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  • Eine bessere Grundlage für den Glauben
    Der Wachtturm 1953 | 1. Januar
    • sie besiegen, weil er Herr der Herren und König der Könige ist.“ Als der Apostel Johannes zum Schreiben dieser Worte gebraucht wurde, waren fünf Weltmächte gekommen und gegangen, die sechste, das Römische Reich, existierte damals, und die siebente, die anglo-amerikanische Weltmacht, sollte noch kommen. Sie ist jetzt hier, doch ist auch eine achte da, der internationale Zusammenschluß, der als die Vereinten Nationen bekannt ist und sein Dasein den Nationen verdankt und Autorität von ihnen empfängt. Er existierte zuerst als der Völkerbund, ging dann in den Abgrund der Untätigkeit und des Todes, ist jetzt aber als die jetzigen Vereinten Nationen daraus herausgestiegen. Er und alle Nationen werden ins Verderben gehen zu der Zeit, da sie gegen das Lamm Gottes, gegen Christus Jesus, in Harmagedon kämpfen. Dann wird das Königreich Christi die unbestrittene Herrschaft über eine Neue-Erde-Einrichtung führen.

      15. Welche Prophezeiungen erfüllten sich hinsichtlich der ersten Gegenwart Christi in bezug auf Chronologie und wirkliche Geschehnisse?

      15 Es gibt viele andere gleich beachtenswerte Prophezeiungen, die sich zur Rechtfertigung der Bibel als Jehovas inspiriertes Wort erfüllt haben. Der Platz erlaubt uns nur eine kurze Betrachtung einiger weniger derselben mit Bezug auf die erste Gegenwart Jesu als Messias und seine zweite Gegenwart als sein auf den Thron erhobener König. Mehr als fünfhundert Jahre im voraus sagte Daniel das genaue Jahr des Erscheinens des Messias voraus, und als jenes Jahr kam, erwarteten die Juden in Verbindung mit dem Messias eine gewisse Entwicklung der Dinge. (Dan. 9:24-27; Luk. 3:15) Daniels Prophezeiung sagte auch voraus, daß Jesus dreieinhalb Jahre später zu Tode gebracht werde.e Andere hebräische Prophezeiungen der Schrift sagten voraus, daß er in Bethlehem von einer Jungfrau geboren werde; daß er gehaßt, verworfen, von einem Nachfolger für dreißig Silberlinge verraten, durch falsche Zeugen für schuldig erklärt, mit Sündern an den Pfahl geschlagen und daß das Los um sein Gewand geworfen werde, ferner daß er auferstehe, und vieles weitere mehr. (Ps. 16:10; 22:16, 18; 35:11; 41:9; 69:4; Jes. 7:14; 53:3, 8, 12; Mich. 5:2; Sach. 11:12) In der Tat, ein Bibelgelehrter berechnete, daß es „im Alten Testament dreihundertundzweiunddreißig verschiedene Prophezeiungen gebe, die sich in Christus buchstäblich erfüllt hätten“. Ein Mathematiker berechnete, daß die Möglichkeit, nach welcher ein einziger Mann all diese Dinge erfüllen könnte, eins zu vierundachtzig mit siebenundneunzig Nullen daran sei!“f Die Unwahrscheinlichkeit, daß dies eintritt, ist so gewaltig, daß wir Jehova als den Urheber dieser Prophezeiungen anerkennen müssen.

      16. Was für Chronologie- und Tatsachen-Zeugnisse beweisen, daß wir uns jetzt in der Zeit seiner zweiten Gegenwart befinden?

      16 Was die Zeit der zweiten Gegenwart Christi betrifft, ist es wiederum die Prophezeiung Daniels, die die Chronologie dafür enthält. (Dan. 4:16) Es wurde berechnet, daß sie auf das Jahr 1914 n. Chr. hinweise, und Der Wachtturm machte schon im Jahre 1879 auf die Bedeutung des Jahres 1914 aufmerksam. Die Christlichen Griechischen Schriften sagen viele Tatsachenbeweise voraus, die zur Zeit der zweiten Gegenwart Christi wahrnehmbar seien, so daß Personen auf Erden seine Anwesenheit erkennen würden, obwohl Christus selbst ein Geistgeschöpf und für Menschenaugen unsichtbar ist. (Joh. 14:19) Folgendes war vorausgesagt: Weltkrieg, Hungersnot, Seuchen, Erdbeben, sektiererische Spaltungen, Verfolgung seiner Nachfolger, weltweites Predigen der guten Botschaft vom aufgerichteten Königreich, weitverbreitete Kriminalität und allgemeiner Zusammenbruch der Sitten sowie manche weitere Entwicklung der Dinge, wie wir sie seit 1914 gesehen haben. Die Generation, die den Anfang dieser Dinge erlebt, wird auch ihr Ende in Harmagedon erleben.g (Matth. 24:1-34; 2. Tim. 3:1-5, 13) Danach wird ewiges Leben mit endlosen Segnungen für gehorsame Personen in einer neuen Welt beginnen. — 2. Pet. 3:13.

