräer zu erbauen?

      4 Wer war unter diesen Verhältnissen besser in der Lage, zu verstehen, welchem Druck und welcher Verfolgung jüdische Christen dort in Jerusalem ausgesetzt waren, als der Apostel Paulus? Wer war besser ausgerüstet, ihnen wirksame Argumente zur Widerlegung der jüdischen Überlieferung zu nennen, als Paulus, ein ehemaliger Pharisäer? Aufgrund seiner Kenntnis des mosaischen Gesetzes, das er zu Füßen Gamaliels gelernt hatte, konnte er den unbestreitbaren Beweis dafür erbringen, daß Christus die Erfüllung des Gesetzes mit dessen Satzungen und Opfern ist und daß die frühere Einrichtung nun durch weit herrlichere Wirklichkeiten ersetzt worden war. All die ausgezeichneten neuen Lehren über den Christus wurden den jüdischen Bekehrten hier mit so reichlichen Beweisen aus den Hebräischen Schriften dargelegt, daß jeder vernünftige Mensch überzeugt und geistig erbaut werden mußte. Der Brief an die Hebräer zeigt die innige Liebe des Paulus zu seinen Brüdern und seinen brennenden Wunsch, ihnen auf praktische Weise in der Zeit ihrer großen geistigen Not zu helfen.

      DAS NEUE BESSER ALS DAS ALTE

      5. Wie hob er hervor, daß die christliche Einrichtung etwas Besseres ist?

      5 Eine Betrachtung dieses Briefes an die Hebräer zeigt, wie Paulus hervorhob, daß die neue Einrichtung, die Gott für sein Volk geschaffen hatte, besser war. Unter diesem neuen System der Dinge wurde Jesus Christus für immer der Hohepriester, und zwar ein solcher, der keine Nachfolger nötig hat, wie sie die Hohenpriester der alten Zeit in den Tagen der Leviten benötigten. Er braucht nicht täglich Schlachtopfer für seine eigenen Sünden und dann für die Sünden des Volkes darzubringen, wie jene Hohenpriester es tun mußten. Er konnte für die Sünden des Volkes für immer ein einziges Schlachtopfer darbringen und setzte sich dann zur Rechten Gottes. — Hebr. 6:20; 7:11-28; 8:1; 9:6-28.

      6. Weshalb war der neue Bund so viel besser als der Gesetzesbund?

      6 Nun ist ein neuer Bund in Kraft getreten, der Dinge bewirkt, die der Gesetzesbund nie bewirken konnte. Der Gesetzesbund erinnerte die Menschen ständig an ihre Sünden, so daß sie fortwährend Opfer darbringen mußten. Und doch konnte er den Menschen nie den Weg eröffnen, auf dem sie ewiges Leben hätten erlangen können. Paulus zitierte aus der Prophezeiung Jeremias über einen neuen Bund, den Jehova schließen würde: „‚Dies ist der Bund, den ich in bezug auf sie schließen werde nach jenen Tagen‘, spricht Jehova: ,Ich will meine Gesetze in ihr Herz legen, und ich werde sie in ihren Sinn schreiben.‘“ Dann zitierte er weiter: „Ihrer Sünden und ihrer gesetzlosen Taten werde ich keinesfalls mehr gedenken.“ „Wo es nun eine Vergebung derselben gibt“, so folgert Paulus, „da ist keine Opfergabe mehr für Sünde.“ (Hebr. 10:16-18; 8:7-13; Jer. 31:31-33) Somit ist das Neue in vielerlei Hinsicht weitaus besser als das Alte.

      7. (a) Wie hob Paulus die Wichtigkeit hervor, Glauben zu haben? (b) Wie zeigte das Beispiel Jesu, daß Glaube und Ausharren miteinander zusammenhängen?

