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  • Preise Jehova mit seinem Volke
    Der Wachtturm 1973 | 1. Oktober
    • Wertschätzung für seine Organisation, durch die er Menschen für das ewige Leben schult, entwickelt? Wenn ja, dann dränge weiter vorwärts, indem du Jehova Gott lobsingst. Preise ihn, wie es einst die levitischen Sänger taten und wie es die himmlischen Heerscharen tun. Fahre fort, Jehova mit seinem Volke zu preisen. Tue es ebenso entschlossen wie David, der ausrief: „Ich will Jehova singen mein ganzes Leben hindurch; ich will Melodien spielen meinem Gott, solange ich bin. Möge mein Nachsinnen über ihn angenehm sein. Ich meinerseits werde mich freuen in Jehova.“ — Ps. 104:33, 34.

  • Ein „lauteres Auge“ ist erforderlich
    Der Wachtturm 1973 | 1. Oktober
    • Ein „lauteres Auge“ ist erforderlich

      WORAUF unsere Augen gerichtet sind, was wir sehen und wie wir sehen — all das hat einen Einfluß auf unsere Handlungen. Ein gutes Sehvermögen kann uns helfen, Gefahren zu vermeiden, wohingegen ein schlechtes Sehvermögen dazu führen kann, daß wir etwas falsch beurteilen und dadurch uns selbst und anderen Schaden zufügen.

      Aus diesem Grund bezeichnete Jesus Christus das „Auge“ als eine „Lampe“. Er sagte: „Die Lampe des Leibes ist das Auge. Wenn nun dein Auge lauter [richtig, Menge] ist, so wird dein ganzer Leib licht sein.“ — Matth. 6:22.

      In buchstäblichem Sinne übermittelt ein „lauteres“ oder „richtiges“ Auge dem Gehirn klare Bilder. Aufgrund klarer visueller Eindrücke können wir Entscheidungen treffen, die sich zum Nutzen des ganzen Körpers auswirken. Wenn wir die Augen jedoch ziellos umherwandern lassen und sie nicht auf einen bestimmten Gegenstand gerichtet halten, dann übermitteln sie dem Gehirn unklare und verzerrte Bilder. Das hat die gleiche Wirkung, wie wenn man in einer dunklen Nacht draußen umherwandern würde.

      Was in buchstäblichen Sinne zutrifft, trifft auch in geistigem Sinne zu. Als Jesus von dem „lauteren Auge“ sprach, dachte er besonders an diesen Gesichtspunkt. Das geistige Sehvermögen hängt davon ab, ob Herz, Sinn und Gewissen in Übereinstimmung mit Gottes Willen geschult sind. Wenn nicht, dann befindet sich der Betreffende in „Finsternis“. Er ist seinen Pflichten Gott und seinen Mitmenschen gegenüber blind und handelt daher auf eine Weise, die sich zum Schaden auswirkt.

      Wer sich nicht von den gerechten Grundsätzen des Wortes Gottes leiten läßt, läuft Gefahr, gewisse Dinge aus unreinen Motiven oder in einer schlechten Absicht zu betrachten. Daher spricht die Bibel auch von dem „unfreigebigen Auge“, von dem „neidischen Auge“ und von „Augen voll Ehebruchs“. (5. Mose 15:9; Spr. 28:22; 2. Petr. 2:14) Wie könnte jemand ein „unfreigebiges Auge“ haben? Das „unfreigebige Auge“ hat kein Mitgefühl, sondern ist gegenüber den Bedürfnissen anderer willentlich blind. Selbstsucht und der Mangel an Bereitschaft, sich zugunsten anderer aufzuopfern, beeinträchtigen das Sehvermögen. Wer das, was andere besitzen, neidisch betrachtet, wird ein „Mann neidischen Auges“. Und ein Verheirateter, der fortwährend eine andere Frau ansieht, bis sich in ihm eine Leidenschaft zu ihr entwickelt, erweist sich als ein Mann, dessen Augen „voll Ehebruchs“ sind.

      Wer ein „lauteres Auge“ bewahren möchte, das heißt ein Auge, das nicht begierig auf verkehrte Dinge blickt, muß sich bewußt anstrengen. Wir sollten uns jederzeit bemühen, die sündigen Neigungen, die wir haben, zu beherrschen, und sollten darum beten, daß Gott uns davor bewahren möge, etwas Schlechtes als begehrenswert anzusehen. Dann stimmen wir mit dem Psalmisten überein, der betete: „Laß meine Augen an dem vorübergehen, was zu sehen wertlos ist.“ — Ps. 119:37.