      17. Warum sollte unser Vertrauen in Gottes Prophezeiungen jetzt stärker sein als je zuvor?

      17 Können wir uns aber auf diese Voraussagen über Harmagedon und die neue Welt der Gerechtigkeit, die folgen wird, verlassen? Nun, wenn dir jemand hundertmal die Wahrheit gesagt hat, wirst du da plötzlich zweifeln, wenn er dir etwas Neues sagt? Wenn er sich nie als Fälscher erwiesen hat, wenn er hundertmal recht gehabt hat, wirst du da plötzlich, ohne Ursache zu haben, an seiner Lauterkeit zweifeln? Wie unvernünftig und unlogisch das wäre! Jehova hat viele Prophezeiungen aufzeichnen lassen, und manche davon sind auf bemerkenswerte Weise erfüllt worden, wie wir es in diesem Studium gesehen haben. Die Erfüllung einer Anzahl seiner Prophezeiungen ist noch zukünftig. Können wir uns nicht vertrauensvoll darauf verlassen, daß sie sich zu seiner bestimmten Zeit erfüllen werden, angesichts all der geschichtlichen Tatsachen, die er hat aufzeichnen lassen, und des Rufes der Wahrhaftigkeit, den er trotz den gegenteiligen Ansichten von Wissenschaftlern und Atheisten und höheren Kritikern bekommen hat? So oft haben diese Unrecht gehabt, Jehova aber nie. Sollten also Menschen sein Wort anfechten und ihn als falsch richten, so wissen wir, daß die Menschen falsch, Gott aber wahrhaftig ist. „Gott werde als wahrhaftig erfunden, wenn auch jeder Mensch als Lügner erfunden würde, wie auch geschrieben steht: ‚Damit du gerechtfertigt werdest in deinen Worten und gewinnest, wenn du gerichtet wirst.‘“ — Röm. 3:4, NW.

      18. Was ist mit den weltlichen Angreifern des Wortes Gottes geschehen?

      18 Wenn sich die Weisheit dieser Welt wider die Bibel richtet, kann ihr nur eine Niederlage warten: „Es steht geschrieben: ‚Ich will die Weisheit der Weisen zugrunde richten, und will den Verstand der Verstandesmenschen hinwegtun.‘ Wo ist der Weise? Wo der Schriftgelehrte? Wo der Wortstreiter dieses Systems der Dinge? Machte Gott nicht die Weisheit der Welt zur Torheit?“ (1. Kor. 1:19, 20, NW) Wissenschaftler haben ihr Wissen dazu gebraucht, die Bibel herunterzumachen, aber ihre eigenen Erkenntnisse zerschlagen ihre Theorien, und sie müssen weiteres ausdenken. Am Galgen der Wissenschaft, den sie erstellen, um die Bibel daran zu hängen, kommen ihre eigenen Theorien um. (Esther 7:10) Atheisten und höhere Kritiker gebrauchen ihre Weltgeschichte, um die Bibel als falsch aufzuzeigen, doch während weitere historische Tatsachen durch Ausgrabungen ans Licht kommen, wenden sich ihre eigenen Waffen wider sie und rechtfertigen die Bibel. „Ein Netz haben sie meinen Füßen bereitet, sie wurden selbst darin gefangen; eine Grube haben sie vor mir gegraben, und sie sind hineingefallen.“ (Ps. 57:6, Mo) Positiveingestellte (Fundamentalisten) schuldigen uns an, daß wir Gott durch unsere Lehren verleugneten, doch ihre eigenen Lehren sind heidnisch. Sie suchen die Bibel anzuführen, um unsere Stellung als falsch nachzuweisen, und es fällt wie ein Bumerang auf sie zurück und beweist, daß sie heidnisch sind. „Versunken sind die Nationen in die Grube, die sie gemacht; ihr Fuß ward gefangen in dem Netze, das sie heimlich gelegt haben.“ — Ps. 9:15.

      19. Wie erlangt man Glauben? und wie kann er jetzt gestärkt werden?

      19 Die vielen Angriffe auf unseren Glauben, die in der neueren Zeit erfolgen, mögen ihn auf die Probe stellen, doch wenn er auf Erkenntnis und nicht auf Leichtgläubigkeit gegründet ist, wird er bestehenbleiben. „Betrachtet es als lauter Freude, meine Brüder, wenn ihr in mancherlei Prüfungen hineinkommt, da ihr wißt, daß die Eigenschaft eures Glaubens, wenn erprobt, Ausharren bewirkt.“ (Jak. 1:2, 3; 1. Pet. 1:6, 7, NW) An die Hebräer schrieb Paulus: „Glauben ist die zuversichtliche [zugesicherte] Erwartung erhoffter Dinge … ohne Glauben aber ist es unmöglich, sein Wohlgefallen zu erlangen.“ (Heb. 11:1, 6, NW) Somit müssen wir Glauben haben, und unsere diesbezügliche Erwartung muß mit Zuversicht und Vertrauen, ohne Wanken oder Zweifel, aufrechterhalten werden. (Jak. 1:6-8) Unerschütterlicher Glaube kommt aus Erkenntnis. Paulus sagte: „‚Jeder, der den Namen Jehovas anruft, wird errettet werden‘. Doch wie werden sie den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Wie aber werden sie an den glauben, von dem sie nicht gehört haben? … Der Glaube folgt auf den Bericht.“ (Röm. 10:13, 14, 17, NW) Man muß den Bericht über diese Dinge aus Gottes Wort hören, bevor man echten Glauben aufbauen kann, nicht einen vertrauensseligen, abergläubischen oder toten Glauben, sondern einen Glauben, der lebendig ist und durch Werke zeigt, daß er lebt. (Jak. 2:14-26) Dieser Glaube ist keine blinde Leichtgläubigkeit, sondern stützt sich auf Erkenntnis, wie dies aus dem Gebet Jesu hervorgeht: „Ich bitte nicht allein ihretwegen, sondern auch hinsichtlich jener, die durch ihr Wort an mich glauben.“ (Joh. 17:20, NW) Durch das gepredigte Wort kommen neue Jünger dazu, Glauben an Jesus auszuüben. Erfüllte Prophezeiungen, von denen wir jetzt etwas hören, bestätigen den Glauben und stützen die Grundlage des Glaubens.

