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  • Laß nicht zu, daß Moden oder Unterhaltung dir zu einer Schlinge werden
    Der Wachtturm 1975 | 15. November
    • mehr für unsittliche, gewalttätige oder andere schlechte Dinge.

      20, 21. (a) Warum sollten christliche Eltern streng darüber wachen, was sich ihre Kinder im Fernsehen anschauen? (b) Was sollte man tun, statt seine Zeit mit Fernsehsendungen zu verschwenden, die wenig oder gar keinen Wert haben?

      20 Umfragen haben ergeben, daß in den Vereinigten Staaten Kinder durchschnittlich 500 bis 1 000 Stunden im Jahr vor dem Fernsehschirm verbringen. Einige Eltern setzen ihr Kind vor den Fernsehapparat, damit es ruhig bleibt und sie nicht stört. Doch wie wirkt sich das auf die Kinder aus, deren Sinn für alle Eindrücke sehr empfänglich ist? Der Kinderpsychiater Dr. Arthur R. Timme warnte davor, Kinder an das Fernsehen zu gewöhnen, denn das übe „einen sehr schädlichen Einfluß auf den Sinn heranwachsender Kinder aus. ... Sie wachsen mit einer völlig verzerrten Vorstellung von Recht und Unrecht in bezug auf menschliches Verhalten auf.“ Aus den Nachrichten erfahren wir täglich von Kindern, die in Gewaltverbrechen und Perversitäten verwickelt sind, und es besteht kein Zweifel, woher sie die meisten Anregungen dafür erhalten haben. Ihr Eltern, wacht ihr streng darüber, was sich eure Kinder im Fernsehen anschauen?

      21 Man kann auch feststellen, daß einige Erwachsene das Fernsehgerät einschalten, um sich zu zerstreuen, und sich dann alles ansehen, was gesendet wird, statt etwas zu lesen, nachzudenken oder sich irgendwie schöpferisch zu betätigen. Oft ist das Zimmer von Lärm erfüllt, und wenn es dann einmal still ist, macht sich eine nervöse Unruhe bemerkbar. Doch wahre Diener Gottes dürfen sich nicht vom „Zeitalter der Zerstreuung“ beherrschen lassen. Die Zeit ist zu kostbar, als daß man sie verschwenden dürfte. Wie erfrischend wäre es doch, in einem solchen Fall einfach das Fernsehgerät abzuschalten und in Ruhe etwas aus Gottes Wort zu lesen! Das erfordert natürlich Selbstzucht, aber es lohnt sich wirklich.

      22. Welche Fragen könnte sich ein Christ stellen, der gern tanzt, und welche Grundsätze sollte er beachten?

      22 Das Tanzen ist eine andere Form der Unterhaltung. In biblischen Zeiten tanzte man, um Freude zum Ausdruck zu bringen und um Gott zu lobpreisen (Ps. 149:3; 150:4). Kann ein Christ die heutigen Tänze tanzen? Jeder muß selbst entscheiden, was er in dieser Hinsicht tun kann. Es sind jedoch einige entscheidende Faktoren zu berücksichtigen. Mit wem tanzt ein Christ? Mit wem hat er Umgang? Wo tanzt er? Welchen Ursprung hat der Tanz? Welche Bewegungen erfordert er? Besteht die Gefahr, daß er unreine Gedanken erweckt, oder dient er lediglich der körperlichen Betätigung und ist ein harmloses Vergnügen? Wenn verheiratete Christen tanzen, ist es ratsam, daß sie mit ihrem Ehepartner tanzen. Wenn ledige Christen mit jemandem vom anderen Geschlecht tanzen, sollten sie sich anständig benehmen, nicht so, daß sie sich gegenseitig sexuell erregen. Das Tanzen in Diskotheken und Tanzbars kann gefährlich sein, nicht nur wegen der dort herrschenden Atmosphäre, die gewöhnlich ganz anders ist als unter Christen, sondern auch wegen des schlechten Umgangs. Selbst wenn Christen zusammenkommen, um zu tanzen, sollten sie am besten nicht in großen Gruppen zusammenkommen, da dann alles leicht aus der Kontrolle gerät und einige weiter gehen mögen, als es ratsam ist. Wir sollten uns so verhalten, daß wir nicht nur uns vor Schaden bewahren, sondern auch vermeiden, andere zum Straucheln zu bringen (1. Kor. 8:9; Röm. 13:14). Wenn wir gern tanzen, sollten wir wählerisch sein und unmoralische, anstößige Tänze meiden. Denken wir stets daran, daß wir alles zur Verherrlichung Gottes tun sollten (1. Kor. 10:31; 1. Petr. 1:15, 16).

