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  • Ein Hafenlotse im Einsatz
    Erwachet! 1975 | 22. November
    • Warum Lotsen gebraucht werden

      Die Schiffe der seefahrenden Nationen durchqueren die Ozeane und großen Meere hauptsächlich immer noch mit Hilfe von Sextant, Kompaß und Chronometer sowie mit Hilfe der Stellung der Gestirne. Doch in engen Häfen, auf künstlichen Wasserwegen und in Meerengen sind zur Navigation von Hochseeschiffen besondere Kenntnisse erforderlich — die eines Spezialisten, der die örtlichen Gegebenheiten des Reviers, für das er die Genehmigung zur Ausübung seines Berufes hat, gut kennt. Als Hafenlotse muß er in der Lage sein, ein Schiff in engen Hafengewässern, die dem Schiffsführer unbekannt sind, zu manövrieren und es je nach Bedarf auf die Reede, an eine Boje oder einen Kai zu bringen.

      Schon seit frühesten Zeiten hat es im Seewesen verschiedene Arten von Lotsen gegeben, doch es hat den Anschein, daß sie in England durch königlichen Freibrief zum erstenmal staatlich anerkannt wurden. Daraufhin wurden damals Bruderschaften von Seeleuten gegründet, die mit entsprechenden Machtbefugnissen und Privilegien ausgerüstet wurden. In den alten Satzungen wurde besonderes Gewicht darauf gelegt, daß verhindert werden mußte, daß „verantwortungslose und unerfahrene Personen“ arglosen Seeleuten, die von hoher See kamen und um einen sicheren Ankerplatz besorgt waren, ihre Dienste aufdrängten. Offensichtlich war es damals sehr nötig, Schiffsführer vor hergelaufenen Möchtegernlotsen und ungeeigneten Kräften zu schützen. Durch derartige Leute entstand für den Lotsen ein besonderes Risiko, denn im „schwarzen Buch“ der britischen Admiralität steht, daß „Seeleute im Fall des Verlustes eines Schiffes durch Versagen des Lotsen diesen — wenn sie es wollen — zur Ankerwinde oder an einen anderen Ort bringen und seinen Kopf abhauen können, ohne daß sie von einem Richter dafür zur Rechenschaft gezogen werden“.

      Heute gibt es zwar viele internationale Regelungen in der Schiffahrt, aber noch keine einheitliche Vorschrift, durch die die gesetzlichen Beziehungen des Lotsen zum Schiffsführer festgelegt werden oder die Frage des Lotsenzwanges geregelt wird. Doch nach der herrschenden Rechtsauffassung ist der Lotse nautischer Berater des Schiffsführers; dieser überläßt in Wirklichkeit zu keiner Zeit das Kommando über das Schiff einem anderen.

      Der Lotse ist der erste, der an Bord eines in den Hafen einlaufenden Schiffes kommt, und der letzte, der ein auslaufendes Schiff verläßt. Oft hört er als erster von einem Unglück und bringt Schiffe in den Hafen, an denen durch schwere Seen oder einen Zusammenstoß Schaden entstanden ist. Mancher Lotse hat schon ein Schiff auf das Meer geleitet, das seinen Zielhafen nie erreichte.

      Der Lotse spielt im aufregenden Geschehen der Meere eine wichtige Rolle. Tag und Nacht wühlen bronzene und stählerne Schiffsschrauben das Wasser der Häfen, Kanäle und Flüsse der Erde auf, wo er im Einsatz ist. Seine Aufgabe ist es, zur Sicherheit von Schiff und Besatzung beizutragen.

  • Energie der Meereswellen
    Erwachet! 1975 | 22. November
    • Energie der Meereswellen

      ● Meereswellen verfügen über eine riesige Energie. Nachdem Wellen an der Küste Schottlands einen 1 225 Tonnen schweren Zementblock losgebrochen und davongetragen hatten, wurde er durch einen 2 360 Tonnen schweren Block ersetzt. Doch einige Jahre später wurde auch er ein Raub der Wellen.

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