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Wie der „Verwalter“ Har-Magedon entgegensiehtDer Wachtturm 1982 | 1. Januar
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war. Er wiederholte sie vor seinem Herrn, König Hiskia. Hiskia seinerseits bemühte sich nicht um militärische Hilfe von Ägypten, sondern wandte sich an Jehova, seinen Gott, der ihm durch den Propheten Jesaja eine sehr stärkende Antwort gab. Was geschah dann schließlich, wodurch sich die herausfordernde Botschaft Jehovas erfüllte? Wir lesen:
20. Was tat Jehova dann, wodurch sich seine durch den Propheten Jesaja geäußerte herausfordernde Botschaft erfüllte?
20 „Und der Engel Jehovas zog dann aus und schlug im Lager der Assyrer hundertfünfundachtzigtausend nieder. Als man früh am Morgen aufstand, nun, da waren sie alle tot, Leichname. Daher zog Sanherib, der König von Assyrien, weg und ging und kehrte zurück und nahm Wohnsitz in Ninive. Und es begab sich, als er sich im Hause Nisrochs, seines Gottes, niederbeugte, daß ihn Adrammelech und Sarezer, seine eigenen Söhne, mit dem Schwerte erschlugen“ (Jes. 37:36-38; 2. Kö. 19:35-37).
21. (a) Was schattete die damalige Kampfhandlung Jehovas vor? (b) Welchem Ereignis sieht die „Verwalter“-Klasse jetzt entgegen, und seit wann und für wen hat diese Klasse die Warnung erschallen lassen?
21 Die damalige Kampfhandlung Jehovas zugunsten seines Königreiches, dessen Hauptstadt Jerusalem war, schattete seinen noch größeren Eingriff im „Krieg des großen Tages Gottes, des Allmächtigen“, im Krieg von Har-Magedon, vor. Dann wird sein Engel der Vernichtung ein Erzengel sein, Jesus Christus, der inthronisierte König, der die Befehlsgewalt über alle Engel im Himmel hat (Offb. 16:14-16; 19:11-21). Der Überrest der „Verwalter“-Klasse sieht diesem Krieg aller Kriege entgegen, einem Krieg, der nicht wiederholt zu werden braucht. Die „Verwalter“-Klasse, die für den „Speisevorrat“ aus Gottes Wort verantwortlich ist, ist besonders seit 1919 dazu gebraucht worden, die Warnung vor diesem bevorstehenden „Krieg“ von Har-Magedon auszurufen. Wie Eliakim zur Zeit König Hiskias sieht auch sie einem Angriff entgegen, dem Angriff Satans, des Teufels, des größeren „Assyrers“, und seiner Horden (Mi. 5:5, 6). Sie warnt ständig alle Angehörigen des Haushalts ihres himmlischen Herrn und alle übrigen Menschen.
22. Wer hat die Warnung beachtet, und warum werden sie durch das, was Eliakim und den anderen Bewohnern Jerusalems widerfuhr, sowie durch die gegenbildliche Bedeutung dessen ermuntert?
22 Eine internationale „große Volksmenge“ hat die Warnung beachtet und gibt sie an andere weiter (Offb. 7:9-17). Sie wird durch das ermuntert, was Eliakim, dem Verwalter König Hiskias, und den anderen Bewohnern Jerusalems widerfuhr, denn diese fielen nicht einer Massenvernichtung durch die assyrischen Eindringlinge zum Opfer. Desgleichen wird heute, in der „Zeit des Endes“, die „Verwalter“-Klasse zusammen mit der „großen Volksmenge“ „anderer Schafe“ Christi vor der Vernichtung mit dem weltlichen System der Dinge im „Krieg des großen Tages Gottes, des Allmächtigen“, im Krieg von Har-Magedon, bewahrt werden (Dan. 12:4). Nach dem Sieg Jehovas werden Satan, der Teufel, der größere Sanherib, und alle seine Dämonenengel für die Dauer der tausendjährigen Herrschaft Jesu Christi, des größeren Hiskia, in den Abgrund geworfen werden.
23. Wann wird bezüglich der richtigen Antwort auf die von Jesus in Lukas 12:42 aufgeworfene Frage kein Zweifel mehr bestehen?