      Ein weiterer wichtiger Faktor, der uns hilft, ein „lauteres Auge“ zu bewahren, ist die Wertschätzung für das Verhältnis, das wir zum Schöpfer, zu Jehova Gott, haben. Dieses Verhältnis sollte uns in unserem Leben immer als das Wichtigste vor Augen stehen. Dann werden wir angespornt, uns zu bemühen, Jehovas Gunst zu behalten, und wir lassen uns nicht von selbstsüchtigen Begierden ablenken.

      Wer ein „lauteres Auge“ hat, wird nicht vergängliche, materielle Dinge zu seinem Lebensziel machen, sondern wird sich ‘Schätze im Himmel aufhäufen’, die nicht verlorengehen und nicht gestohlen oder zerstört werden können. (Matth. 6:19-21) Seine vortrefflichen Werke sind tatsächlich wie Reichtum, den man bei Jehova Gott hinterlegt, der die treuen Taten seiner Diener nicht vergißt, sondern der sie mit wunderbaren Segnungen belohnt. (Hebr. 6:10) Zu diesen vortrefflichen Werken gehört nicht nur, daß man anderen hilft, eine genaue Erkenntnis des Vorhabens Gottes zu erlangen, sondern auch, daß man darauf bedacht ist, seiner Verantwortung als Christ richtig nachzukommen, indem man seine Familienpflichten erfüllt, bei der Arbeit, in der Schule und auch sonstwo ein gutes Vorbild ist und indem man schnell bereit ist, Mitgläubigen zu helfen, wenn sie körperlich oder geistig krank sind. (Gal. 6:10; Eph. 4:25; 1. Tim. 5:8; Tit. 2:1-10) Ja, statt auf vergänglichen Reichtum zu vertrauen oder selbstsüchtig danach zu trachten, noch größeren Reichtum aufzuhäufen, ist derjenige, der ein „lauteres Auge“ hat, bestrebt, alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel zu benutzen, um die wahre Anbetung zu fördern und um denen zu helfen, die tatsächlich in Not sind.

      Wenn man seinen Blick wirklich auf den Schöpfer gerichtet hält, dann macht man sich keine übermäßigen Sorgen um seinen Lebensunterhalt. Man erkennt dann die Weisheit des Rates Jesu: „Hört auf, euch Sorgen zu machen um eure Seele über das, was ihr essen oder was ihr trinken werdet, oder um euren Leib über das, was ihr anziehen werdet. Bedeutet die Seele nicht mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung? Beobachtet aufmerksam die Vögel des Himmels, denn sie säen nicht, noch ernten sie, noch sammeln sie etwas in Vorratshäuser ein, dennoch ernährt sie euer himmlischer Vater. Seid ihr nicht mehr wert als sie?“ — Matth. 6:25, 26.

      Das bedeutet nicht, daß ein Diener Gottes nie Schwierigkeiten haben würde, seinen Lebensunterhalt zu verdienen, oder daß er nicht benachteiligt oder angefeindet würde. In Sprüche 24:16 heißt es: „Der Gerechte mag sogar siebenmal fallen.“ Aber wird der „Gerechte“ völlig verlassen werden und keine Hilfe erhalten, wenn er sich in solch widrigen Umständen befindet? Keineswegs. In dem Spruch heißt es weiter: „Er wird gewißlich aufstehen.“ Gott wird ihm helfen, seine Probleme zu überwinden.

      Derjenige, dessen „Auge“ immer auf Jehova gerichtet ist, wird sich daher die beruhigende Gewißheit nicht nehmen lassen, daß sein Gott ihn, ungeachtet dessen, was geschehen mag, nicht verlassen wird. (Hebr. 13:5) Er wird sich nicht dazu verleiten lassen zu denken, er müsse zu unehrlichen Mitteln Zuflucht nehmen, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Zusammen mit anderen ergebenen Dienern Gottes wird er guten Mutes sein und sagen: „Jehova ist mein Helfer; ich will mich nicht fürchten. Was kann mir ein Mensch antun?“ — Hebr. 13:6.