      23. Wie kann jemand, der Jehova wohlgefallen möchte, verhindern, daß ihm die Musik zu einem Fallstrick wird?

      23 Musik kann ein schönes Mittel zur Unterhaltung sein, aber auch sie kann uns zum Fallstrick werden, wenn wir es zulassen. Ein großer Teil der Musik, die heute komponiert und gespielt wird, dient dem Zweck, selbstsüchtige Wünsche zu wecken. Daher sollte sich ein Christ fragen: Was ist ihr Ursprung? Welchen Zweck hat sie? Wie wird sie mich beeinflussen? Stört meine Musik andere? Manche Musik, zum Beispiel die gegenwärtige Rockmusik, spiegelt den Geist der Rebellion wider, und oft sind die Texte anstößig und regen zu Gewalttaten an. Ein Christ tut gut daran, sich aus der großen Auswahl von Musik die auszusuchen, die ihn unterhält und erfrischt und die er sich mit gutem Gewissen anhören kann.

      24. (a) Warum legt der Teufel Fallstricke in Verbindung mit Moden oder Unterhaltung? (b) Welche Verpflichtung sollten wir gegenüber aufrichtigen Menschen verspüren, die sich befreien möchten, während wir uns bemühen, den tödlichen Fallstricken des Teufels zu entgehen?

      24 Da die Welt immer tiefer im Sumpf der Entartung versinkt und bald vernichtet werden wird, wissen Christen, wie wichtig es ist, sich nicht vom Geist dieser Welt verlocken und zu Fall bringen zu lassen. Sie erkennen, daß die Moden oder die Unterhaltung, die die Welt liebt, Köder sind, die die ganze Menschheit in die „Schlinge des Teufels“ locken sollen (2. Tim. 2:25, 26; Ps. 140:4, 5). Die meisten Menschen sind ihm bereits in die Falle gegangen, aber er würde auch gern Diener Gottes in seine Falle locken, und genauso bemüht er sich, alle Aufrichtigen, die sich aus seinen Klauen befreien möchten, in seiner Gewalt zu behalten. Sehr bald wird er nun selbst in Ketten gelegt und in einen Abgrund geworfen werden, aber inzwischen, in der kurzen noch verbleibenden Zeit, können wir seinen tödlichen Fallstricken entgehen, wenn wir sorgfältig darüber wachen, wie wir vor Jehova wandeln, indem wir sein Wort der Wahrheit als eine Leuchte für unseren Pfad gebrauchen (Offb. 20:1-3; Ps. 119:105). Und es ist unser Vorrecht, denen zu helfen, die sich aus Satans Fallstricken befreien möchten. Wir können das tun, indem wir ihnen die Wahrheit verkündigen, die die Menschen befreit, und indem wir beweisen, daß wir wirklich Gott lieben und nicht nur das Vergnügen (2. Tim. 3:4, 5; Joh. 8:32).

  • Laß nicht zu, daß du durch Entmutigung oder durch Menschen am Glauben Schiffbruch erleidest
    Der Wachtturm 1975 | 15. November
    • Laß nicht zu, daß du durch Entmutigung oder durch Menschen am Glauben Schiffbruch erleidest

      „[Setze] den vortrefflicher Kriegszug ... [fort], indem du Glauben und ein gutes Gewissen bewahrst, das einige von sich geworfen und an ihrem Glauben Schiffbruch erlitten haben“ (1. Tim. 1:18, 19).

      1. Wieso gleichen Christen Schiffen auf offener See?

      CHRISTEN sind in dieser ungerechten Menschenwelt wie Schiffe auf offener See, die ständig Gefahren ausgesetzt sind. Stürme, die die See aufwühlen, können ein Schiff zerbrechen. Klippen und Eisberge können klaffende Löcher in die Schiffswand reißen und das Schiff schnell zum Sinken bringen. Bei schlechter Sicht oder Manövrierunfähigkeit können Schiffe zusammenstoßen oder auf Grund geraten. Ähnlich können Christen an ihrem Glauben Schiffbruch erleiden, wenn sie nicht ständig vor den Gefahren dieser Welt auf der Hut sind. Die Millionen Menschen in der Welt, die Gott nicht kennen, sind wie das aufgewühlte Meer, und Christen schwimmen gewissermaßen in diesem Menschenmeer (Jes. 57:20, 21). Jesus wußte, daß seine Jünger noch einige Zeit in der Welt bleiben müßten; sie sollten aber kein Teil der Welt sein (Joh.

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