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Hütet die Schafe mit GeschicklichkeitDer Wachtturm 1959 | 15. August
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Hütet die Schafe mit Geschicklichkeit
„Und er begann, sie gemäß der Lauterkeit seines Herzens zu hüten, und mit geschickten Händen begann er, sie zu führen.“ — Ps. 78:72, NW.
1. Welche in Hebräer 11:6 erwähnte Eigenschaft ist nötig, damit jemand ein Diener Gottes sein kann, und zu welcher Frage veranlaßt uns dies?
DU bist vielleicht nicht gerade Geistlicher, hast du aber je an die Verantwortung gedacht, die nicht nur einem Geistlichen, sondern einem wahren Diener Gottes obliegt? Ist sein Glaube an Gott stark oder schwach? Ein Diener Gottes namens Paulus erklärte dies deutlich: „Ohne Glauben aber ist es unmöglich, sein Wohlgefallen zu erlangen, denn wer Gott naht, muß glauben, daß er ist und daß er denen, die ihn ernstlich suchen, zum Belohner wird.“ (Heb. 11:6, NW) Heute fragt man sich, wie viele Geistliche einen festen Glauben an Jehova Gott und an sein geschriebenes Wort haben, sich auf dieses verlassen und wirklich Jehovas Wohlgefallen zu gewinnen suchen. Wie viele Geistliche und Prediger übernehmen die volle Verantwortung, Gottes Willen zu tun?
2. Wie betrachten die meisten Besucher von Theologie-Seminaren heute ihren Glauben? Was zu denken, veranlaßt dies ehrliche Wahrheitssucher?
2 In einem Artikel, der im Times Magazine, New York, unter dem Datum des 30. November 1958 erschienen ist, sagt dessen Schreiber, Stanley J. Rowland, jr., unter dem Titel „Studenten auf der Suche nach dem Glauben“, daß jene, die die „heutigen Seminare besuchen, im großen und ganzen skeptisch sind, jedoch die Hoffnung hegen, durch Erlebnisse den Glauben zu finden und durch Dienst das Gefühl zu haben, einen Zweck zu erfüllen“. Über die jungen Männer, die eine religiöse Ausbildung empfangen, sagt er: „Sie sind — so paradox es klingen mag — etwas skeptisch, was ihre göttliche Berufung und die Kraft ihrer eigenen christlichen Glaubensüberzeugung betrifft. Mit Scharfsinn erforschen sie die Grundwerte des Daseins. Sie wollen tief in die Dinge des Lebens eindringen.“ Müssen wir glauben, daß diese jungen Leute, die Zweifel hegen hinsichtlich ihrer Berufung durch Gott und auch hinsichtlich ihres Glaubens nicht allzu sicher sind, die Geistlichen und Prediger der Christen der heutigen Generation sein sollen? Der Schreiber führt ferner die Worte des Präsidenten des Union-Theologieseminars in New York, das heißt von Henry P. Van Dusen, an, der sagte: „Man kann sie nicht verstehen. Viele von ihnen scheinen freudlos zu sein, und ich frage mich, ob sie wirklich wissen, was glücklich sein bedeutet. Sie sind in religiöser Hinsicht noch auf der Suche; vor zwanzig Jahren war diese Haltung eine Ausnahme, aber heute ist sie unter der Studentenschaft vorherrschend.“
3. Was für Glauben hatte der Gründer des Christentums, und verhielten sich seine Jünger ebenso?
3 In welchem Gegensatz steht doch ihr Mangel an Glauben zu dem Glauben des Anführers der christlichen Prediger, nämlich Christi Jesu! Über seinen Glauben und seine Ergebenheit seinem Vater gegenüber und sein Verlangen, Gottes Willen zu tun, bestand
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Wie lange währte Jesu Dienstzeit?Der Wachtturm 1959 | 15. November
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JESU TAUFE 3 1/2 JAHRE JESU TOD
HERBST 29 n. Chr. 14. NISAN 33 n. Chr.
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