      Ein „lauteres Auge“ ist wirklich erforderlich; es ist ein echter Schutz. Dadurch, daß sich das „lautere Auge“ von dem Wunsch, Reichtum zu erlangen, und von der übertriebenen Sorge um den Lebensunterhalt abwendet, können die Fähigkeiten des Körpers dazu benutzt werden, wertvolle geistige Reichtümer zu erwerben. Außerdem wird jemand, der alles von Gottes Standpunkt aus sieht, nicht die entarteten Werke des Fleisches verüben. (Gal. 5:19-21) Aus Galater 5:16 geht hervor, wie dies möglich ist: „Wandelt beständig durch den Geist, und ihr werdet die Begierde des Fleisches überhaupt nicht vollbringen.“

      Bemühst du dich wirklich, ein „lauteres Auge“ zu bewahren, ein Auge, das seine ganze Aufmerksamkeit auf Jehova Gott richtet und das alles aus reinen Motiven betrachtet? Dein Wohl und dein Leben hängen davon ab.

  • Gewissenhaft gegenüber allen das Gute wirken
    Der Wachtturm 1973 | 1. Oktober
    • Gewissenhaft gegenüber allen das Gute wirken

      WÜRDEST du, wenn du in einem Lebensmittelgeschäft arbeiten würdest, ein verdorbenes Stück Fleisch verkaufen? Oder würdest du einem Fußgänger nachts einen Weg zeigen, von dem du wüßtest, daß er durch eine sehr gefährliche Gegend führt, in der viele Verbrechen geschehen?

      Es ist unwahrscheinlich, daß du so etwas tun würdest. Warum? Weil dir dein Gewissen — dein innerer Sinn für das, was recht und was unrecht ist — sagt, daß es verkehrt wäre, so etwas zu tun.

      Jemand mag jedoch aufgrund seiner Erziehung und der Umgebung, in der er aufgewachsen ist, etwas tun, was gemäß Gottes Gesetz verkehrt ist, ohne daß er dabei Gewissensbisse hat. Aber wenn ein Christ erfährt, wie Gott die Dinge betrachtet, dann sollte er die erforderlichen Änderungen vornehmen. Sein innerer Sinn für Recht und Unrecht sollte ihn veranlassen, das zu tun, was Gott gefällt. Tut dies dein Gewissen? Wirkst du gewissenhaft gegenüber allen das Gute? — Gal. 6:10.

      TABAKANBAU

      In den vergangenen Jahren ist viel über Tabak geschrieben und veröffentlicht worden, was gezeigt hat, daß er gesundheitsschädlich ist. Ja, in einem Bericht des Königlichen Ärztekollegiums in Großbritannien hieß es diesbezüglich: „Das Zigarettenrauchen ist heute eine ebenso bedeutende Todesursache, wie es die großen epidemischen Krankheiten, Typhus, Cholera und Tuberkulose, waren, die frühere Generationen in diesem Land heimsuchten.“ Außerdem lebt jemand, der raucht, nicht in Übereinstimmung mit der biblischen Ermahnung: „Laßt uns uns selbst reinigen von jeder Befleckung des Fleisches und Geistes, indem wir die Heiligkeit in der Furcht Gottes vervollkommnen.“ — 2. Kor. 7:1.

      Ist es in Anbetracht dessen Gott wohlgefällig, den Tabak anzubauen, der dann verarbeitet wird und durch den ein Mensch langsam vergiftet und so seine Gesundheit geschädigt wird?

      Viele Christen sind in den letzten Monaten und Jahren zu dem Schluß gekommen, daß sie es mit ihrem Gewissen nicht vereinbaren können, Tabak anzubauen. So schreibt ein Dienstamtgehilfe der Versammlung der Zeugen Jehovas in Harrodsburg (Kentucky):

      „Zweiundzwanzig Jahre lang war der Tabak unsere Haupteinnahmequelle. Nachdem wir vor einigen Jahren zu einer Erkenntnis der biblischen Wahrheit gelangt waren, kamen wir zu der Überzeugung, es sei nicht richtig, Tabak anzubauen, da das Rauchen gegen biblische Grundsätze verstößt. Doch erst im April 1971 entschlossen wir uns, keinen Tabak mehr anzubauen. Im folgenden Jahr (1972) vermieteten wir unsere Rechte auf Tabakanbau, das heißt die Genehmigung der Regierung für den Anbau einer gewissen Menge Tabak.

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