      20. Wie können wir zusammen mit Gottes Wort bestehenbleiben?

      20 „Das von Jehova gesprochene Wort bleibt ewiglich“, zitiert der Apostel Petrus. (Jes. 40:8; 1. Pet. 1:25, NW) Jehova Gott versichert uns, daß sein Wort erfüllt werde, daß es nicht leer zu ihm zurückkehre, sondern den Zweck erfülle, wozu es ausgesandt ist. (Jes. 46:10, 11; 55:11) Jawohl, Gottes Wort wird bestehenbleiben. Doch werden wir mit ihm bestehenbleiben? Werden wir durch unser Studium des Wortes und durch Werke im Einklang mit demselben unseren Glauben stark genug machen, um all die Prüfungen zu bestehen und all den Angriffen standzuhalten, die in diesen letzten Tagen dagegen unternommen werden? Dies sind wir imstande, wenn wir studieren, denn wiewohl Weltmenschen uns besudeln möchten und sagen, daß nur Unwissende der Bibel Glauben schenken, beweist doch die fortschreitende Erkenntnis, daß das Gegenteil der Fall ist! Die willentlich Unwissenden sind es, die ihre Augen verschließen vor der Tatsache, daß wissenschaftliche Erkenntnisse und archäologische Ausgrabungen und vor allem die sich mehrende Zahl erfüllter Prophezeiungen, die unsere Zeit beleuchten, zu ihrer Rechtfertigung gereichen. So studiere Gottes Wort, handle im Einklang damit, baue auf Felsengrund, und dein Glaube wird jetzt den Angriffen der Menschen und später dem Sturm von Harmagedon standhalten. So können wir mit Gottes Wort bestehenbleiben und uns des Lebens in der vorausgesagten neuen Welt der Gerechtigkeit erfreuen.

  • Der vollständige Kreis
    Der Wachtturm 1953 | 1. Januar
    • Der vollständige Kreis

      ● Die Geschichte des Weihnachtsbaumes hat sich nun wie ein Kreis vollständig geschlossen. Die Heiden gebrauchten ihn zuerst bei Wintersonnenwendfestlichkeiten. Jene, die sich „Christen“ n a n n t e n, nahmen sich keine Zeit, um die Heiden wirklich zu bekehren, die sie an sich zogen, sie gaben lediglich ihren verderbten Zeremonien einen christlichen Namen. Die Heiden waren zufriedengestellt und ebenso die „Christen“, auch wenn das Wintersonnenwendfest zu einer Jahreszeit gefeiert wurde, zu welcher Christus gar nicht geboren sein konnte. Heute glauben Kommunisten wie die zur Zeit der Urkirche lebenden sogenannten Christen, daß es nicht notwendig sei, sich den Volksbräuchen entgegenzustellen, seien sie richtig oder falsch. So vollzogen sie nur einen Namenswechsel. Gemäß Romanian News vom 3. Februar 1952 lautet der neue Name die „Winterbaumfeier“ oder „Winterferien der Kinder“ oder das „Winterfest“. Bukarest hatte einen Weihnachtsbaum (Verzeihung, einen Winterbaum) von ungefähr 20 m Höhe, geschmückt mit „Tausenden von Lichtern, Lametta, Goldkugeln und Metallglöckchen“. Eine „Märchenstadt“ wurde aufgebaut, wobei „Vater Frost, auf einem riesigen Schild mit Gaben kommend“, gemalt war. Mit dem mit Lichtern und Flitter geschmückten Nadelbaum und „Vater Frost“, der die Gaben gibt, ist der christliche Name beseitigt worden und ein nichtchristliches Fest zu seinem heidnischen Ursprung zurückgekehrt.

      Welche Teilhaberschaft haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder was für Gemeinschaft hat Licht mit Finsternis? Ferner, was für Einklang besteht zwischen Christus und Belial? Oder welches Teil hat ein Gläubiger an einem Ungläubigen? Und welche Übereinstimmung hat Gottes Tempel mit Götzen? — 2. Kor. 6:14-16, NW.

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