      7 Im elften Kapitel des Briefes des Paulus an die Hebräer wurde der Glaube als etwas unbedingt Notwendiges hervorgehoben, denn ohne Glauben ist es unmöglich, Gott wohlzugefallen. Die christianisierten Hebräer wußten über ihre Vorväter, die treuen Männer alter Zeiten, Bescheid. Daher konnte Paulus die Erfahrungen Abrahams und jener anderen Männer des Glaubens als Mittel zur Ermunterung gebrauchen. Jene gottergebenen Männer bewiesen, daß es unbedingt notwendig ist, unter vielen Erprobungen einen starken Glauben zu bewahren. Dann krönte Paulus sein Argument im zwölften Kapitel, indem er auf den Hauptvermittler und Vervollkommner unseres Glaubens mit den Worten Bezug nahm: „Da wir denn von einer so großen Wolke von Zeugen umgeben sind, so laßt uns auch allen Ballast und die uns leicht umstrickende Sünde ablegen, und laßt uns in dem vor uns liegenden Wettlauf mit Ausharren laufen, während wir unseren Blick auf den Hauptvermittler und Vervollkommner unseres Glaubens, Jesus, gerichtet halten. Für die vor ihm liegende Freude erduldete er einen Marterpfahl, der Schande nicht achtend, und hat sich zur Rechten des Thrones Gottes gesetzt. Ja, betrachtet genau den, der von Sündern gegen deren eigene Interessen einen solchen Widerspruch erduldete, damit ihr nicht müde werdet und in euren Seelen ermattet.“ (Hebr. 12:1-3) Das treue Ausharren Christi ist für uns ein Beispiel zur Nachahmung. Er erduldete Widerspruch und Schmerzen, weil er durch Glauben über das Erlebnis des Todes hinaus die vor ihm liegende Freude sehen konnte. Wenn unser Glaube so stark ist, daß wir uns die vor uns liegende neue Ordnung vergegenwärtigen, sollten auch wir ausharren können. Dadurch, daß Paulus auf diese Weise das überragende Beispiel Christi und die christliche Einrichtung beleuchtete, konnte er diejenigen, die mit ihm Gott dienten, ermahnen, eine große Wertschätzung für heilige Dinge zu bewahren.

      ERMUNTERUNG, HEILIGE DINGE WERTZUSCHÄTZEN

      8. Wie stehen Heiligung und Wertschätzung für heilige Dinge mit dem Ausharren in Verbindung?

      8 Er zeigte auch die Wichtigkeit der Heiligung und der Reinheit, indem er diese wie folgt miteinander in Verbindung brachte: „Jaget dem Frieden nach mit allen und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird, indem ihr sorgfältig wacht, daß niemand der unverdienten Güte Gottes ermangle; daß keine giftige Wurzel aufsprosse und Unruhe verursache und daß nicht viele dadurch befleckt werden, daß kein Hurer da sei noch irgend jemand, der heilige Dinge nicht wertschätzt, wie Esau, der seine Erstgeburtsrechte im Tausch für e i n Mahl weggab. Denn ihr wißt, daß er auch nachher, als er den Segen ererben wollte, verworfen wurde, denn er fand keinen Raum für eine Sinnesänderung [seines Vaters], obwohl er sie mit Tränen ernstlich suchte.“ (Hebr. 12:14-17) Ja, Esau konnte die Wertschätzung für heilige Dinge nicht bewahren, nicht einmal unter dem leichten Druck des Hungergefühls. Er hatte nicht den Glauben, den er benötigte, um sich die Freude zu vergegenwärtigen, die die Treuen finden würden. Es gelang ihm nicht, eine so geringe Erprobung zu erdulden. In diesen „letzten Tagen“ wird es zu Lebensmittelknappheit kommen, und auch wir mögen einmal hungrig sein. Aber das ist kein Grund, unsere gesegnete Stellung als Gottes Diener aufzugeben. Jehova wird uns durch all unsere Prüfungen hindurch helfen, seien sie klein oder groß. (Matth. 4:1-11) Jesus ist in dieser Hinsicht unser großes Beispiel.

      9. Welches ist eine der besten Methoden, uns selbst und anderen zu helfen, geistige Dinge wertzuschätzen und die Notwendigkeit des Ausharrens zu erkennen?

      9 Als Heilmittel für diejenigen, die an ihrem Gehör stumpf werden mögen und die untätig werden, empfiehlt Paulus: „Laßt uns an der öffentlichen Erklärung unserer Hoffnung ohne Wanken festhalten, denn treu ist er, der die Verheißung gegeben hat. Und laßt uns aufeinander achten zur Anreizung zur Liebe und zu vortrefflichen Werken, indem wir unser Zusammenkommen nicht aufgeben, wie es bei einigen Brauch ist, sondern einander ermuntern, und das um so mehr, als ihr den Tag herannahen seht.“ (Hebr. 10:23-25) Hierdurch prägt sich uns ein, wie wichtig es ist, den Zusammenkünften beizuwohnen und uns auch regelmäßig an den Zusammenkünften zu beteiligen, um unsere Wertschätzung für geistige Dinge zu bewahren. Diejenigen, die schwach oder an ihrem Gehör stumpf geworden sind, können wieder zur Liebe und zu vortrefflichen Werken belebt oder angereizt werden, wenn wir sie zu christlichen Zusammenkünften mitnehmen. Es gibt wirklich keinen Ersatz für diese Vorkehrung Gottes.

