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Eine Äusserung seines TriumphesDer Wachtturm 1955 | 15. Dezember
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mit all seiner Vorbild-Bedeutung bis hinab zur Wiederherstellung des Tempels Jehovas und zum Wiederaufbau der Mauern Jerusalems nach dem Sturz Babylons, samt all der vorbildlichen Bedeutung dieser Ereignisse, wobei vieles dieser vorbildlichen Geschichte seine Erfüllung in uns findet, die wir heute, seit dem Jahre 1914, leben. Demzufolge verdient nun diese Periode des Handelns Jehovas mit seinem Vorbildvolke unser aufmerksamstes Studium, und dies an Hand der getreusten Übersetzung. Die Watch Tower Society hat Vertrauen zu diesem neuen Bande der Neuen-Welt-Übersetzung und wird in den künftigen Veröffentlichungen der Gesellschaft öfters daraus zitieren. Wir danken dem Autor und Inspirator der Bibel für diesen zweiten Band der übersetzten Hebräischen Schriften. Wir empfinden es als eine Ehre, ihn freizugeben.
8 Bei seiner Veröffentlichung hat die Gesellschaft das ähnliche Gefühl wie einst der Priester Esra, der, wie Band II ihn nennt, ein „Abschreiber des Gesetzes des Gottes der Himmel“ war. (Esra 7:12, 21, NW) Indem wir diesen Band II veröffentlichen und daran teilhaben, ihn unter den englischen Lesern zu verbreiten, helfen wir mit, den süßen Duft der Gotteserkenntnis an jedem Ort noch wahrnehmbarer zu machen. Gleich dem Premierminister Mordokai, der die Unterstützung der Königin Esther vom Perserreiche hatte, das über das alte Babylon triumphierte, wirkt der gesalbte Überrest der königlichen Priesterschaft Jehovas weiter, um sich, wie es in den letzten Worten von Band II der Neuen-Welt-Übersetzung beschrieben wird, „der Menge seiner Brüder wohlgefällig“ zu erweisen, ‚indem er zum Guten seines Volkes wirkt und Frieden redet zu all dessen Nachkommen‘. — Esther 10:3, NW.
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Nur ein Stückchen Glaube!Der Wachtturm 1955 | 15. Dezember
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Nur ein Stückchen Glaube!
In Kirkcaldy, Schottland, führte eine Pionierzeugin Jehovas ein Bibelstudium mit einer jungen Dame durch, die sich für den Namen „Jehova“ interessierte. Die Zeugin beschloß, sich ein Exemplar der Heiligen Schrift in Hebräisch zu besorgen, damit sie ihr das Tetragrammaton in seiner ursprünglichen Form zeigen könne. In der Annahme, daß am ehesten ein Geistlicher ein solches besitze, suchte sie einen Geistlichen in der Stadt auf. Nachdem dieser mit Interesse den Grund vernommen hatte, weshalb sie das Buch haben wollte, lieh er es ihr willig. Dann bemerkte er: wenn doch nur auch seine oder irgendeine andere Kirche in der Stadt sich rühmen könnte, e i n e n, ja auch nur e i n e n Erforscher der Bibel mit einem Stückchen Glauben zu haben, wie ihn jeder Zeuge Jehovas entfalte, so könnten sie die Hoffnung hegen, auf dem rechten Wege zu sein. Er bekannte, daß die Kirchen in hoffnungsloser Finsternis sind und daß er offen mit anderen Geistlichen darüber gesprochen habe, daß Jehovas Zeugen offenkundig Glauben haben zu einer Zeit, da man von Gottes wahren Zeugen die Entfaltung eines solch hervorragenden Glaubens erwarten sollte. Die Bibel gibt die Antwort: „Wenn kein Gesicht da ist, wird ein Volk zügellos [geht das Volk zugrunde, KJ]; aber glücklich ist es, wenn es das Gesetz beobachtet.“ — Spr. 29:18.
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„Wo ein Wille ist, da ist ein Weg“Der Wachtturm 1955 | 15. Dezember
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„Wo ein Wille ist, da ist ein Weg“
Während des Wachtturm-Abonnementsfeldzuges im Jahre 1955 gewann ein Teilzeit-Evangeliumsdiener in Michigan 204 Abonnements, und dies trotz der Tatsache, daß er 75 Stunden in der Woche in einer Automobilfabrik arbeitet, so daß ihm sehr wenig Zeit bleibt, von Haus zu Haus zu verkündigen und Abonnements zu gewinnen. Da er eine sehr anstrengende Arbeit hat, arbeitet er nur je eine Stunde und ruht dann eine Stunde usw. Statt jedoch beim Ruhen müßig zu bleiben, gebraucht dieser Verkündiger die Zeit zum Predigen unter seinen Mitangestellten in der ganzen Fabrik. Und gleichwie alle reifen Prediger macht er dann auch Rückbesuche bei den neuen Abonnenten.
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