23 Der Überrest der Klasse des „treuen Verwalters“ wird an die „große Volksmenge“ „anderer Schafe“ seines Herrn, die mit ihm überlebt, das angemessene „Maß an Speisevorrat“ so lange austeilen, wie es Jesus Christus, seinem herrschenden Herrn, gefällt, ihn auf der Erde weiter zu gebrauchen. Vor der Verwirklichung dieser begeisternden Hoffnung sollten alle schafähnlichen Menschen sich davor hüten, in Har-Magedon als solche vom Leben ‘abgeschnitten’ zu werden, die sich an den untauglichen „Pflock“, die Schebna-Klasse der Christenheit, gehängt und sich dadurch von ihm abhängig gemacht haben (Jes. 22:17-19, 25). Glücklich all diejenigen, die die richtige Antwort auf Jesu Frage: „Wer ist in Wirklichkeit der treue Verwalter, der verständige ...?“ gefunden haben und daran festhalten! Mögen sie aus Loyalität gegenüber diesem Verwalteramt weiterhin zur rechten Zeit das notwendige „Maß an Speisevorrat“ aus der Hand des „treuen Verwalters“, des größeren Eliakim, entgegennehmen. Dieser sinnbildliche „Pflock“ ist gemäß dem Vorauswissen Gottes an einem „dauernden Ort“ eingeschlagen worden, um mit Gottes Hilfe dort zu bleiben. „Hänge“ dich also zuversichtlich an diesen „Pflock“ — in völliger Loyalität.
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Fragen von LesernDer Wachtturm 1982 | 1. Januar
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Fragen von Lesern
● Wann wird der Kopf der „Schlange“ von dem „Samen“ des Weibes Gottes zertreten, so daß sich die erste Prophezeiung, die Prophezeiung aus 1. Mose 3:15, erfüllt?
Die Jerusalemer Bibel gibt 1. Mose 3:15 wie folgt wieder: „Feindschaft will ich setzen zwischen dir und dem Weibe, zwischen deinem Sproß und ihrem Sproß. Er wird dir den Kopf zermalmen, und du wirst ihn an der Ferse treffen.“ In der Elberfelder Bibel heißt es: „E r wird dir den Kopf zermalmen, und du, du wirst ihm die Ferse zermalmen.“ Das Zermalmen der Ferse des „Samens“ des Weibes Gottes führte zum Tod des Herrn Jesus Christus. Als Vergeltung dafür wird der verherrlichte Jesus Christus die sinnbildliche Schlange, Satan, den Teufel, zermalmen.
Nach der „Geburt“ des Königreiches Gottes am Ende der Zeiten der Nationen im Jahre 1914 kämpften, wie aus Offenbarung, Kapitel 12 hervorgeht, Michael und seine Engel mit dem sinnbildlichen Drachen und seinen Dämonenengeln und verbannten sie aus dem Himmel. Es heißt dann: „Und hinabgeschleudert wurde der große Drache — die Urschlange —, der Teufel und Satan genannt wird, der die ganze bewohnte Erde irreführt; er wurde zur Erde hinabgeschleudert, und seine Engel wurden mit ihm hinabgeschleudert“ (Offb. 12:5, 7-9).
Unmittelbar nach der Schilderung des Krieges von Harmagedon (Offb. 19:11-21), in dem Jesus die himmlischen Heerscharen zum Sieg über alle irdischen Feinde führt, beschreibt Johannes seine Vision über die Verbannung Satans in den Abgrund: „Und ich sah einen Engel [zweifellos den Erzengel Michael] aus dem Himmel herabkommen mit dem Schlüssel des Abgrundes und einer großen Kette in seiner Hand. Und er ergriff den Drachen, die Urschlange, welche der Teufel und der Satan ist, und band ihn für tausend Jahre. Und er schleuderte ihn in den Abgrund und verschloß diesen und versiegelte ihn über ihm, damit er die Nationen nicht mehr irreführe, bis die tausend Jahre zu Ende wären“ (Offb. 20:1-3).
Jesus Christus, der „Same“ des Weibes Gottes, könnte „die Urschlange“ zu dieser Zeit völlig zermalmen oder vollständig auslöschen, statt sie nur in den Abgrund zu werfen. Doch Jehova hat in seiner Weisheit vorgesehen, daß die vollkommen gemachten Menschen nach der Tausendjahrherrschaft Christi ebenfalls Versuchungen durch den Gegner seiner universellen Souveränität unterzogen werden. Dadurch wird jeder denkbare Zweifel bezüglich der Lauterkeit derer, die sich nicht vom Teufel verführen lassen, beseitigt werden.
Die irdischen Feinde werden schließlich unter der Leitung Satans versuchen, die Herrschaft über die Erde zu erlangen. Johannes beschreibt das Ergebnis so, als ob es bereits eingetreten sei, wenn er sagt: „Feuer kam aus dem Himmel herab und verzehrte sie.“ Und bezüglich des Zermalmens des Kopfes der „Urschlange“ heißt es in dem Bericht: „Und der Teufel, der sie irreführte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geschleudert“ (Offb. 20:9, 10). Das bedeutet seine vollständige Vernichtung. Somit werden in Verbindung mit dem Zermalmen des Kopfes des Hauptwidersachers Gottes alle Feinde aus dem Universum beseitigt werden, und Gottes Name wird dann vollständig geheiligt sein. Dadurch erfüllt sich die an Christi Miterben gerichtete Verheißung aus Römer 16:20 in vollem Umfang: „Der Gott, der Frieden gibt, wird seinerseits den Satan in kurzem unter euren Füßen zermalmen“ (Heb. 2:14, 15).
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