      10. (a) Warum sollten wir einander jetzt ermuntern? (b) Welche Eigenschaft veranlaßt jemand, seine Brüder zu ermuntern?

      10 Paulus sagte uns, wir sollten einander ermuntern, und das um so mehr, als wir den Tag herannahen sähen. Da wir nun diesen Zeitabschnitt der Geschichte erreicht haben, in dem das Ende der Herrschaft Satans nahe herbeigekommen ist, ist es dringend nötig, daß wir einander ständig ermuntern. Die meisten der heutigen wahren Christen mögen zwar nicht aus dem jüdischen Religionssystem gekommen sein, das den ersten Christen widerstand und sie verfolgte, doch gibt es überall um uns herum Versuchungen, und wir stehen unter dem Druck der Verfolgung und des Hasses, ausgeübt von vielen anderen Urhebern. Wir sind aus Babylon der Großen gekommen, die an einigen Orten immer noch materiell wohlhabend zu sein scheint, aber wir möchten bestimmt nicht zu ihren schlechten Bräuchen zurückkehren. Petrus warnte davor, so etwas zu tun. (2. Petr. 2:21, 22) Wir befinden uns jetzt in einer Zeit, in der wir für die heiligen Dinge, von denen wir erfahren haben, eine große Wertschätzung bewahren sollten. Aufgrund der Liebe, die in der Christenversammlung herrscht, möchten alle sehen, daß ihre Brüder und Schwestern ausharren und auf dem Wege bleiben, der zu ewigem Leben führt. Daher sollten wir einander in dieser Zeit ermahnen und ermuntern. Jeder von uns kann sich an das erinnern, was der Apostel Paulus tat, um seine Brüder zu ermuntern und ihnen zu helfen. Er betonte ihnen gegenüber, daß diese neue Einrichtung, die Gott für sein Volk geschaffen hatte, wirklich etwas Besseres sei. Daher sollte bei uns keine Neigung bestehen, in die Welt und ihre religiösen Systeme abzugleiten.

      11. Wie ziehen wir aus den geistigen Dingen, von denen Paulus den Hebräern schrieb, Nutzen?

      11 Auch wir können Nutzen aus dem ziehen, was Paulus den Hebräern mitteilte, indem wir uns an die großartige Vorkehrung erinnern, die Jehova durch die ewige Priesterschaft getroffen hat, an die Segnungen des neuen Bundes und daran, daß Sünden für immer durch das eine Opfer Christi beseitigt werden. Obwohl wir von alledem schon oft gehört haben mögen, ist es nichts Gewöhnliches oder Alltägliches. Es ist unbedingt etwas Besseres. Eine Wiederholung der Wahrheit dient zur Erbauung. Es gibt viele ausgezeichnete Gelegenheiten, von den geistigen Segnungen zu reden, deren wir uns alle als Jehova hingegebene Diener in diesen „letzten Tagen“ erfreuen. Dadurch, daß wir einander an diese äußerst wichtigen Dinge erinnern, werden wir uns gegenseitig helfen, damit wir nicht langsam abgleiten.

      GEISTIGE SEGNUNGEN

      12. (a) Weshalb ist es jetzt etwas so Besonderes, zu wissen, wie man ewiges Leben erlangen kann? (b) Welches sind einige der anderen Dinge, die heute verhältnismäßig wenig Menschen haben?

      12 Welches sind einige der geistigen Segnungen, über die wir als Jehovas christliche Zeugen miteinander sprechen können? Sie sind sehr zahlreich. Wir können zunächst sagen, daß wir wissen, wie man Leben erlangen kann; wir schätzen das Loskaufsopfer Christi. (Röm. 6:23) Denke an diejenigen, die immer noch das Judentum praktizieren und immer noch auf einen Messias warten, oder denke an diejenigen, die Heiden sind und wenig oder nichts von Christus und von der Hoffnung des Lebens wissen. (1. Kor. 1:18, 23) Oder denke an die Christenheit, die mit ihren vielen falschen Theorien und Philosophien völlig durcheinander ist und nicht den Weg einschlägt, der zur Rettung durch Christus führt. (Vergleiche Matthäus 15:1-9.) Dagegen

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